“Wir zahlen uns die Steuerreform selbst”

Von | 19. November 2015

“….Im Grunde zahlen sich die Steuerzahler das Entlastungspaket selbst über die Streichung von zahlreichen Ausnahmen und Begünstigungen. Es kommt eigentlich nur zu einer Umschichtung zwischen einzelnen Gruppen von Steuerzahlern. Bei vielen werden die positiven Auswirkungen unter dem Strich bescheiden sein. Manche Einkommensgruppen werden letztendlich sogar mehr Steuern zahlen als bisher.” (Steuerexperte Werner Doralt, hier)

11 Gedanken zu „“Wir zahlen uns die Steuerreform selbst”

  1. Thomas Holzer

    Wirklich, Herr Doralt?!
    Das habe ich schon vor Monaten geschrieben; nur ein Naivling glaubt(e), daß dieser Staat mit diesen Strukturen und Politikerdarstellern den Bürger jemals wirklich entlasten würde………..

  2. Zaungast

    Also, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich hätte gemeint, der Staat gibt mehr aus, die Bürger werden entlastet und die Reichen zahlen alles.

  3. Reini

    Wir werden mehr bald mehr Steuern zahlen müssen – der wachsende Staatsapparat, die steigenden Arbeitslosen, die Flüchtlinge, usw. … kosten Steuergeld!!! – und Österreich Schulden steigen zu rasch an,… Griechenland naht!!!

  4. Fragolin

    Da muss ich Herrn Holzer vollkommen zustimmen! Seit dieser Schwachsinn beschlossen wurde war es für alle sichtbar, dass es nur wenige “Gewinner” aber sehr viele “Verlierer” gibt, und alle so verteilt wie sie immer verteilt sind. Aber “Experten” brauchen eben monatelange detaillierte Analysen um sich mühsam genau den gleichen Schluss zu erarbeiten, den der “Stammtisch” nach einem einfachen Blick auf den Inhalt gezogen hat.
    Experten sind Menschen, die hochbezahlt und mühsam einen Weg finden, uns zu erklären, dass die Welt genau so ist, wie wir schon immer vermutet haben… 🙂

  5. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Ihr Schlusssatz Ihres Beitrages beinhaltet ein willkommenes Maß an bekömmlicher Würze 😉

  6. sokrates9

    Die Genialität unsere Wirtschaftsprofessoren ist gewaltig! Wenn man keine Steuern kürzt, kommt es lediglich zu einer Umschichtung! Und für diese Erkenntnis braucht Professor Dorald 1 Jahr und traut sich diese zu veröffentlichen!!

  7. Der Realist

    @Thomas Holzer
    für die banalsten Dinge brauchen wir stets “Experten”, auch ich habe nach der Präsentation dieser “Steuerreform” gesagt: der Staat ist mehr oder minder pleite, hat somit nichts zu verschenken, daher ist es nur logisch, dass letztendlich dies alles wieder vom Steuerzahler finanziert werden muss.

  8. Fragolin

    @Der Realist
    Auch wenn der Staat nicht pleite ist, bezahlt immer alles der Steuerzahler. Egal ob noch Milch im Kühlschrank ist oder die Kinder schon vor Durst weinen: Milch kommt immer nur aus der Kuh. Und die Steuerzahler sind die Melkkühe des Staates. Deshalb wird jedes Staatsgeschenk von Steuerzahlern bezahlt. Ausnahmslos.

  9. Der Realist

    @Fragolin
    da haben Sie schon recht, dass letztendlich der Steuerzahler alles bezahlen muss, das betone ich auch immer wieder (auch die Kosten für die Flüchtlinge, auch wenn die Caritas als die Heilsarmee auftritt), ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass von einem Pleitestaat schon gar nichts zu erwarten ist. Da sich die Vorkommen von Bodenschätzen auf österreichischem Staatsgebiet auch in Grenzen halten, muss jeder Cent den der Staat ausgibt vorher dem Steuerzahler abgeknöpft werden, das gilt natürlich auch bezüglich der EU, auch wenn stets verkündet wird: “die EU zahlt, finanziert, unterstützt usw”.

  10. Fragolin

    Mal was anderes: Interessiert sich eigentlich noch irgendwer für die Milliardenzahlungen an Griechenland und ob dort jetzt irgendwelche Reformen, Privatisierungen oder andere austeritäre Grauslichkeiten stattfinden?
    Ist die Sau schon tot oder wird sie einfach nicht mehr durchs Dorf gejagt und dafür auf Gut Aiderbichl gemästet?

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