Wo Trump Recht hat (und wo nicht)

Von | 4. Februar 2017

(ANDREAS UNTERBERGER) Man kann und muss sehr viel und sehr Gravierendes gegen das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot für Bürger problematischer islamischer Länder sagen. Aber ebenso sicher ist: Solche Einreiseverbote wünschen sich sehr, sehr viele Amerikaner, aber auch – für ihre eigene Heimat – viele Europäer. Denn sie haben zunehmende und keineswegs unbegründete Angst vor dem Migrations-Tsunami aus der in Bürgerkriege und Rückständigkeit versinkenden islamischen Welt, der in den letzten Jahren über den Westen hereingebrochen ist. Sie haben Angst in Sachen Sicherheit. Sie haben Angst vor einem nationalen oder kulturellen Identitätsverlust. Sie haben Angst vor einer rapiden Islamisierung in ihrer Heimat, die sich mit einem modernen westlichen Staat und seiner Laizität in keiner Weise verträgt. °(weiter hier)

9 Gedanken zu „Wo Trump Recht hat (und wo nicht)

  1. Mona Rieboldt

    Und Israelis dürfen in gar kein islamisches Land einreisen. Das stört Deutschland in keiner Weise, lebende Juden interessieren hier nicht.

  2. braquarius

    @Monika Riebold: Dummerweise dürfte das nicht erimal die in DE (und AUT) lebenden offiziellen Vertreter jüdischer Mitbürger interessieren – da schlägt “Toleranz” gegenüber Muslimen sogar angekündigte existentielle Bedrohung …
    Für mich nur noch mit Todessehnsucht unseres Kulturkreises erklärbar.

  3. mariuslupus

    Ein Richter hat ein Urteil gegen die Verfügung von Trump gesprochen. Die Administration wird dagegen einen Einspruch einlegen.
    Die USA sind eine Demokratie. In einer Demokratie gibt es checks and balances. In einer Demokratie wird die Exekutive durch die Legislative und die Judikative kontrolliert.
    In Deutschland hat Merkel wiederholt Gesetze gebrochen. Kein Richter hat sich getraut, dagegen ein
    Urteil zu sprechen. Merkels Exekutive wird von der Legislative und der Judikative, seit langen nicht mehr kontrolliert.
    Ergo ist Deutschland keine Demokratie mehr. Und was ist dann die Kanzlerin der Deutschen ?

  4. Hanna

    Zum zitierten Artikel gibt es einen Kommentar zum Thema, warum alle Moslems durchaus unter Generalverdacht stehen sollten, und ich zitiere diesen Kommentar hier, weil er einfach alles sagt, was gesagt werden muss (an die Moslems):
    “Solange Euer Heiliges Buch, auf das ihr Euch wann immer es Euch gut und zweckmäßig dünkt ihr Euch auch beruft, Euch dazu auffordert uns Tod und Unterdrückung, Auslöschung oder Unterwerfung zu verkünden und zu verschaffen und es Euch dabei – unter Berufung auf Euer göttliches Gebot – dabei frei steht, uns darüber zu täuschen und zu belügen solange sollt ihr hier Eures Lebens nicht mehr froh werden. Ihr seid hier unerwünscht und ihr seid hier, jenseits der durch die Jahrhunderte geschaffenen Grenzen zwischen uns solange nicht geduldet, bis ihr eines Tages gelernt habt, Euch unter Menschen auch selbst wie Menschen zu benehmen. DAs wird nicht der Fall sein können, solange ihr einem Propheten nachläuft, der EUCH DAZU ERMÄCHTIGT uns ZU töten, weil wir anderen oder keines Glaubens sind. Packt Euren Kram und macht Euch vom Acker, sonst besorgen wir das für Euch und zwar mit der dafür erforderlichen Macht.” (Quelle: http://www.andreas-unterberger.at/2017/02/wo-trump-recht-hat-und-wo-nicht/#comment-483559)

  5. Thomas Holzer

    @mariuslupus
    Sie ist die “Führerin” der kopflosen Deutschen 😉

  6. Thomas Holzer

    @Hanna
    Sie haben ja so recht!
    Ich befürworte -nachdem ich mir dieses wahrhaft intellektuelle Elaborat zu Gemüte geführt habe- auch den Generalverdacht gegen alle und jeden (man weiß ja nie, da gehe doch die “Sicherheit” vor).
    Mit Verlaub, aber wenn Sie solche Sorgen um Ihr Land, Ihre Kultur haben, dann stehen Sie doch bitte für eben dieses Land, diese Kultur, tagtäglich öffentlich ein, kämpfen Sie dafür, aber jammern und klagen Sie nicht über eine Minderheit, welche genau das tagtäglich “tut”, was Sie anscheinend nicht in der Lage, und/oder nicht Willens, sind, zu tun, nämlich für eigene Überzeugungen einzustehen

  7. CE___

    Ich finde Trump hat mit diesen sieben Länder genau sieben Richtige getroffen.

    Sechs davon sind mehr oder weniger failed states wo man sich Ausweispapiere am Basar besorgen kann, der Iran ist zwar als Staat derzeit stabil, finanziert und exportiert aber Terrorismus.

    Ausserdem, wie überall, muss mal einmal irgendwo anfangen.

    Wenn man das Gekeife gegen diese Anordnung hört kann man nur den Kopf schütteln.

    Als wie wenn es ein gottgegebenes und in Stein gemeisseltes Recht gäbe in die USA (oder irgendeinen anderen Staat) einreisen zu können.

    Wer sich beschweren will soll zu Gericht gehen.

    Wie es ein Kommentar auf der gelinkten Unterberger-Seite richtig sagte:

    Gegen einen als ungerecht empfundenen Steuerbescheid kann ich hierzulande auch wehklagen was ich will.

    Der Finanzer wird sich kühl abputzen und sagen “Gehen’s halt berufen, aber die Moneten sind hier und jetzt fällig, ohne Widerrede, sonst gibts nochmal eine Strafe darauf”.

    Null Mitleid mit den Moslems und deren 5. Kolonnen in den USA und hierzulande.

    Zumal mir der unsägliche Duzdar-Sager in der Woche eh’ wieder voll gereicht hat und mein Mitleidskonto geleert hat.

    Wo sind wir denn dass mir ein Moslem in Österreich ein Tit-for-Tat-Spiel über meinen kulturellen Hintergrund aufzwingt?

    “Wenn wir Moslems hinnehmen sollen und wir euch entgegenkommen, dass es auf Österreichs Strassen nicht so aussieht wie in Kabul, Raqqa, Teheran oder Riad, dann verräumt gefälligst eure Kreuze in den Schulen!”……….

    Ja, wo samma denn ?!?!?!?

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