Krimkrise: Wo bleibt eigentlich die Friedensbewegung?

“Geht es gegen die USA oder Israel, sind Alt-68er und Linke schnell auf der Straße. Wenn Putin in der Ukraine interveniert, bleiben sie still, kritisiert CDU-Generalsekretär Peter Tauber.” (hier)

15 comments

  1. FDominicus

    Blödsinn, ich war weder dafür in den Krieg in Afghanistan zu ziehen, noch das die Russen dort vorher Krieg führten. Und verdammt ich bin sehr dafür, daß die Ukrainer, sich selber entscheiden sollen, was Sie wie mit wem erreichen wollen. Und nein ich bin auch nicht dafür die Grenzen der Ukraine als unveränderbar anzusehen.

    Im Gegenteil, ich schlage vor die Ukrainer teilt sich auf in zwei dumme Haufen (der eine geht zur EU, der andere nach Rußland) und den schlaueren die sich für Neutralität entscheiden und die USA und Rußland schlicht und einfach ignorieren. Aber die Kriegslüsternen sind ja ganz klar wieder am Drücker.

    Sei es die infrage Stellung der USA als “Welt”macht oder wie auch immer geartete Schande Rußlands.
    Und mir noch einmal zu kommen Obama sei der Gute und Putin der Schlechte, werde ich nur noch so kommentieren. Hätten Sie lieber die Pest oder Cholera?

    Der Kampf gegen den Terror in beiden Ländern, hat den Terror erst mal richtig in Schwung gebracht und nun wird man die Geister die man rief offenbar nicht mehr los.

    Wer wollte denn unbedingt mit den USA in den Krieg ziehen unsere “tolle” CDU: Dieser feine Politiker Herr Tauber, hätte mal bitte als Vorbild mit gehen sollen. Vielleicht hätte ihn das eines besseren belehrt….

  2. Thomas Holzer

    Die “Friedensbewegung” mit Slogans wie “lieber rot als tot” hat derzeit Wichtigeres zu tun; z.B. die Meinungsfreiheit gegen einen Herr Sarrazin zu verteidigen 😉

  3. Reinhard

    Sie täten ja gern an Kerzerlmarsch machen, aber seitdem unklar ist, wie lange wir noch Brennstoff vom Russen kriegen, gehen’s halt vorsichtig mit den Paraffinvorräten um… 😉

  4. Mourawetz

    Auf dem Maidan waren alle Kräfte der Gesellschaft im Protest gegen den Diktator versammelt

    Mag sein, dass der Generalsekretär der CDU damit recht hat, die Friedensbewegung sei auffallend still, aber deswegen ist Janukowitsch noch lange kein Diktator. Wurde der nicht zum Präsidenten durch das Volk gewählt? Die Präsidentschaftswahl 2010 wurde von der OSZE beobachtet und als gültig erklärt. Zumindest diese Tatsache erscheint mir als gesichert. Die Vorgänge in der Ukraine ansonsten hingegen sind seit langem undurchsichtig, unverständlich was da abgeht und warum. Da ist so eine Taubersche Nebelgranate wenig hilfreich.

  5. Josef Roth

    Schon die Fragestellung ist falsch! Friedensbewegung? Ukraine? Jeder weiß, daß diese Lumpensammlung nur aktiv wird, wenn die USA oder Israel in eine Sache verwickelt sind, oder man ihnen zumindest etwas ans Zeug flicken kann. Ein Palästinenser, der Ohrfeigen kriegt, könnte die Friedensbewegung zum Einschreiten bewegen, aber doch nicht Putin, der die Sowjetunion wieder herstellen möchte.

  6. orch

    jetzt kommt friedensprojekt statt friedensbewegung! erstere werden grade wieder sehr fleissig. elf milliarden euro duerfen die europaer diesmal abgeben.

