Wofür die 62 Reichsten der Welt gut sind

“…….Eines der großen Probleme unserer Zeit, hören wir immer wieder, bestehe darin, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergehe. Zuletzt hat Oxfam vorgerechnet, dass die 62 reichsten Menschen gemeinsam so viel besäßen wie die ärmere Hälfte der gesamten Menschheit zusammen. Der extreme Reichtum dieser wenigen Menschen hört sich überaus ungerecht an, ist aber nichts Schlechtes. Denn unser Problem ist nicht zu viel Reichtum, sondern zu viel Armut. Und die gute Nachricht ist: Während die paar Dutzend Superreichen reicher geworden sind, sind einige hundert Millionen extrem Arme auch reicher geworden. Das eine schließt also das andere nicht aus….” (weiter hier)

17 comments

  1. Lisa

    Wirtschaftsfreundliches Konsumverhalten durch Luxus? “Bei den Reichen lernt man sparen” stimmt aber auch, daher sind vor allem Neureiche solche Superkonsumenten, die die Wirtschaft in Gang halten. Ein weng Umverteilen muss nur schon deshalb sein, weil sich sonst die Masse den Konsum gar nicht leisten könnte, der den Unternehmen die Milliarden bringt. Die seit Generationen Wohlhabenden sind auf Statussymbole, die n Haufn Geld kosten, nicht angewiesen. Sie haben auch so Macht: sie könnten,aber sie müssen nicht. Das ist übrigens auch die Hoffnung einigeer Wirtschaftszweige im Bezug auf die Migranten: da sie zur unteren Gesellschaftsschicht gehören, wollen sie durch Symbolkäufe ihren Status verbessern. Selbst Adademiker und Spezialisten sind, weil Ausländer (wenn kulturfremd noch viel mehr!), erst einmal vom Gesellschaftsleben leicht ausgegrenzt, diskret zwar, fast unbemerkt – aber sie spüren es trotzdem, auch wenn sie von Berufskollegen eingeladen werden…

  2. Daniel

    “Ein bisschen ähnlich ist es bei Internet-Milliardären. Die haben ihr Geld eindeutig auch nicht durch Arbeit verdient”
    So einen Unsinn hab ich hier aber auch noch nie gelesen.

  3. Reini

    ….sagt der Reiche zum Armen,… wärst du nicht arm wär ich nicht reich!!! …
    – nicht sehr schlau,… aber Realistisch,..

    … wenn alle gleich viel hätten wären wir wie die Tiere,… – in diesem Fall sind wir schlimmer!

    … wie entsteht eigentlich Reichtum,…
    … ist es der Selbsterhaltungstrieb der Menschen, die Gier?!?
    … Reichtum ist wachsende Wirtschaft,… nur wie lange kann eine Wirtschaft wachsen???
    … müssen dafür nicht Ressourcen ausgebeutet werden?!? … Natur, Menschen, usw…

    … kann der Mensch mit einer ausgeglichenen finanziellen Lebensweise überhaupt überleben,…
    … hätten wir dann einen Kommunismus statt einer Demokratie,…
    … oder leben wir ohnehin in einer finanziellen Scheinwelt !!!

  4. Thomas Holzer

    Ob jemand durch Nichtstun, Spekulation, Umsetzung einer genialen Idee oder was auch immer, “reich” und/oder “vermögend” wurde, hat niemanden, aber wirklich niemanden zu interessieren.
    Wurde jemand “reich” und/oder “vermögend” durch Verletzung von Strafgesetzen, dann gibt es dafür den Rechtsstaat.
    e basta! Alles andere ist heiße Luft und belanglos, produziert von Politikerdarstellern und deren Epigonen

  5. Falke

    @Thomas Holzer
    Ganz richtig. Wer auf legale Weise (eben durch Ideen, Intelligenz, Risikobereitschaft usw.) “reich” wird, hat das auch redlich verdient. Alles andere ist nur das Schüren von Neid und Hass, einschließlich der Forderung, dass die “Reichen” absurd hohe Steuern zahlen sollen.

