Wo Wohnungen digital eingezäunt werden

Von | 10. Dezember 2020

In Taiwan hat es seit einem halben Jahr keinen einzigen Corona-Fall mehr gegeben, seit Beginn der Pandemie waren lediglich 7 Tote zu beklagen. Wie das geht, beschreibt die FAZ, hier

6 Gedanken zu „Wo Wohnungen digital eingezäunt werden

  1. CE___

    Einmal abgesehen davon dass ich so ein Überwachungssystem für Ö entschieden ablehne, ist nach 12 Monaten „Virus“-Erfahrung auch die Frage ob das nicht schon längst lächerlich weil übertrieben ist.

    „Kaum ein Land auf der Welt hat das Coronavirus so effektiv ausgerottet wie Taiwan.“

    Man hat sich im Jänner sehr schnell in die eigene Wagenburg zurückgezogen und konnte dadurch lokale detektierte Fälle (lassen wir „Fälle“ einmal so stehen) eingrenzen. „Ausgerottet“ ist ein starkes Wort weil das Virus ausserhalb der eigenen Wagenburg weiter besteht und auch bestehen wird, und sei es als Mutation, aller Erfahrung mit diesen Viren nach.

    So, und nun hockt man als Inselstaat seit 12 Monaten in der Wagenburg. Mehr ist nicht geschehen.

    Das war zwar im Jänner ob der Unklarheit zu dem Virus die vollkommen richtige (!!!) Reaktion.

    Aber nun, 12 Monate danach, und der Faktenlage dass es sich um ein Virus handelt welches nicht leichter, aber auch nicht schwerer als andere bekannte Influenza-, Corona-usw. Viren ist, ist die Frage „Quo vadis“.

    Wie lange will man sich in der Wagenburg noch verschanzen? Was ist wenn eine Impfung, wie aller Erfahrung nach, nicht das Allheilmittel ist gegen solche Art Viren?

    Nur ist auch in Taiwan die Bevölkerung dermassen in Hysterie und Panik versetzt worden sodaß eine rationale und realistische Einordnung des Virus lange dauern wird.

    Oder vielleicht sogar unmöglich, weil politisch gegenüber dem Viren-Ausgangsort und politischen Gegner VR China nicht opportun.

    Darum denke ich, trotz allem Irrsinn, Chaos und Schindluder der im Westen vonstatten geht, dass wir im Westen mit der Handhabung des Viruses, nach 12 Monaten im Sinne Schwedens WEITER sind als die alle in ihren Wagenburgen hockenden Asiaten.

  2. CE___

    Noch ein kleiner Zusatz:

    Das Problem vor dem eine Republik China (auf der Insel Taiwan), aber auch Hong Kong, oder Stadtstaaten wie Singapur, aber auch Korea und Japan stehen, ist das im Jänner das Virus aus politischen und medialen Gründen extrem in die Gefährlichkeit „gehypt“ wurde um medial und diplomatisch der VR China „eins‘ auszuwischen“.

    Man rechnete damit dass dieses Virus ein internes Problem der VR China bleiben würde welches man sozusagen aus der Weite medial genüsslich ausschlachten könne und in seiner Gefährlichkeit „ungestraft“ hypen könne ohne Konsequenzen.

    Sozusagen „die ganze Welt schaut von aussen erste Reihe fussfrei mit Popcorn zu wie die VR China daran herumlaborieren (und hoffentlich scheitern) wird“.

    „Blöd“ nur dass die VR China durch Unterlassung (dem Nichteinstellen der Flugverbindungen) die ganze Welt angesandelt hat (was auch ein ganz eigenes Thema ist hinsichtlich Reparationen)

    Und jetzt haben diese ganzen oben genannten Akteure das Problem dass der Virus gehypt wurde, ohne dass es die Faktenlage weiter hergeben würde, und man nun in seiner Wagenburg hockt und selber nicht ohne Gesichtsverlust die Wagenburg wieder öffnen kann.

  3. Manfred Moschner

    Viel deutlicher als in diesem Artikel kann man es gar nicht mehr sagen: Es geht um zukünftige digitale Käfighaltung der überwiegenden Mehrheit der Menschen. Gesundheit ist nur ein Vorwand …

  4. Wolfgang_K

    Taiwan hat nicht nur früher als andere die Grenzen zu China dicht gemacht und bei den ersten Maßnahmen eben nicht auf die Beschwichtigungen der chinafreundlichen WHO gehört.
    Taiwan besitzt außerdem auch eine überwiegend homogene Bevölkerung.
    Migrantenviertel wo sich niemand hintraut (wie in Frankreich, Belgien, UK, Deutschland) und deren Einwohner Heimaturlaub machen um dann Infektionen erneut einzuschleppen gibt es nicht.

  5. Falke

    Immerhin gilt ja Taiwan – im Gegensatz zu China – als demokratischer Rechtsstaat …..

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