Wo man noch ein Vermögen erarbeiten kann

Von | 8. Juni 2014

“……In der Schweiz gibt man den Menschen auch jede Möglichkeit, ein Vermögen anzuhäufen: Zwar bezahlt man sowohl auf Bundes-, als auch auf Kantonsebene Einkommensteuern. Diese sind allerdings äußerst gering: Die Bundessteuer liegt bei maximal 11,5 Prozent. Alle 26 Kantone der Schweiz haben unterschiedliche Steuerstufen, sie beginnen bei 1,8 Prozent (in Oberwalden) und reichen bis 26 Prozent (in Basel-Stadt)…..” (hier)

7 Gedanken zu „Wo man noch ein Vermögen erarbeiten kann

  1. Thomas Holzer

    Das ist genau der Unterschied!
    In Österreich ist es ja gar nicht erwünscht, daß der Einzelne Vermögen aufbaut; wäre er dadurch doch unabhängiger von staatlicher Bevormundung

  2. Christian Peter

    Der Presse Redakteur sollte sich informieren, bevor die Öffentlichkeit mit Unsinn belastet. Die Schweiz als Steuerparadies ist ein Mythos, Spitzenverdiener (über 100.000 Euro jährlich) zahlen in vielen Kantonen mehr Steuern, als in Österreich. Die Fiskalquote ist in der Schweiz (richtig gerechnet) gleich hoch, wie in Österreich. Denn ein großer Teil des Sozialwesens wird in der Schweiz mittels Zwangsabgaben an nichtstaatliche Einrichtungen finanziert, die in den offiziellen Zahlen der OECD nicht berücksichtigt werden.

    Steuerhölle Schweiz : Spitzensteuersätze bis zu 53 %, AHV – Beiträge als versteckte Steuern,
    (neben Norwegen und Frankreich) die höchsten Vermögenssteuern in Europa, weit höhere Besteuerung von Kapitalerträgen als in Österreich und Deutschland.

    http://www.unifr.ch/finwiss/assets/files/Publikationen/n-academic/154%20Steuerhoelle%20Schweiz.pdf

  3. gms

    Christian Peter,

    “Denn ein großer Teil des Sozialwesens wird in der Schweiz mittels Zwangsabgaben an nichtstaatliche Einrichtungen finanziert, die in den offiziellen Zahlen der OECD nicht berücksichtigt werden.”

    Den Unterschied zwischen gesetzlich vorgeschriebenen Mindest-SV-Beiträgen und jenen, die man freiwillig über diese Maß hinaus leistet um damit Zusatzleistungen zu erwerben, kann man Ihnen hier im Blog vermutlich noch einige tausend Male auf die Stirn tackern [1] — Sie kapieren’s nicht und verharren artig in brauner Propaganda, ist die Schweiz doch definitiv der Antipode zu Ihrer Zentralismus- und Bevormundungsgeilheit.

    [1] ortneronline.at/?p=26090&cpage=1#comment-19783

  4. Rennziege

    8. Juni 2014 – 18:28 gms
    … ist die Schweiz doch definitiv der Antipode zu Ihrer Zentralismus- und Bevormundungsgeilheit.
    Geben Sie Herrn Peter ein bisschen Zeit, gms; der muss erst einmal ergoogeln, was ein Antipode ist. Ich backe inzwischen einen Googlehupf, für die meisten Kanadier ein mitteleuropäisches Wunderding unbekannter Gaumenfreuden — mit altvatrischer Germ, nicht mit Backpulver fabriziert, versteht sich.
    Herrn Peter wird’s nicht interessieren. Der lechzt nach picksüßen Brownies, wie wir wissen.

  5. Christian Weiss

    Dem Autoren des Artikels sind allerdings einige Fehler unterlaufen. Die 1,8 Prozent in Obwalden (nicht Oberwalden) werden durch den Steuerfuss multipliziert. Dieser beträgt für die Staatssteuer (Kanton) 2.95 und für die Gemeindesteuer zwischen 4.06 und 5. Das heisst, aus den 1,8 Prozent Einkommenssteuern werden letztlich 12,6 bis 14,3 Prozent.
    Die 26 Prozent im Kanton Basel-Stadt bedeuten hingegen den Höchststeuersatz, der auf Einkommen ab 200’000 Franken fällig wird. Bis zum Franken 199’999 wird 22,25 Prozent erhoben. Zudem umfasst dieser Steuersatz die gesamte Kantons- und Gemeindesteuer für die Stadt Basel. Die beiden noch dem Kanton Basel-Stadt zugehörigen Gemeinden Riehen und Bettingen erheben eine separate Gemeindesteuer. Dort domizilierte Einwohner bezahlen dafür 55% von 26 bzw. 22,25% an den Kanton Basel-Stadt.
    Alles nachschaubar auf den Webseiten der Kantone http://www.ow.ch und http://www.bs.ch. Für alle anderen Kantone jeweils Autokennzeichen-Abkürzung plus .ch (z.B. http://www.zh.ch für Zürich oder http://www.ti.ch für Tessin)

    Wie der Artikel richtig darlegt, gibt es deutliche Unterschiede bei der Steuerlast in den einzelnen Kantonen. So gross, wie behauptet, sind sie dann aber doch nicht.

  6. Christian Peter

    ‘Wo man sich noch ein Vermögen erarbeiten kann’

    man kann sich in der Schweiz ein Vermögen erarbeiten, aber dann wird es aufgrund zahlloser Steuern (Vermögenssteuer, Kapitalertragssteuer, Erbschaftssteuer, Aktiensteuer, Eigenmietwert), und grenzenloser Zwangsabgaben an die Sozialversicherung, u.a. richtig teuer.

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