Wo Selbständige ihren Ärger deponieren

Kleines Sevice für alle Selbständigen, die sich für die “Entfesselung der Wirtschaft” mittels der nun geplanten Belastungen (Gewinnfreibetrag, GesmbH light ) angemessen bedanken wollen:

werner.faymann@bka.gv.at , michael.spindelegger@bmf.gv.at 

Ärztekammer: 01/51406-3000; post@aerztekammer.at

Apothekerkammer: 01/40414-100; info@apotheker.or.at

Rechtsanwaltskammertag: 01/5351275-0; rechtsanwaelte@oerak.at

 

8 comments

  1. Zaungast

    Die E-Mail-Adresse vom Salzamt fehlt. Dort werden eingehende E-Mails gewissenhaft gelesen und auch beantwortet.

  2. Herr Karl jun.

    Wie immer ist CO praktizierender Österreich-Realist: Ihm wollte beim Stichwort “Selbständiger” die Wirtschaftskammer partout nicht einfallen…

  3. Christian Peter

    Schluss mit dem Raub am Mittelstand.

    Die mittelständische Wirtschaft fordert :

    ° Steuergleichheit der Unternehmensformen (keine Privilegien für Konzerne und Kapitalgesellschaften).
    ° Steuerfreiheit des im Unternehmens verbleibenden Gewinns.
    ° Selbstverantwortung statt Bevormundung in den Sozialsystemen.
    ° Deregulierung (Rückbau der Gesetzesflut).
    ° Schluss mit Banken-Bail-Outs auf Kosten des Mittelstands.
    ° Schluss mit Unterwanderung der Sozialsysteme durch ungehemmte Zuwanderung.

  4. gms

    Christian Peter,

    man muß schon an einer eigenen Sonderform der intellektuellen Schmerzbefreitheit laborieren, in Zeile eins wider vorgebliche Privilegien zu rittern, um unmittelbar danach exakt ein solches für Kapitalgesellschaften zu fordern, das für Personengesellschaften aus nachvollziehbaren Gründen nicht umsetzbar ist. Wie dieses Dilemma auflösbar ist, hat Estland schon gezeigt, wo Gewinne flat mit 21% besteuert werden und man optieren kann, ob diese entweder bei der Firma oder bei der Ausschüttung an Personen anfallen. Damit unterliegen nicht, anders als sonstwo, Ein-Personen-GmbHs einer Doppelbesteuerung (KöSt+KeSt), weshalb die Frage nach GmbH oder nicht eher eine Geschmacksfrage darstellt.

    Daß weiters auch eine GmbH-Light eine Kapitalgesellschaft ist, ein Konzern aber alles Mögliche sein kann (sogar mit einem EPU an der Spitze), aber definitiv keine privilegierte Rechtsform ist, geht in Ihrem Phrasengedresch schon als vernachlässigbarer Fingerfehler durch — Hauptsache die Buzzwords “Kapital” und “Konzern” kommen vor.

  5. Christian Peter

    @gms

    haben Sie einmal Recht. Statt ‘Kapitalgesellschaften’ sollte es korrekt ‘keine Privilegien für Holdinggesellschaften’ heissen.

  6. gms

    Christian Peter,

    so what? Definieren Sie “Holding” und danach “Privilegien von Holdings”. Auch könne Sie gerne darlegen, wie sie für Personengesellschaften eine Steuerfreiheit für nicht entnommene gewinne einfädeln wollen, und last not least was der Unterschied zwischen “Konzern” und “Holding” ist, nachdem sie in ihrem Furor schon mal beide aufs Korn nehmen wollen.

  7. Christian Peter

    Großunternehmen sind in Österreich Netto-Subventionsempfänger (erhalten mehr Subventionen als sie Steuern bezahlen) – diesen Missstand sollte die Politik ehestmöglich beheben.

    Zudem schaffen diese Unternehmen (trotz Milliarden – Subventionen) kaum Arbeit, 80 % aller Arbeitnehmer werden von mittelständischen Unternehmen beschäftigt.

    http://www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de/

  8. gms

    Christian Peter,

    über das leidige Subventionsthema läßt sich leicht Einigung erzielen. Lächerlich ist Ihr Argument der Abeitsplätze, sind Konzerne doch die besten Kunden der Mittelständler.

    Entweder, man anerkennt den Beschäftigungseffekt durch diese Zulieferungen, oder man anerkennt die Skaleneffekte und die damit einhergehende Effizienzsteigerung der Großen. Unterm strich kommt beides zum Tragen, weshalb jedes Bashing der Großen einmal mehr absurder Klassenkampf ist, dessen Kern die lächerliche Anmaßung ist, es gäbe ein volkswirtschaftliches Optimum das Verhältnis großer zu kleiner Firmen getreffend, und dieses Optimum ließe sich von oben her bestimmen.

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