“Wir Sklaven des Staates”

Von | 16. August 2015

“…..Wenn ein Sklave sich einen Sklaventreiber aussuchen darf, ist er immer noch ein Sklave. Wir sind alle Sklaven des Staates, die jeden Monat die Hälfte ihres Lohns an ihn abdrücken müssen oder, wenn wir das nicht zulassen, in einen Käfig gesteckt werden. ….” (hier)

3 Gedanken zu „“Wir Sklaven des Staates”

  1. Fragolin

    “Ohne den Staat gäbe es nur das Recht des Stärkeren!”
    Zu Recht als Unsinn enttarnt, denn:
    Das System “Staat” ist das konsequente Ausleben des Rechtes des Stärkeren: Gewaltmonopol und Strafandrohung; gegen kleinste Renitenzbeweise wird mit brachialer Gewalt eines Komplexes aus Polizei, Justiz und Medien vorgegangen.
    Wenn ein Bürger einem schwerbewaffneten räumschild- und schutzwestenbewehrten Uniformierten mit Waffe im Anschlag gegenübersteht, sind die Kraftverhältnisse geklärt.

  2. Christian Peter

    Ein starker Staat ist nichts Schlechtes, sondern entgegen linksliberaler Weltanschauungen sogar unabdingbar, es kommt bloß auf die Bereiche an, in denen die Politik Eingriffe tätigt.

  3. Herr Karl jun.

    Die Staatsgläubigkeit scheint auch in unseren Breiten so manche Geister gehörig zu verwirren. Empirisch gesehen kommt von “Staaten” und Staatsgebilden im Allgemeinen nichts Gutes: Von den 203 Staaten auf dem Globus sind vielleicht 15 % halbwegs funktionsfähig (nach rechtsstaatlichen Standards). Der Großteil der “Staaten” sind allerdings offene oder verkappte Unterdrückungs- und Ausbeutungssysteme, was immer sie selbstdeklarativ von sich selbst behaupten mögen. Doch auch die halbwegs “funktionsfähigen” Staaten genügen nur selten umfänglich ihren eigenen Ansprüchen (Beispiel: Österreich mit einem 18 Jahre lang dauernden Asylverfahren!). Und was die sogenannten “Wohfahrtsstaaten” betrifft: Ihr
    “Geschäftsmodell” des Fiat-Money und einer Politik, dem Mehrheitselektorat auf Kosten anderer oder nachfolgender Generationen ein gutes Leben zu ermöglichen, ist alles andere als nachhaltig. Jede (!)
    Staatsorganisation beruht auf Gewaltanwendung, auf einen mehr oder weniger kriegerischen Narrativ, auf fiskalischer Oppression oder einem vielfach verbrämten Rent-Seeking, die einen Staaten subtiler, die anderen Staaten exzessiver. Wer glaubt, ein “Staat” und deren “starke” Ausgestaltung sei die Lösung aller Probleme, negiert die Fähigkeit der Menschen zur Selbstbestimmung und Selbstorganisationsfähigkeit. Entweder, weil er Opfer einer langjährigen Erziehung und politischer Sozialisation oder einer individuumsfeindlichen Indoktrination ist oder weil er von dieser Fehleinschätzung selber ganz gut lebt (z.B. als Nettotransferleistungsbezieher im Staatsdienst, etc.) und für diesen “Irrtum” sozusagen bezahlt wird.

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