“Wir stehen vor dem finalen Kollaps”

“…….Der Euro wird so oder scheitern, da die EZB mit ihrer Maßnahme – sollte sie tatsächlich funktionieren – den Euro keinesfalls langfristig retten kann, sondern bestenfalls die Lebenszeit des Euros und das Leiden der Volkswirtschaften und der Menschen verlängern wird. Wir werden vor dem finalen Kollaps aber weitere extreme und verzweifelten Maßnahmen von den Notenbanken und der Politik sehen, um das nachweislich gescheiterte politisch motivierte Währungsexperiment künstlich am Leben zu erhalten….” (hier)

3 comments

  1. Christian Peter

    So ist es. Aus der erhofften one-size-fits-all wurde eine one-size-fits-none Währung. Eine Währungsunion in unterschiedlichen Volkswirtschaften wie der Euro – Zone wird auf lange Sicht unweigerlich den wirtschaftlichen Ruin aller Beteiligten nach sich ziehen.

  2. Eduard Schnitzler

    Überall wird gelogen:

    Kriminalitätsstatistik „Die Statistik ist ein Lügenmärchen“
    05.06.2014

    Kay Wegermann, Vorsitzender des Bezirksverbandes Gummersbach im Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), nennt die Statistik ein „Lügenmärchen“. Sie spiegele nicht die reale Belastung der Kripobeamten und die Kriminalität wider, die es in Oberberg wirklich gebe.

    Im Jahr 2013 habe man im Oberbergischen nur die Hälfte der Fälle statistisch erfassen dürfen, die zu bearbeiten waren.

    „Viele Arbeiten, die die Kripo erledigen muss, dürfen nicht erfasst werden, weil sie von der Statistik nicht vorgesehen sind.“

    Vor allem die Internetkriminalität werde immer mehr und bereite den Kollegen viel Arbeit. Wenn sich während der Ermittlungen dann aber herausstelle, dass die Spur des Täters ins Ausland führe, werde der Vorgang abgegeben und die aufgebrachte Zeit von der Statistik im Oberbergischen nicht mehr berücksichtigt.

    http://www.rundschau-online.de/oberberg/-kriminalitaetsstatistik–die-statistik-ist-ein-luegenmaerchen-,15185498,27361072.html

    Selbes Thema andere Zeitung:
    Die Statistik ist nur eine Seite der Medaille. Tatsächlich hatte die oberbergische Kripo im Jahr 2013 mehr als doppelt so viele Fälle zu bearbeiten, als statistisch erfasst werden durften. In den letzten acht Jahren stieg die Vorgangsbelastung um knapp 30 Prozent, das Personal wurde hingegen seit 2005 um zwölf Prozent verringert.“ In diese Belastung nicht eingerechnet seien hochgerechnet 2.800 Fälle von Wirtschaftsspionage und –betrug mit einem Schaden von bis zu 300 Millionen Euro für den Mittelstand allein im Oberbergischen. Ebenfalls nicht eingerechnet sind laut Wegermann hunderte Anfragen von Betroffenen, denen täglich tausendfach Betrügereien, Erpressungen sowie Daten- und Identitätsdiebstähle durch internationale Computerkriminalität drohen.

    Dann stellen sie fest, dass die Tat einen Auslandsbezug hat, dürfen sie statistisch nicht erfassen und bekommen mangels Arbeits- und Belastungsmessung keine personelle Unterstützung“, erklärt Kay Wegermann das Dilemma. Das sei abstrus und er warte auf den Moment, in dem die Politik aus Gründen der Personalreduzierung entscheide, dass beispielsweise von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen verursachte Verkehrsunfälle oder durch südosteuropäische Banden begangene Einbrüche und Raubüberfälle nicht mehr zu erheben seien. „Hierdurch könnte die Statistik leicht ein viel rosigeres Unfall- und Kriminalitätsbild malen. Die Bürger und Wirtschaftsunternehmen wären damit aber im doppelten Wortsinne Diebstahl, Lug und Betrug machtlos ausgeliefert“, erklärte Wegermann weiter.

    Der Finanzminister würde seinem Innenminister hingegen zumuten, bei der Polizei mit Zielsollstärken und Luftbuchungen zu operieren sowie die Behörden mit ihren nicht mehr zu verkraftenden Ausfällen allein zu lassen. NRW brauche 4.000 Polizisten mehr, die Kripo davon die Hälfte.

    http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=432&tx_ttnews%5Btt_news%5D=158046&cHash=7f56942e4d

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