  6. Mona Rieboldt

    @Thomas Holzer
    Es ist Neid schüren der Politik, nichts anderes. Was interessieren mich 62 Reiche, egal wieviel Geld sie haben. Sie konsumieren und zahlen auch Steuern. Ihre Villen bauen auch sie nicht selbst etc.
    Und was die Reichen angeht, dazu hat gms mal ein wunderbares Beispiel genannt.

  7. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    d’accord
    Politikerdarsteller leben davon Neid zu schüren und unerfüllbare Versprechen abzugeben, ansonsten würden sie nicht (wieder)gewählt werden.
    Die Masse ist leider in der Masse dumm, auch wenn jeder einzeln sein Kreuzerl in der “Wahlkabine” macht

  8. gms

    Reini,

    “….sagt der Reiche zum Armen,… wärst du nicht arm wär ich nicht reich!!! …
    – nicht sehr schlau,… aber Realistisch,..”

    Die Großschreibung ist dabei ebenso falsch wie die These ansich. Der in Subsistenzwirtschaft verharrende Eremit begegnet dem erfolgreichen Unternehmer niemals, was allein schon expemplarisch eine behauptete Unvermeidbarkeit einer Ausbeutung widerlegt. Wer Edelmetalle aus dem Boden oder erbeutete Tier aus dem Wald holt, ist reicher als der Passive. Fortsetzen ließen sich deratige Analogien für den Hausgebrauch bis zum Erbrechen, verlören aber nichts an Gültigkeit.

    Zugleich laboriert die als ‘realistisch’ etikettierte These an einem unterstellten, nichts desto trotz falschem Nullsummenspiel, denn eines werden Erdlinge noch für Milliarden Jahre in Überfluß haben — Energie. Selbst wenn alle theoretischen Güter alloziert, sprich Eigentum wären, entscheidet allein deren Transformation in andere Güter über die Verteilung von Wohlstand.

    Wachstum ist demgemäß weniger eine ewige Anhäufung, sondern eine permanente Optimierung, eine Wandlung hin zu Tauglicherem, zu dem, was Menschen bevorzugen. Darin kann es kein Ende geben. So dies dennoch denkbar wäre und eines Tages real würde, läßt sich trocken entgegnen: Dieses Problem wollen wir haben!

  9. Lisa

    @Christian Peter danke für den link. Auch wenn gewisse wesentliche Dinge ausgeklammert wurden – Lebenshaltungskosten, Selbstversorgung, Schattenwirtschaft etc.) – der Film zeigt die Relationen arm-reich eindrücklich. So werden nackte Zahlen fassbar. Allerdings geht es weder Frau Merkel noch der EU darum, die Armut auf der Welt mit Einwanderungen/Flüchtlingsaufnahme zum Verschwinden zu bringen, sondern darum, junge Leute in die Länder zu holen (zu locken…), welche die Wirtschaft am Laufen halten („Wachstum“) und den Generationenvertrag („Renten“ u.a.) übernehmen sollen, weil Europas Jugend gar nicht erst geboren wurde/wird. Gerade gestern in Bregenz gehört (die zwei schimpften ziemlich resigniert über Migranten). Die ältere Dame: „*seufz*Guat hobi koa Enkel,“ der Mann mittleren Alters darauf: „aascht reacht, ond mir hond net amol Goofa“ (Das Lachen darauf eher gezwungen…) Aber es muss doch irgendwer hier aufwachsen, der all die produzierten pampers und Hello kitty und Star Wars Glump kauft, – und die Möbel und Teppiche, den Hausrat, die Wasch- und Spülmaschinen, Iphones, TVs, Drucker, Kleider, Lebensmittel jeden Tag… später dann die Autos plus Zubehör und Diesel. Und gebaut werden wird auch auf Teufel komm raus, weil der Wegfall der Einheimischen durch Tod oder Abwanderung nicht so schnell vonstattengeht wie die Zuwanderung. Und Zuwanderung mit jungen Leuten geht auch schneller als etwa eine Gebnurtenoffensive Einheimischer: bis diese Babies im Alter der Einwanderer sind, vegehen mindestens 20, 30 Jahre und kosten vor allem die Eltern erst mal eine schöne Stange Geld!

