Wo das kommunistische Manifest zügig umgesetzt wird

Von | 29. August 2021

(von Andreas Tögel ) 173 Jahre ist es her, dass zwei Individuen, die nie in ihrem Leben ihr Brot mit ihrer Hände Arbeit verdienen mussten, im Namen des Proletariats ihr berüchtigtes „Manifest“ verfasst haben. Anmaßung pur, weil die Herren Karl Marx und Friedrich Engels ja nie die Nähe von Proletariern gesucht haben, für die sie übrigens auch nichts als Verachtung übrighatten. Wie dem auch sei, ihre Programmschrift ist es wert, gelesen zu werden. Dies umso mehr, als es ja dieser Tage wieder – besonders in Kreisen selbsternannter intellektueller Eliten – als chic gilt, sich sozialistischen Utopien hinzugeben und ätzende Kritik an Marktwirtschaft und Kapitalismus zu üben. Erst kürzlich hat zum Beispiel Bettina Jarsch, ihres Zeichens Spitzenpolitikerin der Berliner Grünen, aus ihrem Herzen keine Mördergrube gemacht und – frisch von der Leber weg – ihre zutiefst privateigentumsfeindlichen Phantasien geäußert. „Deutsche Wohnen enteignen“ lautet das Motto ihrer eben laufenden Initiative, die auch von Politikern der Partei „Die Linke“ und der SPD unterstützt wird weiter hier

2 Gedanken zu „Wo das kommunistische Manifest zügig umgesetzt wird

  1. Kluftinger

    Danke Herr Tögel für ihre Analyse. Das Problem das die Linken und links/grün haben ist, dass die Diagnosen nicht stimmen und daher auch die Therapien nicht.
    Eingeschränkte und stationäre Situationsanalysen, Annahme linearer Trends, mangelhafte Nebenwirkungsanalysen und gewaltsame Lösungsversuche sind nur einige Fehlverhalten der Linken und Grünen in der Gegenwart.
    Dazu kommt, dass vorgeschlagene Problemlösungen zwar die Ursachen nicht beseitigen aber von einer relativ breiten Öffentlichkeit mitgetragen werden.
    Allerdings erhebt sich auch die Frage, warum Experten, Medien und Politiker die es besser wüssten, nicht wirkungsvoller diesem Phänomen entgegentreten?

  2. aneagle

    Dieses antiquierte Programm, gibt unter fadenscheinigen Vorwänden vor, die Menschen vor dem kaltherzigen Kapitalismus und den aus ihm erwachsenden Vorzügen eines breiteren Wohlstandes der werktätigen Bevölkerung zu schützen. Es hat aber bisher noch nie einen erfolgreichen Staat mit unabhängigen demokratischen Bürgern hervorgebracht. Der vielgeschmähte Kapitalismus hingegen bereits mehrfach.

    Würden Sie sich von einem Herzchirurgen operieren lassen, der bisher keine seiner Operationen erfolgreich beendet hat? Natürlich nicht!
    Wer trotz den offensichtlichen Ergebnissen eine solche Operation am eigenen Staat präferiert, kann nur eines im Sinn haben- die totalitäre Akkumulation eines Staatsgefüges, das die Freiheit und den Wohlstand der Bürger reduziert. Solche Gesinnungsgenossen gab es schon länger, man nannte sie Staatsfeinde. Das hat sich bis heute nicht geändert. lediglich der Umgang mit diesen Leuten hat sich verändert, seit sie vermehrt durch die Instanzen des Staates und der NGOs in die Parlamente gelangt sind.

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