Wo, bitte, lebt Herr Kaske von der AK?

(A. Unterberger) Arbeiterkammerpräsident Rudolf Kaske wagte allen Ernstes zu behaupten, Wien stünde als Standort „prinzipiell gut“ da. Bei so viel Unwahrheit müsste eigentlich auch ein Genosse vor Scham im Erdboden versinken. Denn die Wahrheit ist auch ihm bekannt: Wien vertreibt mit seinen hohen Abgaben im Expresstempo die Investoren. Wien hat die weitaus höchste Arbeitslosigkeit Österreichs. Wien leidet unter der Grünpolitik des Rathauses, die von der Mariahilfer Straße angefangen überall spürbar wird. Wien wirft mit beiden Händen das Geld für Grundsicherungen und „Inserate“ hinaus. In Wien drängen sich die „Asyl“-Werber. Und so weiter, und so fort. Aber Herr Kaske lobt Wien und meint nur, vielleicht solle man die „Qualifizierung“ erhöhen. Das ist für die SPÖ aber ohnedies kein Problem. Was Sozialisten schon lange wollen, gibt es dann endlich: die Matura für alle. Und möglichst auch gleich den Bachelor für alle. Als ich Kaske gelesen habe, fiel mir aber auch mein einstiger Professor an der Universität ein. Er hatte uns beigebracht, wenn man „prinzipiell“ oder „grundsätzlich“ sagt, meine man eigentlich das Gegenteil. Nun: Wenn man Kaske so versteht, dann muss man ihm plötzlich zustimmen. (TB)

2 comments

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Als Standort für wen? Das ist hier die Frage!
    Hat Herr Kaske wirklich die Industrie oder die mittelständische Wirtschaft gemeint, oder hat er Wien als Standort für Kammerfunktionäre, Ost-Milliardäre etc… gemeint?

  2. Thomas Holzer

    Also gegen Millionäre und/oder Milliardäre -egal von wo- in Österreich habe ich nichts einzuwenden, so lange diese sich an die österreichischen Gesetze halten.
    Lieber “Ost”-Oligarchen als Despoten

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