  10. Christian Peter

    @Lisa

    ‘Allerdings geht es der Politik darum, junge Leute in die Länder zu holen, welche die Wirtschaft am Leben erhalten und den Generationenvertrag übernehmen sollen’

    dieses von der Politik in der Vergangenheit vorgebrachte Argument ist längst als Lüge entlarvt, denn Heerscharen an ungebildeten Einwanderern entlasten die Sozialsysteme nicht, sondern verursachen gewaltige Kosten. Nach Berechnungen des Münchner ifo – Instituts kostet jeder einzelne Zuwanderer den Steuerzahler 100.000 Euro (optimistische Berechnungsmethode, tatsächlich wohl noch weit mehr). Hätte es die Politik tatsächlich auf Entlastung der Sozialsysteme abgesehen, würde diese eine ganz andere Einwanderungspolitik verfolgen.

  11. Lisa

    @Christian Peter: Angenommen, Ihre Zahl stimmt, ist der einzelen Zuwanderer immer nch der kleinere Kostenfaktor: ein Kind kostet den Staat Millionen bis es mit 20, 25 oder sogar später ins Berufsleben eintritt, davon entfallen nur schon auf die Eltern fast eine Viertelmillion. Wer bezahlt denn die Schulen und weiterführenden Ausbildungen samt der ganzen zugehörigen Infrastruktur? Also: Rechne. Zahlen sind nicht das Wesentliche: es fragt sich eben, ob man, weil billiger ist, die Lücke lieber mit fertig ausgewachsenen, aber in andern Kulturen sozialisierten Leuten stopfen will oder mit dem einheimischen Nachwuchs…

  12. Christian Peter

    @Lisa

    noch einmal : Die Sozialkassen ließen sich mit hochqualifizierten Menschen entlasten, die über gute Sprachkenntnisse verfügen und nach denen am heimischen Arbeitsmarkt Nachfrage herrscht. Das ist bei Zuwanderern aus islamischen Ländern aber nicht der Fall, 75 % davon sind funktionale Analphabeten, die gewaltige Kosten in den Sozialsystemen verursachen. Der SPD – Politiker Sarrazin rechnet übrigens mit Flüchtlingskosten von 1,5 Billionen Euro alleine für die in Deutschland gestrandeten illegalen Einwanderer.

  13. Christian Peter

    @Lisa

    Die Lösung wäre ganz einfach : Legale Einwanderung mit einem Punktesystem, wie in anderen Ländern (Kanada, USA, Australien, u.a.) längt üblich. Illegale Einwanderer dürften jedoch keine Chance haben, sich durch illegale Einreise Vorteile zu verschaffen.

  14. Thomas Holzer

    @Lisa
    “es fragt sich eben, ob man, weil billiger ist, die Lücke lieber mit fertig ausgewachsenen, aber in andern Kulturen sozialisierten Leuten stopfen will oder mit dem einheimischen Nachwuchs…”

    Nun ja, mit zumindest unterqualifizierten, sehr oft auch überhaupt nicht alphabetisierten Ausgewachsenen diese angebliche! Lücke stopfen zu können, wage ich zu bezweifeln.

    Herr Matthias Horx hat in einem Interview in der “Wiener Zeitung” festgestellt, daß seit ca. 4,5 Jahren die Geburtenraten in Deutschland wieder steigen, daher von einer “notwendigen” Zuwanderung, um eine allfällige demographische Lücke zu stopfen, keine Rede sein kann

  15. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    außerdem ist es eine Utopie, die Finanzierungslücke im Pensionssystem durch Zuwanderung schließen zu können. Die Lücke wird durch Zuwanderung zu einem späteren Zeitpunk sogar noch größer, denn auch Zuwanderer werden eine Pension beziehen. Viel zielführender wäre es, entsprechende Reformen auf den Weg zu bringen, um die Finanzierbarkeit der Sozialsysteme auch in Zukunft sicherzustellen.

  16. Christian Peter

    Oder anders formuliert : Fast alle Bürger (ca. 90 %) erhalten vom Staat mehr Leistungen, als sie in Form von Steuern bzw. Sozialleistungen in die Kassen einbezahlen. Werden durch Zuwanderung weitere Menschen aufgenommen, werden diese Kosten und Schulden natürlich nicht sinken, sondern ganz im Gegenteil letztendlich explodieren.

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