Wo er recht hat, hat er recht

Von | 28. Juli 2017

Irgendwann ist das eine Glaubwürdigkeitsfrage. Wir zahlen an die Türkei über drei Milliarden Euro an Beitrittshilfen. Wir können nicht für die Implementierung von rechtsstaatlichen Strukturen bezahlen und erleben, dass das Gegenteil passiert. Das können wir den deutschen und österreichischen Steuerzahlern nicht erklären.“ (Bundeskanzler Christian Kern in der FAZ)

21 Gedanken zu „Wo er recht hat, hat er recht

  1. Thomas Holzer

    Da es sich hiebei um sog. EU-Gelder handelt, sind nicht nur die deutschen und österreichischen Steuerzahler betroffen.
    Man sieht wieder einmal, es ist Wahlkampf, und da hält man es nicht so sehr mit der Wahrheit.
    Der Herr Kern, ein jämmerliches Segel im Wind, jede Aussage nur dem Stimmenfang geschuldet, keiner Überzeugung

  2. tschesn

    Kann mir jemand sagen, wieviel die Türkei bisher insgesamt von der EU an Beihilfen erhalten hat, die offensichtlich genauso gut “der Katz'” hätten überwiesen werden können?

  3. sokrates9

    Goaubwuerdigkeitsfrage gibt es auch in Sachen Sanktionen! Was kostet Oesterreich diese Aktion, wer profitiert? Angeblich kosteten die Sanktionen uns allein 40.000 Arbeitsplaetze, und die USA will nun uns ihr teures Frakinggas andrehen! Wo bleiben die Sanktionen gegen die USA? Ist die Krim das groesste Schwerverbrechen auf politischer Ebene?

  4. namor

    Warum gibt man hier der Wahlparole eine Plattform? Warum denkt man de Forderung nicht zu Ende?

    Diese drei Mrd plus die Gelder seit der Flüchtlingskrise sind aktuell gut investiert. Je besser es den Türken geht, desto weniger kommen und mehr gehen zurück.

    Sollte Europa sei Asylwesen gegenüber Muslimen beenden, dann kann man das Geld die Grenzsicherung und Rückführung investieren.

    Ich würde der Türkei noch viel mehr Geld geben, damit das Land attraktiver wird. Den Türken in Europa würde ich die Sozialleistungen für 10 Jahre auszahlen, wenn sie zurückgehen.

    Deutschland hat jedes Jahr einen Handelsüberschuss von 300mrd, sollen sie es den Türken schenken, das kann sowieso niemand zurückzahlen.

  5. Selbstdenker

    Mit dem Geld, das “wir” der Türkei überweisen, baut die türkische Religionsbehörde wiederum Moscheen in Europa. Sehr “klug” das Ganze.

  6. Christian Peter

    Meines Erachtens wäre die Türkei eine Bereicherung für die EU. Im Vergleich mit Politikern wie Angela Merkel, Emmanuel Macron, dem Alkoholiker Jean Claud Juncker und vielen anderen ist Recep Erdogan eine honorige Person.

  7. Falke

    Hauptsache, Kern kann den österreichische Steuerzahlern erklären, wozu sie (mindestens) 2 Mrd. pro Jahr für sogenannte “Flüchtlinge” (die es großteils gar nicht sind) und deren (sinnlose) “Integration” zahlen sollen. Oder kann er das eh nicht? Vielleicht habe ich ja etwas versäumt 🙂

  8. Mona Rieboldt

    Falke
    In Österreich geht es diesen “Asylanten”, besser gesagt Sozialgeld-Vagabunden, halt genau so gut wie in D. Sie werden gehätschelt und gepampert mit Geld. Sie werden in der Mehrheit nie arbeiten, da müssten sie Steuern und Abgaben zahlen, da haben sie bei Nichtstun mehr Geld an Sozialgeld, Miete wird auch bezahlt etc.
    Auch arbeitslose Türken gehen nicht zurück, Sozialhilfe und vor allem das Kindergeld werden in D wesentlich höher sein als in der Türkei.

    Eine Integration der Mehrheit von Moslems und Roma ist nicht möglich , man sehe sich nur die no-go-Bezirke in deutschen Städten an. Es werden immer mehr.

