Wo Frau Mikl-Leitner recht hat

Von | 24. September 2015

Wenn man sich mit Viktor Orban trifft, soll das ein Skandal sein. Aber wenn in Griechenland Sozialisten mit rechtsextremen Antisemiten eine Regierung bilden, ist das offenbar für niemanden ein Problem,” meint Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Und hat damit voillkommen recht.

22 Gedanken zu „Wo Frau Mikl-Leitner recht hat

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Der “Skandal” besteht darin, dass Orban nicht in das Weltbild der Sozialisten passt, die rechtsextreme Partei als Koalitionspartner des Tsipras aber schon.
    Erinnern sie sich, auch Victor Klima hatte Herrn J. Haider ein Koalitionsangebot gemacht mit dem Versprechen “dann mache ich sie hoffähig”.
    So einfach ist die Welt gestrickt ?

  2. sokrates9

    Wenn man sich an Gesetze hält und nicht seinen Emotionen nachgibt ist dasbei Gutmenschen immer ein Skandal!

  3. mike

    die griechischen rechtsextremen Mitglieder der kommunistischen Regierung werden in unseren Medien nicht einmal erwähnt !

  4. Thomas Holzer

    Again: die griechischen “Rechtsextreme” sind nationale Linksextreme
    Nur weil die Massenmedien und Öffentlich-Rechtlichen dauernd von Rechtsextremen faseln, wird es nicht richtiger

  5. AD

    @Thomas Holzer

    so wie eben die NATIONAL(EN) Sozialisten auch Linksextreme waren

  6. Reini

    wenn die Schulden überhand nehmen, uns Sparpakete aufgezwungen werden, jeder finanzielle Einbußen hinnehmen muss, die Steuern erhöht werden, die Arbeitslosigkeit weiter ansteigt, die Inflation sich weiter erhöht, usw. … dann werden auch die Linken rechts!

  7. Thomas Holzer

    @AD
    Schreibe und sage ich seit Jahrzehnten; aber die internationalen Sozialisten haben leider die geballte Macht der Medien hinter sich und leugnen daher -leider sehr erfolgreich- einen nationalen Bruder im Ungeiste ihrer Ideologie zu haben

  8. elfenzauberin

    @Thomas Holzer

    Man braucht sich nur das 25-Punkte Programm der Nazis durchlesen. Die inhaltlichen Parallelen zum Sozialismus sind nicht zu übersehen.

    Es ist wirklich erstaunlich, wie es die Linke geschafft hat, die intrinsische Verwandtschaft des Sozialismus mit dem Nationalsozialismus aus dem öffentlichen Diskurs herauszuhalten.

  9. Christian Peter

    Die Innenministerin sollte sich besser um die ausufernden Probleme rund um illegale Einwanderer kümmern, anstatt Weisheiten von sich zu geben. Man kann nur hoffen, dass die korrupte ÖVP nach 30 Regierungsjahren auf Bundesebene (das gibt es in keiner Demokratie in Europa; derartige Zustände gibt es lediglich in Diktaturen) endlich die Regierungsbank räumt.

  10. Christian Peter

    In Deutschland gibt es die Zahlen, die in Österreich wie immer unter Verschluss gehalten werden : Nur 4 % der Asylwerber mit negativem Asylbescheid werden abgeschoben (Quelle : Der Spiegel).

  11. waldsee

    bravo johanna,aber welches tun resultiert aus dieser erkenntnis?
    die sozialisten wollen den kontinent
    umradieren und auch die konservativen machen nichts,gar nichts dagegen .(taufscheinsozialisten hat man einmal gesagt)
    wir werden bald auf einem muslim.-“sozialist.gemisch kontinent” aufwachen.
    umgeben von wellcome schildern ,aber mit medialer auf/vorbereitung.

  12. Fragolin

    Die gute Frau weiß aber schon, zu welcher Partei sie gehört und mit wem diese gerade im Bett liegt, oder?
    Hat sie irgendwas vor, ihre Karriere betreffend? Einfach die Nase voll zum Beispiel??

