Wo Trump einfach Recht hat…

“……..Aber was bedeutet der Begriff shithole? Gemäss Oxford English Dictionary ist es ein «desolater, heruntergekommener Ort». Shithole ist also eine nicht gerade feingeistige oder magistrale, doch eine zutreffende Bezeichnung für ein Armenhaus wie Haiti, oder für El Salvador, dem Land mit der weltweit höchsten Mordrate, oder für die Bürgerkriegsruinen Somalia oder Libyen.” (weiter hier)

27 comments

  1. Thomas Holzer

    Möge dem so sein; ich erwarte mir aber von Politikern und Präsidenten definitiv eine gepflegtere Wortwahl

  2. Rado

    Wenn man bestimmte Gegenden Nordafrikas oder Ägyptens auch nur als Tourist bereist, weiss man, warum Trump genau diesen Begriff gewählt hat. So wie an der Adria oder im italienischen Mittelmeer der der Duft der Pinien oder des Ginsters in der Luft liegt, ist es dort der Geruch von menschlicher Sch… . Und damit meine ich nicht nur ein laues Lüfterl.

  3. Johann Sebastian

    Die Frage, warum so viele Leute aus den Shitholes nach den USA wollen, ist absurd, weil die Antwort schon in der Frage beinhaltet ist. Weil es eben Shitholes sind. Das Problem ist eher, dass, sobald angekommen, alles daran gesetzt wird, das Zielland ebenso zum Shithole zu machen.

  4. tschesn

    Gelegentlich erreicht man mit deftiger Wortwahl schlichtweg die präziseste Sachverhaltsdarstellung. Und diese tut halt manches Mal auch weh.

  5. Selbstdenker

    @Rado:
    “The first step to change is acceptance […] it is what it is.”.
    Dieser Mann hat recht: um ein Problem zu lösen, muss man es beim Namen nennen.

    Damit begibt er sich – ob bewusst oder unbewusst – in Opposition zur Vision der Linken, die vorgeben, über die Manipulation der Sprache die Realität beeinflussen zu können.

    Das Einzige das die Linken damit bewirken, ist, die Ablenkung von den (zahlreichen) Problemen die sie geschaffen haben, da diese nicht benannt und öffentlich diskutiert werden können.

    Die Sprachmanipulation ist damit nicht ein geeignetes Mittel Probleme zu lösen, sondern ein Instrument zur Machtausübung.

  6. Calderwood

    Ein Shithole ist keine geographische Gegebenheit sondern eine Folge des Lebensstils unzivilisierter Menschen. Dort, wohin die auswandern, wird es dann genauso.

  7. Gerald Steinbach

    Die negative Berichterstattung über Trump vor der Wahl, während der Wahl und nach der Wahl nimmt ja schon derart inflationäre Formen an, wo eigentlich ein halbwegs normal reflektierender Mensch einmal fragen müsste ob dies noch stimmen kann, die Überprüfung eines Geisteszustandes einer Merkel, Junker, Schulz wäre eigentlich eher angebracht als bei Trump
    http://orf.at/stories/2422794/

  8. Reini

    Wenn man die Wahrheit spricht bekommt man eine Rüge,… denn die Wahrheit verträgt das Volk nicht! Es will belogen und betrogen werden, und jeder bekommt die Rosarote Brille aufgesetzt. Welche eine Entschuldigung von Trump fordern, sollten sich in diesen Ländern umsehen, … vielleicht erkennen sie das der Begriff “shithole” harmlos ist!

  9. Falke

    Primäres Ziel der “political correctness” ist es, die Tatsachen zu verdrehen, indem man sie nicht oder anders benennt. Daher auch die große Empörung, wenn jemand Tacheles spricht. Einer der Gründe für Trumps Erfolg war ja eben die Tatsache, dass er die Dinge beim Namen genannt hat, so dass es auch jeder verstanden hat (im Gegensatz zu Hillary Clinton, geradezu eine Ikone der p.c., deren Geschwurbel die “alten weißen Männer” des mittleren Westens nirgends zuordnen konnten). Sein Motto war : “I have no time for political correctness” – und jetzt ist (oder tut) die ganze Gutmenschen-Jagdgesellschaft so entsetzt, weil er sich auch als Präsident daran hält.

  10. caruso

    “Wenn man die Wahrheit spricht bekommt man eine Rüge,…” – das ist viel zu milde ausgedrückt. In Ungarn. woher ich stamme, sagt man: “Sag die Wahrheit und man schlägt dir den Schädel ein.” Wäre Trump nicht gut beschützt, hätte man ihn schon längst umgebracht. Gerade die Reaktionen zeigen an, wie recht er hat. Sag’ ich, dabei fällt es mir schwer, ihm in irgend etwas recht zu geben.
    lg
    caruso

  11. Rennziege

    Dazu eine auch heute zutreffende Weisheit aus dem Dreißigjährigen Krieg, überliefert von Grimmelshausen in “Der abenteuerliche Simplicissimus”, 1669:
    Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Fiedel auf den Kopf.
    @caruso hat weiter oben die etwas härtere ungarische Version serviert. Donald Trump weiß, dass man nur mit Klartext einen Blumentopf gewinnen kann, und dafür wurde er auch gewählt.
    Das wissen auch die europäischen Medien, sagen es aber nicht; denn europäische shitholes, zumindest ideologisch, gibt es im Überfluss. Die sind aber tabu. Auch deshalb wird tägliche Trump-Anpatzerei publiziert, da die selbsternannten Allwissenden ansonsten nur unbedrucktes Papier und leere Bildschirme präsentieren könnten.

