Wir züchten uns eine Generation der Beamten und Angestellten heran

Jede Krise ist ein Beschleuniger neuer Technologien. Doch Deutschland droht, zu den Verlierern der innovativen Nach-Corona-Ära zu gehören. Denn unsere Jugend agiert so zaghaft wie nie mehr hier

6 comments

  1. Gerald

    Genau so ist es. Die Fakultät „Pension“ wurde noch nicht gegründet, aber mit Gender Studies sind wir auf dem besten Weg. Seit ca. 40 Jahren lacht man über die „German Angst“ , niemals hätte ich es für möglich gehalten, daß dies die neue Realität kennzeichnet.

  2. Selbstdenker

    Europa versinkt immer mehr im (unteren) Mittelmaß, verliert seine Wettbewerbsfähigkeit, seine Industrien und damit auch alles was bis dato hohe Löhne, hohe Lebensqualität und hohe Sozialstandards ermöglicht hat.

    Es ist – im Sinne von Frédéric Bastiat – der (kurzfristig) unsichtbare Preis der Gleichmacherei, der die Allgemeinheit massiv schädigt und einen ganzen Kontinent in die Unfreiheit führt.

    Richtig ist, dass Selbständige und Freiberufler eine Schlüsselrolle in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Innovation einnehmen. Als Residual claimant sehen sie neue technische Möglichkeiten und Marktchancen lange bevor dies andere tun. Erfolg und Misserfolg hängt unmittelbar mit persönlicher Leistungsbereitschaft und dem richtigen Einschätzungsvermögen zusammen.

    Einmal davon abgesehen, dass die Politik mit pauschalen Lockdown-Maßnahmen eine schon vorher angespannte Situation in eine Lawine verwandelt hat, lassen die staatlichen „Krisenbekämpfungsmaßnahmen“ – vor allem in Deutschland – tief blicken: Beamte werden gleich weiterbezahlt, Arbeitnehmer in Kurzarbeit geschickt, für Großunternehmen Hilfspakete geschnürt … und Selbständige in die Sozialhilfe geschickt.

    Kein Wunder, dass viele, die wir alle in der aktuellen Situation mehr denn je brauchen würden, den Hut draufhauen, in eine faktische Frühverrentung mit Stechuhr gehen, ins Ausland abwandern oder außergewöhnliche Ziele außerhalb ihres Berufslebens – z.B. in Risikosportarten – verlagern.

    Es ist aber nicht nur eine Frage materieller Anreize zur größtmöglichen Unselbständigkeit, sondern insbesondere auch die Pönalisierung der Selbständigkeit Hochqualifizierter mittels einer durch und durch schikanösen „Rechts“lage.

    Die überwiegend unzutreffende ökonomische Prekariatsunterstellung dient als Rechtfertigung ein immer engeres Geflecht aus Gummiparagraphen und in sich widersprüchlichen rechtlichen Einzelmaterien zu spannen, mit dem eine zunehmende rechtliche Prekarisierung von Selbständigen vorangetrieben wird:

    A > B, B > C, C > A

    Preisfrage: welche Gleichung wird sich eine öffentliche Körperschaft mit Prüfungskompetenz und ökonomischen Eigeninteressen – sagen wir mal die ÖGK – herauspicken?

    Erfolgreiche Koryphäen ihres Gebietes werden so zu schutzbedürftige Mündel gemacht, damit sich die Mafia in der Rechtsform öffentlicher Gebietskörperschaften eine Extraportion Schutzgeld abzweigen kann.
    Eine zeitgemäße Abgrenzung der Selbständigkeit (Stichwort: Positivkriterien) war Teil vom türkis-blauen Regierungsprogramm und ist auch Teil vom türkis-grünen Regierungsprogramm.

    Wenn Herrn Bundeskanzler Sebastian Kurz und der vermeintlichen Wirtschaftspartei die Bedeutung der Selbständigen und Freiberufler für den Standort Österreich wirklich klar ist, schlage ich vor, diesen längst überfälligen Punkt endlich auch umzusetzen.

  3. sokrates9

    Wenn man als erstes Schulen schließt,(um laut Fassmann im Interview Oma und Opa zu schützen), die Matura oder was davon übrig geblieben ist “leichter” macht ( warum nicht schwerer, die Jugendlichen hatten doch mehr Zeit zum lernen?) es kein Durchfallen mehr gibt und den Lehrern verboten wurde zu prüfen um feedback zu erhalten wie das home-learning sich ausgewirkt hat, ist man sicherlich auf einem guten Weg in die Zukunft….