  9. Falke

    @Mona Rieboldt
    Ich weiß ja, dass die Lage in Deutschalnd ganauso schlimm, vielleicht sogar schlimmer ist. Offiziell kosten die “Schutzerflehenden”, wie sie unterdessen immer öfter genannt werden, ja offiziell 20 Mrd., inoffiziell um einiges mehr; natürlich pro Jahr. Dazu kommt noch der “Familiennachzug”, der noch mehr kosten wird: die eingezelteten und bekopftuchten Frauen werden ja wohl kaum je arbeiten. Den deutshen Steuerzahlern wird das ja auch nicht erklärt – ist ja auch nicht notwendig, Merkel wird ohnehin wieder gewählt, wahrscheinlich sogar mit noch größerer Mehrheit. Was angesichts ihres Konkurrenten Schulz ja kein Wunder ist; im Vergleich zu Schulz ist Merkel ja fast sympathisch.

  10. Mona Rieboldt

    Falke
    Was Schulz angeht, bin ich ganz Ihrer Meinung. Der Mann plappert ein Zeug daher, dass es einen graust. Erst waren die Asylanten wie Gold für ihn, jetzt warnt er vor Asylanten aus Afrika, gleichzeitig will er Afrikaner aus Italien in der EU verteilen. Den Visegrad-Staaten will er kein EU-Geld mehr geben, wenn sie keine Asylanten nehmen. Er will mit anderen Worten, dass Polen und Ungarn genau so unsicher mit moslemischen Anschlägen und kriminellen Asylanten bereichert wird wie Deutschland.

  11. sapio

    Ob Schmierentheater oder kernige Sprüche, ein Slogan der Sozialdemokraten gilt ewig: «Wir stehen links, und damit immer auf der richtigen Seife!»

  12. mariuslupus

    Warum will die EU eine Ware in die Türkei exportieren, an die sie selbst nicht glaubt, bzw. das Gegenteil praktiziert, in ein Land, dass diese Ware nicht will, die sogenannte Demokratie nach EU Muster. Ein Etiketenschwindel. Die EU behauptet eine Demokratie zu sein, ist aber eine Demokratur. Erdogan hat sich seine Demokratur in Wahlen bestätigen lassen, ist also im Vergleich zu Junker, Tusk, Timmermans, Merkel, Schulz, ein ehrlicher Mann.

  13. mariuslupus

    @Christian Peter
    Stimmt. Politisch tiefer zu sinken als Juncker, Merkel, Schulz, kann auch Erdogan nicht.
    Aber, welche Bereicherung kann Europa durch die Türkei erfahren ? Oder habe ich den Zynismus dieser Aussage nicht verstanden ?

  14. Reini

    Erdogan braucht Geld für den Wahlkampf in Europa, für neue Paläste und für die überfüllten Gefängnisse. Schön “spenden” für die islamische “Weiterentwicklung” damit er seinem Traum näher kommt.

  15. Johannes

    Diese Aussage bitte gut merken, wenn dann Erdogan ein paar taktische Konzessionen macht und die EU umfällt werden wir beobachten ob Kern stehen bleibt.
    Ganz interessant wird auch sein wie sich Kern zu den Plänen von Kurz äh… pardon Macron in kürze äußern wird.
    Wenn dieser Mann konsequent zu seiner Meinung steht müßte er Macron als Vollholler bezeichnen, man wird sehen.

  16. Christian Peter

    @mariuslupus

    Die EU kann sich über jedes neues Mitglied freuen, denn diese ist längst in Auflösung begriffen. Das längst gescheiterte Projekt EU wird nur mehr gegen den Willen der europäischen Bevölkerung am Leben erhalten, würde es in Frankreich und anderen Ländern Volksabstimmungen über den Verbleib in der EU geben, wäre die Europäische Union Geschichte (in Frankreich ist die Ablehnung der EU weit größer als in Großbritannien). Wegen der wirtschaftlichen Verwerfungen in der EU haben einige Länder das Vorhaben, den Euro einzuführen oder der EU beizutreten, auf Eis gelegt. Selbst am Balkan hat die EU mittlerweile an Attraktivität verloren.

  17. mariuslupus

    @Christian Peter
    Einverstanden. Dislokation der EU Bürokraten nach Klein-Asien. Unter der Führung des Glorreichen Kalifs werden sie endlich Mores lernen.

  18. Christian Peter

    @mariuslupus

    Nur durch eine rasche Erweiterung kann diese EU überleben, denn die Kernländern werden nicht auf Dauer erhalten bleiben.

  19. mariuslupus

    @Christian Peter
    Great is beautifull ?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.