  12. Rennziege

    17. JANUAR 2018 – 08:54 — Rado
    Dieser Nigerianer haut mich vom Bürostuhl. Er ist intelligent, gebildet, leidenschaftlich und eindrucksvoll. Noch eindrucksvoller ist, dass er aus den USA in seine Heimat zurückkehren will, um dort an einer Reparatur dieses Failed State mitzuwirken — so mühselig und entbehrungsreich dies auch sein wird.
    Danke für den Link!

  13. Der Realist

    @Thomas Holzer 07:02
    Gepflegte Wortwahl schön und gut, aber vieles wird dadurch eben verzerrt, und Trumps Wortwahl trifft halt den Nagel auf den Kopf. Und den politisch Überkorrekten kann man ohnehin nie etwas recht machen, jüngstes Beispiel ist Kickl mit der Verwendung von “konzentriert”.

  14. dna1

    @Reini
    Ich stimme ihrer Aussage “denn die Wahrheit verträgt das Volk nicht!” fast zu.
    M.M.n. müsste es korrekt “denn die Wahrheit verträgt die Linke nicht” heißen, und die Linke ist eben nicht das Volk, sondern nur der Meinungsterrorist (Hr. Holzer möge mir diese Wortwahl vergeben).

  15. astuga

    @Rado 08:54

    Nicht zu vergessen, all das in einem eigentlich reichen Land wie Nigeria.

  16. astuga

    @Thomas Holzer
    As long as he limps in the right direction…
    Und dann hat er das ja in einer internen Sitzung im Oval Office gesagt.

    Solange er sich dort keinen Blow Job verpassen lässt, wie ein Amtsvorgänger von den Demokraten.

  17. Johannes

    Wie hätte es ein diplomatischer Präsident formuliert ? Vielleicht indem er die gesamte wirtschaftliche, humanitäre, gesellschaftliche Situation in Afrika als sehr besorgniserregend dargestellt hätte, auf keinen Fall hätte ein Hinweis auf die Schuld des Westens fehlen dürfen, er hätte die Anstrengungen der gesamten Welt zur Rettung Afrikas einfordern müssen, ick bin ein Afrikanär wäre ein launiger viel beklatschter genialer Verbrüderungs – Aufruf gewesen, ein Yes we can als Sahnehäubchen obendrauf und dann gegenseitiges Schulterklopfen ob der gewaltigen Anstrengungen die nun folgen werden um Afrika zu retten.
    So wie die Chinesen können es die Europäer und Amerikaner nicht angehen denn dann sind sie wieder die bösen Kolonisten, also bleibt nur Selbstanklage, Migrationsschleusen öffnen, die heiligen drei Könige in Form von Kindern zum Sammeln ausschicken und viele, viele NGO Bettelbriefe an Mindestpensionisten verschicken.

    Oder aber, so wie Trump es geschafft hat die gesamte Afrikanische Union zu einen und zu einem trotzigen “we can“ zu provozieren. Ob es dann tatsächlich gelingt liegt an den Menschen dort selbst.

  18. Thomas Holzer

    @astuga 20:46h
    Ich denke, es ist nicht notwendig, all seine anderen, in Mikrophone gebrüllten “profanities” zu wiederholen.
    Bemerkenswert, mit welcher Verve das rüpelhafte Verhalten des Herrn Trump hier verteidigt wird, gleichzeitig das rüpelhafte Verhalten anderer Politiker, von Gabriel über Erdogan bis Asselborn et al. verurteilt wird.

  19. Astuga

    @Thomas Holzer – eventuell weil die genannten politdarsteller nicht bloß rüpelhaft wahrheiten aussprechen, sondern korrupte wie inkompetente ideologen sind welche die bürger verarschen.

  20. Thomas Holzer

    @astuga
    Daß der Herr Trump nicht korrupt sei, dafür lege ich meine Hand nicht ins Feuer.
    Abgesehen davon: Prolet bleibt Prolet, egal ob korrupt oder nicht.

  21. Rennziege

    18. JANUAR 2018 – 10:44 — Thomas Holzer
    “Prolet bleibt Prolet, egal ob korrupt oder nicht.” Damit haben Sie flächendeckend recht, Herr Holzer.
    Aber Donald Trump für einen Proleten zu halten ist ein Irrtum, vermutlich von der europäischen Presse, The Washington Post und Huffington Post beflügelt.
    Wenn’s nur um die Rhetorik geht, waren auch Demosthenes, Cato und Luther (und viele andere historische Ikonen) nichts anderes als Proleten. Denn nur Proleten mit simplem, umkompliziertem Wortschatz werden von ihren Wählern, ebenfalls großteils Proleten, überhaupt verstanden.
    Demagogie ist eine hohe und zugleich niedrige Kunst. Fragen Sie einen Werbe-Fuzzi, der für Hühneraugenpflaster, Bitcoins oder Lebensversicherungen arbeitet! Das Rezept ist seit Ewigkeiten dasselbe.

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