“Wird man beleidigt, darf man zustechen”

Genau das ist das Problem: „Der Beschuldigte kennt es aus seiner Kultur so, dass Konflikte mit dem Messer ausgetragen werden. Er beschreibt die regionalen Bräuche wie folgt: Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten.“ Und: „Er führt aus, dass sein Verhalten nach den religiösen Anforderungen nicht zu beanstanden war und begreift nicht, weshalb er in Haft sitzen muss.“ (mehr hier)

10 comments

  1. Triumph Cruiser

    Ja wenn der Beschuldigte das so aus seiner Kultur kennt, wird man das wohl so zur Kenntnis nehmen müssen. Es wird sich wohl auch mildernd auf das Urteil auswirken. Richter und Staatsanwalt werden das vermutlich ähnlich sehen.

  2. nattl

    Wenn selbst die Frau Griss meint, wir müssen dieses Machogehabe akzeptieren, dann passt das schon so.
    Toxisch ist Männlichkeit nur bei den einheimischen Soyboys. Ansonsten würden FeministInnen aller Geschlechter niemals in den Genuss von etwas hartem zwischen den Beinen kommen…

  3. TomM0880

    „Er führt aus, dass sein Verhalten nach den religiösen Anforderungen nicht zu beanstanden war und begreift nicht, weshalb er in Haft sitzen muss.“

    Wenn die kognitiven Fähigkeiten nicht reichen, um zu erkennen, das die Tat ein schweres Verbrechen ist, wie will man so jemanden resozialisieren?

    Ab in die Irrenanstalt.

    Oder ist das nicht möglich, weil wir bereits in einer Freiluft-Irrenanstalt leben?

    Ist das der Grund, warum Täter aus bestimmten Kulturkreisen nicht die volle härte des Gesetztes zu spüren bekommen?

  4. astuga

    Es ist nicht die Aufgabe unserer Gesellschaft zigtausende von Primitiven zu zivilisieren.
    Aber sehr wohl uns vor ihnen zu schützen.

    Wer anderes möchte und an moralischen Blähungen leidet, kann ja gerne selbst in diese Länder reisen und das Projekt Aufklärung vor Ort beginnen.
    Eben auf eigene Kosten und eigenes Risiko.
    Ansonsten gilt: komm niemals zu einer Schießerei mit einem Messer…
    https://www.krone.at/1866485

  5. sokrates9

    Wenn die ehemalige OGH Richterin Griss erklärt man müsse zur Kenntnis nehmen dass hier andere kulturelle Werte und wir das nicht ändern können und froh sein müssen wenn keiner von den kulturellen Bereicherern uns umbringt sieht man doch ganz klar in welche Richtung sich die Gutmenschenjudikatur gedreht hat!
    Da kann man nichts machen, die sind halt so..
    Im geschilderten Fall plädiert man dann für Todschlag und der Mann bekommt noch eine Haftentschädigung weil er halt die Gesetze nicht verstanden hat…

  6. astuga

    @sokrates9
    Diese Personen erinnern mich an an die Anhänger antiker Kulte.
    Welche die eigenen Kinder und für Opferzwecke angekaufte Kinder dem Glauben an Baal geopfert haben.
    Der ideologische Kult über alles – wie sich die Fanatiker doch über die Zeiten hinweg gleichen.

  7. Nelly

    UNERTRÄGLICH! Ich finde es dermaßen empörend, dass solche Subjekte nicht unverzüglich ausgewiesen und lebenslanges Einreise- und Aufenthaltsverbot bekommen.

  8. Johannes

    Diese Aussage ist doch lächerlich, das ist die Aussage zu der er präpariert wurde weil es Fälle gab in denen Richter tatsächlich darauf hereingefallen sind bzw. weil sie vorgaben es zu glauben um ein jeweiliges dementsprechendes mildes Urteil zu rechtfertigen, nach meiner Meinung.

    In Wirklichkeit ist es einfach eine Respektlosigkeit, eine Gesellschaft die keine Härte zeigt, die wie der Pfleger und Freund Lou in “Little Britain“ sich anbiedert wird verachtet, das stimmt. In dieser Kultur von wo der 17 jährige Flegel herkommt wird Toleranz als Schwäche verachtet und wenn man noch dazu Ungläubiger ist dann ist man für diese Leute ein unreines Schwein das man abstechen kann.

    Aber nicht weil man es nicht besser weiß sondern weil man ganz einfach so bösartig und verschlagen ist. Wir wollen das hier nicht und darum sollen solche Leute gehen, gehen beim kleinsten Anschein und es wird Ruhe und Frieden herrschen, Amen!

  9. Falke

    @Johannes
    Die Richter “fallen nicht darauf rein” (so dumm sind sie nicht), sondern fällen ihre Urteile nach den Vorgaben der Politik, was eigentlich noch schlimmer als Dummheit ist, da sie dadurch ihre Unabhängigkeit aufs Spiel setzen. Inzwischen haben sie ja aufgrund solcher Urteile in weiten Kreisen der Bevölkerung ihr Prestige tatsächlich völlig verspielt.

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