Wo bleibt der Aufschrei der Feministinnen?

“…..Für Vergewaltigung gibt es oft nur ein Jahr, was wohl kein Grund für das Ende eines Asylverfahrens ist. In einem Land, wo sich alle Medien, feministischen Netzwerke und Politikerinnen monatelang mit dem Land der Töchter und dem Binnen-I beschäftigten, bleibt es auffallend still. Eine führende Politikerin verteidigt sogar mehr die Täter als die Opfer. Wo bleibt der Aufschrei der Feministinnen? Und auch der Aufschrei aus dem Frauenministerium ist so still, dass mir nicht das Trommelfell, sondern der Kragen platzt….” (hier)

10 comments

  1. Falke

    Wieder einmal ein Kommentar der Frau Nachbaur, die von einer Partei, die sich nachdrücklich gegen die unkontrollierte Einwanderung ausspricht, in eine Partei übergetreten ist, die genau das Gegengteil tut (oder zumindest völlig passiv alles geschehen lässt). Es fragt sich, warum sie das, was sie hier so “mutig” schreibt, nicht ihrem Parteichef und vor allem auch der Frauenchefin ihrer Partei sagt; oder vielleicht ist sie hochzufrieden, dass ihr Justizminister ein großartiges Gesetz (zusammen mit der zu den Kölner Ereignissen schweigenden Frauenministerin) gegen die “Po-Grapscher” eingebracht hat. Das müsste doch genügen, oder vielleicht doch nicht?

  2. aneagle

    Frau Nachbaur, glaubwürdig wie Herr Kurz, wie jeder typische ÖVP-Politiker. Jede Menge schöne, klare, “mutige” Worte, danach aber Steigbügelhalten für die regierenden Sozialisten. Wozu soll man untätige Prediger wählen? An ihren Taten sollt ihr sie erkennen !

  3. astuga

    Welche Legitimation besitzt die Staatsgewalt eigentlich noch wenn sie ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommt?

    Keine.
    Was wir erleben ist bereits auf vielen Ebenen das Ende des Rechtstaates, und der schleichende Beginn eines totalitären Systems.
    Dessen endgültige Fratze und seine kommende Zusammensetzung ist aber im Detail noch nicht deutlich zu erkennen.

  4. Rado

    Ach die österreichischen Feministinnen denken wohl schon über die nächste Umtextung der Bundeshymne nach!
    Alice Schwarzer mit ist da übrigends eine erfreuliche Ausnahme!
    http://www.emma.de/artikel/denn-wir-sind-koelsche-maedchen-331311
    Zitat;
    “… Eine Frauengruppe auf dem Breslauer Platz hat ein Megafon dabei und gibt die Parolen aus: „Wir erobern uns die Nacht zurück!“ „Frauen, wehrt euch!“ und „Frauen gemeinsam sind stark!“ …”

    Na da steht den Damen noch einiges bevor!

  5. Fragolin

    Ach ja, die liebe Frau Nachbaur.
    Bitte net bös’ sein, aber wie sollen wir das auffassen, wenn sich eine im Parlament sitzende Abgeordnete einer Regierungspartei über die Medien beschwert, dass aus der Regierung und aus ihrem Klub nix kommt? Hören’s auf zu jammern und TUN SIE WAS! Wenn Sie es nicht schaffen, aktiv etwas dagegen zu tun, zu organisieren, auf die Beine zu stellen, loszubrechen, zu initiieren – wie sollen denn das die “kleinen Leute” schaffen, die nicht nur den ganzen Sauhaufen bezahlen sondern auch noch die gefährdete Gruppe stellen?
    Es ist schlimm genug, dass uns nach einer Rund-um-die-Uhr-Arbeitswoche mit steuergesetzlich gerade noch erlaubter 50%-Netto-Bezahlung etwas Zeit bleibt, unseren Unmut in die staubige Tastatur des Arbeits-Laptops zu klopfen, aber von Ihnen und Ihren Parteikolleginnen und -kollegen erwarten wir Handlung!
    Oder sollen wir das wirklich alles selbst in die Hand nehmen? Wenn ja, sagen Sie uns Bescheid, aber wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Arbeitsplatz damit obsolet wird!

  6. isabella

    Wenn man politisch tätige Frauen als Feministinen bezeichnet, ist das eine Beleidigung für Feministinen.

  7. sokrates9

    Über reine Phrasen scheinen die Frauen nie raus zu kommen! Ich möchte mal konkrete Ideen hören und nicht nur das übliche Gejammere! Und das von Abgeordneten, die sich anscheinend selbst in der eigenen Partei nicht durchsetzen können? Wo sind denn vernünftige Vorschläge?. Selbst Merkel klopft doch nur große Sprüche. Abschiebung von Sexualstraftätern geht derzeit gar nicht! Entweder lügt man wenn man so etwas verspricht, oder man weiß gar nicht dass das derzeit nicht geht! Beides ist derzeitiges Niveau unsere Politiker! Man könnte aber sehr wohl hinterfragen warum man zB. kriminelle Marokkaner, Tunesier nicht abschieben darf weil die Länder sie nicht zurücknehmen! Mal erkundigen ob die USA Verbrecher bis zum Lebensende durchfüttert! Bitte mal ein konkreter Vorschlag, Frau Nachbauer, sie brauchen sich nicht einmal selbst den Kopf zu zerbrechen, recherchieren sie best practice bei ihrem Exfreund Stronach, den USA oder Australien!