  7. Rennziege

    Wie ich soeben lese, hat Hillary Clinton (Ex-Außenministerin und vermeintlich kommende Präsidentschaftskandidatin der USA) heute Putin mit Hitler gleichgesetzt. Wenn derlei heute schon als diplomatisch und staatsmännisch durchgeht, dann müssen wir unserem Faymann und unserem Kurz geradezu die Füße küssen, weil sie wenigstens die Goschen halten.
    Aber vermutlich ist die gute Hillary durch die waghalsigen Leibesübungen ihres Mannes im Oral Office, denen sie zähneknirschend Absolution erteilen musste, bleibend traumatisiert.

  8. Reinhard

    11 Milliarden Bestechungsgeld, das ist selbst für ukrainische Verhältnisse viel!
    Naja, wir haben’s ja.

    Putin ging aus einer demokratischen und international anerkannten Wahl als Präsident hervor.
    Janukowitsch in der Ukraine übrigens auch.
    Im Gegensatz zur jetzigen “Übergangsregierung”, die von der Straße diktiert und mit Ultranationalisten durchseucht ist.
    Ich stelle mir gerade vor, wie Ende Mai die Mehrzahl der Ukrainer (wieder einmal) Janukowitsch wählt und Russland sich von der Krim zurückzieht.
    Wie dämlich dann der hochnäsige Westen dasteht, wenn seine dem gezündelten Aufstand folgende Wählerbestechungspolitik nicht gewirkt hat, würde ich zu gerne erleben!

  9. Der Unternehmer

    Wer glaubt eigentlich noch die Märchen unserer Qualitätsmedien?

    Wie man hört finanzieren u.a. die USA seit Jahren die Destabilisierung der Ukraine ( so wie es in anderen
    Ländern auch geschah und geschieht) für ihre geopolitischen Machtzwecke = Erhaltung des Fiat-Money-Systems um jeden Preis usw..

    Die Demonstranten in Kiew sind z.T. mit Bussen angekarrt worden und wurden für ihre Randale auch bezahlt.
    Groß mit im Geschäft ist auch George Soros..

    Nicht dass Putin ein Heiliger wäre, aber wer sich mal mit der Geschichte der Ukraine befasst erkennt, dass die Krim eine rote Linie ist, die er den USA nicht zu überschreiten erlaubt.

    Der Westen mit seinen Werten (welche sollen das bitte sein? Mord? Terror? Destabilisierung von missliebigen
    Ländern? Bürgerkrieg?) bringt mal wieder “Demokratie”.

    Wie gut, dass fast keiner den Unterschied zwischen Demokratie und Freiheit kennt.

  10. menschmaschine

    mir kommt vor, hier herrscht verwirrung, wer in diesem konflikt die guten und wer die bösen sind.
    an dieser stelle empfehle ich den werten mitpostern den konsum unseres allseits hochgeschätzten staatsfunks. dort werden von bekannt objektiven und kompetenten journalisten die dinge so erklärt, daß man sich hinterher auskennt.

  11. Thomas Holzer

    Keine Sorge, die “Friedensbewegung” wird in den nächsten Tagen aktiv!
    Es braucht halt seine Zeit, bis die Nachricht vom Aufbringen eines Frachters mit Ziel Gazastreifen durch die israelische Marine bis zu den “wahren Friedensaktivisten” durchdringt 😉

  12. menschmaschine

    @ rennziege

    richtig.
    wenn fr. hillary einen unpassenden vergleich bringt, der sie in österreich sogar mit gesetzen in konflikt bringen könnte, dann ist sie keine dumme pute, sondern eine traumatisierte frau, ein opfer. denn alle frauen sind opfer, wie wir, inzwischen feministisch aufgeklärt, wissen.
    in diesem sinne darf ich ihnen jetzt schon einen schönen frauen(kampf)tag wünschen. aber bitte nicht zu wild kämpfen, sinds gnädig mit uns männern. wir hams ja auch nicht leicht. 😉

  13. Thomas Holzer

    @menschmaschine
    Sie schreiben es: der ORF ist das “russia today” für die dumpfen Österreicher 🙂

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