Wir wollen gar nicht mehr zu den Besten gehören

(ANDREAS UNTERBERGER) Die Österreicher und Deutschen wollen gar nicht mehr Spitze sein. Das zeigt sich auch schon am fehlenden Ehrgeiz der Schüler dieser Länder. Es ist aber völlig klar: Wenn man nicht mehr zu den Besten gehört, fällt man im globalen Wettbewerb rasch zurück. Vor allem, seit sich andere Regionen mit unglaublicher Dynamik auf die Überholspur begeben haben.

Die Völker auf der Überholspur machen fast die halbe Erdbevölkerung aus: China, Südkorea, Taiwan, Vietnam und insbesondere Indien. Vor allem dieses Land weist derzeit kontinuierlich die größten Wachstumszahlen auf; es hat (mit 26 Jahren) einen um zehn Jahre niedrigeren Altersschnitt als China und einen um 17 (Österreich) bis 19 Jahre niedrigeren (Deutschland) als die Europäer; es wird bald der einwohnerstärkste Staat der Welt sein – und liegt dennoch völlig im Schatten der internationalen Aufmerksamkeit. Offenbar weil es dort recht friedlich und stabil zugeht, weil dort nach Jahrzehnten sozialistischer, wenn auch meist demokratischer Misswirtschaft die Freiheit und Kraft der Marktwirtschaft eingekehrt ist. weiter hier

3 comments

  1. sokrates9

    Es ist traurig wohin uns diese linke Destabilisierung der Wissenschaft und des Schulsystems gebracht hat! Mir wurde nach einer Hochschuldiskussion diskret erklärt dass ich das Wort ELITE öffentlich nicht verwenden soll!
    Habe dieses Jahr Schulabschluß in Irkutsk erlebt! Unglaubliche Feiern, alle freuen sich jeder wird gelobt, (Dank Putin) 3 – tägiges Alkoholverbot im ganzen Land! Jede Menge öffentlicher Veranstaltungen wo die Jugend festlich gekleidet geehrt wird!

  2. Josi

    Wenn ich schon lese “… der Schüler dieser Länder” und was deren fehlenden Ehrgeiz betrifft. Man muss wirklich und ernsthaft differenzieren, welcher ethnischen Zugehörigkeit diese Schüler und vor allem Schülerinnen sind! Muslimische Mädchen in der Statistik, Nachwuchs ausländischer Sozialhilfeempfänger über Jahrzehnte – wo soll da “Ehrgeiz” herkommen? Aber es sind Migranten, um die es hier geht. Da kann man hoch und nieder hüpfen, das ist so. Und deren Verhalten in Sachen Bildung wirkt sich natürlich auch auf die einheimischen SchülerInnen aus Kulturen, wo Fleiß und Ehrgeiz etwas zählen und Migrationsnachwuchs aus Ländern, wo das auch so gehandhabt wird, aus. Diese Verallgemeinerungen sind einfach nicht zulässig und eigentlich Verbreitung falscher Nachrichten. Ebenso wie die ach so schlimme Situation der vielen vielen MindestsicherungsbezieherInnen in Österreich. Das sind nun einmal zur Hälfte eben keine ÖsterreicherInnen! Österreich hat das Problem nicht – das Migrations-Österreich” hat es. Das sind simple Fakten … und es kotzt mich schon so an, diese Vermischung ständig ertragen zu müssen. Nicht “die Jugend” wird immer brutaler, sondern “die eingewanderte Jugend ist brutal und führt sich bei uns auf wie gestört”. Nur ein Beispiel. Ich lebe schließlich im 15. Bezirk in Wien und ich habe kein Auto, soll heißen, ich bin immer “live” in dieser “schönen” “österreichischen” Stadt unterwegs. Nah! Nix Österreich. Hier regieren die Primitivität und die religiösen Fanatismen. Ja, es gibt genug idiotische Einheimische auch, aber gäbe es nicht die Ausländer bzw. Eingewanderten, die ständig für schlechte Nachrichten sorgen würden, so würde man von den “bösen” Einheimischen ein paarmal im Jahr hören, und es gäbe keine täglichen Horrormeldungen in quasi jedem Lebensbereich. So ist das. Da können die Linkslinken ignoranten Idiotinnen im Dreieck springen. A propos: Ich kenne eine linke Aktivistenfamilie, die sogar drei Blocks weiter zum Einkaufen mit dem Auto fährt und nie mit Öffis unterwegs ist, und wo Mutti und Vati in Banken (!) arbeiten. Sie beschweren sich über Rassismus, sagen “Salam Aleikum” beim Türken – aber bringen den Mund im Stiegenhaus niemals zum Grüßen von älteren einheimischen Frauen auf. Ich wünsche ihnen, dass die Realität sie spürbar einholt. Von Herzen.

  3. GeBa

    Bei meinem 2. Russland Besuch im Jahr 2010 kamen wir am Tag des Schulschlusses nach Peterburg und sahen dort so herzige Kinder, mit Schuluniform, die sich freuten dass sie fotografiert wurden.
    https://up.picr.de/34519590ye.jpg
    Beim ersten Besuch 2004 wohnte ich in Moskau gegenüber einer Schule, wenn ich es nicht gewußt hätte, wäre ich nie draufgekommen, denn da war weder Geschrei, noch Rauferei zu sehen oder zu hören.
    Daher volle Zustimmung zu den Beiträgen von sokrates9 und Josi! 👍👍👍

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