  8. Fragolin

    @sokrates9
    Wenn ein Text schon wieder beginnt mit: “Wir verdienen aber heute immer noch weniger als Männer…” dann nehme ich weder Text noch Autorin nicht mehr für voll.
    Wo bekommt die gute Frau auch nur einen Cent von unserem Steuergeld weniger als ihre männlichen Klubkollegen? Es gibt keine getrennten Bezügeschemata für weibliche und männliche Abgeordnete. Es gibt auch keine getrennten Kollektivverträge. Aber es gibt Statistiken, dass Frauen weit häufiger im Krankenstand sind, Pflegekarenz, Mutterkarenz und fünf Jahre kürzere Arbeitsverpflichtung zum Tragen kommen. Soll so sein aber hört man deshalb das Gegreine von Männervereinen? Warum arbeiten Frauen kürzer obwohl sie länger leben, warum bekommen sie über die Pensionszeit weit mehr Geld ausbezahlt als Männer? Geschenkt!

  9. gms

    Am 16.07.2004 urteilte der Unabhängige Bundesasylsenat hierzulande unter der Geschäftszahl 234.745/0-VII/20/03 [1] zu Gunsten einer asylsuchenden Christin manäischen Glaubens [2].

    Die Spruchbegründung führt auszugsweise englische Texte an und hält unter der großgeschriebenen Zwischenüberschrift ‘MURDERS AND RAPES’ fest: — Muslims have also raped at least 20 Mandaean women and young girls since the “end of the war”, although this figure is likely to be much, much higher as most rape cases go unreported due to fear, shame and humiliation. As committed pacifists, the Mandaeans are extremely vulnerable as they are not only despised, but they are unarmed and defenceless.
    The threat of sexual assault is particularly serious, as Islamic judges in Iran have set the precedent that the rape of a Mandaean woman can be regarded as an act of “purification”, and as such, violators receive impunity. In Iran this defence has been used to acquit men of rapes on Mandaean girls as young as 8 years old. —

    Obiges aus dem Jahr 2004 vorausgeschickt bleibt einmal mehr hinterfragenswert, was es mit dem Aufkommen des vergifteten Begriffes ‘Islamophobie’ aufsich hat, den u.a. Benita Ferrero-Waldner in ihrer Funktion als EU-Kommissarin im Jahr 2006 schon den herbeigerufenen Medienvertretern ins Stammbuch schrieb [3].

    ‘Nach Sex-Angriffen: Taz fordert Einhaltung des Pressekodex’ [4] erhellt aktuell exemplarisch die Sachlage, wo unter dieser Überschrift nachfolgend zu lesen ist: — Daniel Bax ist Inlandsredakteur bei der Tageszeitung Taz aus Berlin. Er muss zugeben, dass „Pegida und andere Rechtspopulisten“ schon lange genau davor gewarnt haben, was in der Silvesternacht in Köln nun tatsächlich geschehen ist: Eine Horde Männer arabischer Herkunft ist über deutsche Frauen hergefallen, um sie sexuell zu belästigen oder sogar zu vergewaltigen.
    Doch Daniel Bax spricht lieber nicht von „Nordafrikaner und Arabern“, sondern von einer „Gruppe von Kriminellen“, die das Chaos vor dem Kölner Hauptbahnhof ausgenutzt hätten. Und der Taz-Redakteur kritisiert, dass ein zunehmender Teil der Journalisten sich nicht mehr an die journalistischen Standards hält, wonach man Nationalität oder Herkunft nicht nennen soll. — Zitatende —

    Politische Korrektheit, von höchster Politik und Medien gleichermassen forciert, entpuppt sich einmal mehr als jener rostige Nagel, der Untertanen in die Köpfe getrieben wurde, um sie für’s schändliche Spiel gefügig zu machen.
    Eine alternde Gesellschaft und demographische Probleme? — Die allumfassende Antwort seit Köln: ‘Public fucking for Demography’, zuvor jahrzehntelang die Hirne, danach den Unterleib, physisch vollzogen durch jene, die, als Substitut für lehrbuchhaft kastrierte Männer vor Ort, massenhaft aus einer antagonistisch zur unsrigen gepolten Kultur importiert wurden.

    Wo bleibt der Aufschrei der Feministinnen? — ‘Feminism is recycled communism for dumb girls’, weshalb einmal mehr das ungustige Recyclat als Kloß in den Hälsen derer steckt, die zuvor Klugheit oder nur deren Ansätze mit Füßen traten und daher heute bloß hilflos husten.

    [1] ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Ubas&Dokumentnummer=UBAST_20040716_234_745_0_VII_20_03_00
    [2] de.wikipedia.org/wiki/Mandäer
    [3] ‘Intercultural dialogue: the media’s role’ europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-06-321_en.htm
    [4] berlinjournal.biz/nach-sex-angriffen-daniel-bax-fordert-einhaltung-des-pressekodex/

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