  13. Thomas Holzer

    Die Frau ML behauptet in der heutigen “Die Presse”, daß man bisher über 5000 Menschen zurückgebracht habe; auf die Frage, ob nach Serbien und Kroatien abgeschoben wird.
    Ich denke, da hat sie ein sehr “situationselastisches Verhältnis” zur Wahrheit 😉

  14. Christian Peter

    Eine Innenministerin, die nicht fähig ist für innere Sicherheit zu sorgen, muss so rasch wie möglich des Amtes enthoben werden.

  15. Syria Forever

    Shalom Fragolin.
    Ich hoffe die Familie ist bester Gesundheit.

    Wenn man den Gazetten folgt ist die Quintessenz; “Geld und Religion”.
    Das Interesse der Westlichen Gesellschaften wurde reduziert auf “Bedrucktes Papier und Kindergeschichten”, basierend auf vorgegaukelter Empathie.
    Objektiv betrachtet haben diese Westlichen Gesellschaft nicht vieles das es zu verlieren gibt doch vieles, vieles wieder neu zu erlernen.

    Einen guten Nachmittag.

  16. menschmaschine

    Sorry die Damen und HBerren, aber unsere Fr. Innenministerin hat NICHT recht.
    Bei Syriza handelt es sich nämlich nicht um Sozialisten, sondern großteils um deklarierte KOMMUNISTEN. Auf diesem haarspalterischen Unterschied muß ich bestehen, zerstritten sich Sozialisten und Kommunisten doch einst über die Frage, ob die Revolution gewaltsam herbeizuführen wäre, wovon Kommunisten tief überzeugt waren. Explizite Gewalt, Tote, Krieg sind also ein Wesensmerkmal des Kommunismus und damit des Großteils der in der Syriza vereineten Gruppen, das hier nicht durch die falsche Bezeichnung “Sozialismus” unter den Tisch fallen gelassen werden sollte.

    MfG

  17. Thomas Holzer

    @astuga
    “big brother” ist ein -mit Verlaub- Lercherlschas gegen diese 4 Politikerdarsteller!

  18. AD

    @menschmaschine

    Gewalt, Tote und Krieg sind auch ein Wesensmerkmal der Sozialisten ….zb. der (völkisch-) nationalen ….und das Ziel ist bei allen Sozialisten (egal hinter welcher Bezeichnung sie sich verstecken, dasselbe – totale Diktatur ….

  19. Thomas Holzer

    @AD
    Deswegen ist ja der Herr Faymann auch so begeistert von der Frau Merkel!
    Diktatur ex lege und Gutmenschentum……….
    funktioniert nur bei jahrzehntelang weichgespülten Demokraten 😉

  20. Hanna

    Mir kommt vor, man muss diese abstrakten Begriffe (“Sozialist”, “Kommunist”, “Rechte/r”) einmal ins Reale übersetzen. Was hat man dann? 1. Leute, die blindlings den Obrigkeiten vertrauen und gehorchen, aufgrund von Angst, Gehirnwäsche, anerzogener Ignoranz oder mentaler Mangelkapazität und die sich nicht informieren oder für etwas einsetzen können oder wollen, weil sie zu dumm und zu faul sind oder die Notwendigkeit nicht sehen; und 2. Leute, die sich informieren, kritisch und einsichtig sind, fähig zur Selbstreflexion und einer vernünftigen Analyse des Geschehens und die sich für die eigene Kultur und damit das eigene Wohlergehen einsetzen wollen, es aber nicht können, weil sie nicht die intellektuellen und finanziellen Mittel haben; 3. Leute, die sich informieren, kritisch und analytisch denken und sich für die eigene Kultur und damit das eigene Wohlergehen einsetzen, aber zu dumm, fehlgeleitet und ignorant sind, das Richtige zu tun; und letztlich 4. Leute, die sich informieren, kritisch und analytisch denken und sich für die eigene Kultur und damit das eigene Wohlergehen einsetzen, bereit und fähig, das Richtige zu tun, die aber von 1 – 3 samt Obrigkeiten ständig daran gehindert werden. Wen vergessen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.