“Wir züchten unsere eigenen Probleme”

“Es gilt auch für die Grünen die Erfahrung, wer gegen den Strom schwimmt, kommt politisch nicht voran.” (Der Grüne Efgani Dönmez, hier)

6 comments

  1. Reini

    Herr Efgani Dönmez wurde von den Grünen entlassen weil er die Wahrheit gesagt hat!!! … nur die Wahrheit will keiner sehen!! … denn das dumme Volk will von den Politikern belogen werden, den von dieser finanziellen Seifenblase leben alle sehr gut!

  2. Christian Peter

    Akif Pirincci hat auch einen Mitgliedsantrag bei den Grünen gestellt – bislang aber noch keine Antwort erhalten.

  3. Mario Wolf

    Auch dieser Ex.Grün-Politiker kann und wird nich über seinen Herkunftsschaten springen. Zugegeben er ist schon etwas kritisch, im Vergleich zu den an der Macht weil(d)enden Politikerkasperln sogar radikal. Aber bei Lösungsvorchlägen wird er genau so totalitär wie die oberste EU, D und A Riege. Solidarität heist sich dem Diktat aus dem Bundeskanzleramt beugen. Wer anders handelt soll bestraft werden. Auch Viktor Orban, bis jetzt der einzige , der sich an die geltenden Gesetze hält. Aber dass ist doch die Diktion der Osmanen, der Grünen, der Linken, der SPÖD. Aber nicht ein wie eine Meinung die zum Aufhalten von finis Europa etwas beitragen könnte oder sogar möchte

  4. gms

    Efgani Dönmez mag ja unter den Grünen eine symphatische und positive Ausnahme sein, an der für Linke typischen Beliebigkeit im Denken und Reden laboriert aber auch er.

    Efgani Dönmez: “Europa hat 550 Millionen Einwohner. Rund 13 Millionen Syrer sind auf der Flucht. Davon sind drei Millionen Richtung Europa unterwegs. Das sind nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung.”

    Mathematisch ist das korrekt, aber hochgradig irrelevant, solange Syrer bloß einen Teil der Zuzugswilligen darstellen. Ob zugleich eben diese an einem längeren Verbleib in Bulgarien, Rumänien oder sonstwo interessiert ist, steht in den Sternen, vom Familiennachzug ganz zu schweigen. Einmal mehr ist die Halb- bzw. im Anlaßfall die Viertelwahrheit die noch perfidere Lüge.

    Kurier: “Die Mehrheit der europäischen Staaten lehnt aber die Aufnahme der Flüchtlinge ab. Deutschland, Schweden und Österreich sind die Ausnahmen.”
    Dönmez: “Es kann nicht sein, dass einige wenige die Verantwortung schultern.”

    Hier offenbart sich ein gar eigentümlicher Verantwortungsbegriff. Die These hält nämlich nicht, das Balitkum oder die Slovakei hätte durch Tun oder Unterlassen die aktuelle Situation in den diversen Krisengebieten begünstigt, aufdaß diese Länder nun in irgendeiner Verantwortung stünden, die von ihnen evozierten Mißstände auch zu mildern.
    Dann und nur dann, wenn man Verantwortung mit einem Mitgefangen-Mitgehangen konnotiert, läßt sich für diese Staaten eine Pflicht ableiten. Zyniker würden nun anmerken, wer mit Hunden ist Bett steigt, ..

    Kurier: “Man kann die anderen nicht dazu zwingen.”
    Dönmez: “Man muss sie über das Geld unter Druck setzen. Es kann nicht sein, dass die Solidarität nur dann gilt, wenn Rosinen im Kuchen sind.”

    Offenbar überzeugt Dönmez sein eigenes Argument von wegen Verantwortung selbst nicht, wenn er nun Solidarität einmahnt, es sei denn, man solle nun solidarisch Deutschland, Schweden und Österreich deren Verantwortungen abnehmen.

    Vollends aber läßt er die Hosen runter, wenn er feststellt: “Politik besteht darin zu verhandeln und Lösungen zu erarbeiten. Das zeigt, dass Europa viele Schwächen hat und ausbaufähig ist. Das wird die Akteure noch viele Nerven kosten und viel Zeit in Anspruch nehmen. Denn die Konflikte werden nicht weniger, sondern mehr. Je selbstbewusster und je geeinter Europa auftritt und spricht, umso leichter sind die Probleme zu lösen.”

    Hurah! Da ist er wieder mal, der viel gepriesene Zentralismus. Ganz egal wo’s hingeht, Hauptsache, man maschiert im Gleichschritt, und kein renitenter Zwergstaat muckt auf, ist doch das Aushandeln von Lösungen zeit- und nervenraubend und all der potentiellen Teilnehmer am ersehnten obersten Sowjet unwürdig.

    Angela Merkel am 04.07.2011: “Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität, Rechte, an andere abzugeben.“

  5. gms

    Mario W.,

    OT: Kann es sein, wonach Ihr Forenbeitrag für einige Zeit in der Moderationswarteschleife hing? Falls ja, so ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Ihrem ausgeschriebenen Nachnamen geschuldet, dem die Blogsoftware seit jeher schon hyperkritisch begegnet. Zugleich hätte mein Beitrag kürzer ausfallen können, wäre mir Ihre korrekte Stellungnahme zu Dönmez’ Geistehaltung zeitnahe zugänglich gewesen.

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