  4. fxs

    Man vergleiche nur die verschiedenen Formen von “Schutz geistigen Eigentums.
    In Musik und Lireratur gilt das “Copyright”, welches dem Autor/Komponisten automatisch bei Veröffentlichung seines Werkes zugesprochen wird. Für technische Neuerungen gilt das Patentrecht. Um ein Patent zu erlangen, muss der Erfinder exra einen Antrag stellen und nicht zu vergessen diesen kompliziert begründen und auch hohe Kosten tragen.
    Zudem gilt das Copyrigt in Europe 70 Jahre nach dem des Inhaberser. Ein Patent schlappe 18 Jahre. Was also ist in Europa wichtiger? echnische Innovation oder künstIerische nnovation?

  5. Wolfgang Brunbauer

    Ja, so ist es. Ohne staatlichen Schutz geht unsere Welt vor die Hunde. Die Beamten genießen ihre Privilegien- Pragmatisierung hin oder her- gehen in Kurzarbeit, bleiben bei vollen Lohn daheim. Private Angestellte gehen jetzt auch in Kurzarbeit.Dienstgeber warten aufs Staats-Geld. Selbstständige stehen im Regen.Unternehmer sollen das alles finanzieren. Lohngarantie mit beiläufiger Beschäftigungsgarantie. Jetzt müssen Arbeitslose mehr Geld bekommen. Klar.
    Das Recht auf Arbeit heißt jetzt das Recht auf Geld, wo bleibt die Leistung?
    Um die Beamten zu rechtfertigen schafft man stets neue Vorschriften und Kontrollen. Mit welcher Verantwortung? Schau mal eine Bauverhandlung an: wieviel Amtpersonen diktieren da Auflagen ins Protokoll? Der Standard ist Diktat. Die Bedenkenträger tragen die Welt zu Grabe. Innovation unmöglich.
    Und dennoch wie grausam sieht unsere Architektur aus? Einfamilienhäuser jeder schrillen Fantasie von Fertig- oder Billigplanern.

  6. Paul Kohnle

    Guten Tag,

    ein Armutszeugnis für Deutschland, dass das arbeitende Volk,die ganze Privilegien der Beamte erarbeiten muss, und bei Kurzarbeit mit 60 Prozent des Lohns abgespeist wird, während die staatlichen Beamten sich keine Sorge um ihren Lohn machen müssen.
    Selber arbeite ich in der Zulieferindustrie im Metallbereich in einem mittelständischen Unternehmen, dass um das Überleben der Firma kämpfen muss.
    Kurzarbeit dort seit Monaten an der Tagesordnung, und selber als Arbeiter kämpft man als Alleinverdiener auch ums überleben ?!
    Wer erwirtschaftet unser Bruttosozialprodukt ?
    Sicher braucht man in Deutschland ein verwaltendes System das funktioniert, aber welche Ausmaße hat dieses verwaltende System mittlerweile angenommen ?
    Es kann doch nicht sein, dass der Steuerzahler für ein verwaltendes System der Beamten aufkommt,wo der Steuerzahler meist nur Nachteile hat, und das Beamtensystem in allen Bereichen im Übermaß profitiert davon ?
    Wo bleibt da in einem demokratischen Staat die Gerechtigkeit ?

    Das Beamtentum, und alles was dazu gehört, muss im sozialen Sinne in die Verantwortung genommen werden !

    Es kann nicht sein, dass Deutschland ein Staatssystem aufbaut, in der das verwaltende Beamtentum solch eine Macht ausübt, und die viel wichtigere wirtschaftliche Seite der produzierenden Industrie, u.s.w immer mehr mit Gesetzesvorgaben, und Bürokratie überhäuft, im Nachteil der Industrie uns seiner vielen Beschäftigten darin ??

    Das Beamtentum muss auf ein vernünftiges Maß reguliert werden, und so angepasst werden, dass es für den Steuerzahler finanzierbar wird !
    Dies gehört mit zu den wichtigsten Aufgaben unseres gesamten Staates !

    Wird dies nicht gemacht, wird Deutschland als eine führende Industrienation weit zurückfallen, und dies wird eine sehr große Arbeitslosenzahl zur Folge haben,das zu Unruhen im Volk führen kann, und die Wirtschaft über viele Jahre bremst.

    Übermäßige und immer mehr Bürokratie kann erwirtschaftete Arbeitsleistung der Industrie-Unternehmen erheblich Schaden !

    Danke !

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