Wofür der ORF Geld hat

(ANDREAS UNTERBERGER) Der ORF versucht gerade, die Regierung zu erpressen – und wirft selbst das Geld hinaus.Wenn er nicht mehr Geld bekommt, müssten allein im ORF-Radio mehr als sechs Millionen jährlich eingespart werden. Mit zahllosen Argumenten dieser Art versucht der ORF Rot-Schwarz unter Druck zu setzen. Bei etlichen Sendungen (insbesondere bei den grün-kommunistischen Ö1-Formaten Dimensionen, Kollegs, Panorama, Kontext, Im Gespräch, Spielräume) kann sich der Hörer freilich nur denken: Hoffentlich werden sie eingespart. Und ebenso muss man hoffen, dass sich die ÖVP nicht wieder unter Druck setzen lässt. Denn noch einseitiger können etwa die Informationsschienen des ORF gar nicht mehr werden, wo jetzt beispielsweise fast jedem Auftritt eines ÖVP-FPÖ-Stronach-Politikers eine linke Polemik als „Faktencheck“ nachgeschickt wird. Aber noch ärgerlicher ist, dass ORF-Boss Wrabetz nun frech verkündet, auf jeden Fall eine weitere Million Euro für ein sogenanntes Gleichstellungsprogramm hinauszuwerfen. Das besteht im Wesentlichen darin, dass Frauen in höhere Verwendungsgruppen, also meist Leitungsfunktionen hinaufgereiht werden. Auch wenn dort gar keine Funktion frei ist. (TB)

4 comments

  1. Ö1-Fan

    Wenn ich auch oft Ihre Meinung teile, Herr Unterberger, dieses Mal sicher nicht. Gerade die von Ihnen angesprochenen Sendungen Dimensionen, Kollegs, Panorama, Kontext, Im Gespräch, Spielräume etc. sind meine Lieblingssendungen, weil sie eben nicht Mainstream sind. Überhaupt Ö1 ist noch der einzige ORF-Sender, der seinen Bildungsauftrag erfüllt. Ja, mir wäre manchmal auch lieber, es kämen mehr gegensätzliche Meinungen zu Wort. Das wäre ein berechtigtes Anliegen. Oder wollen Sie lieber mehr Bundesländer-Radio und Ö3? Wenn schon Kritik am ORF dann dort, wo es wirklich angebracht ist!

  2. Christian Peter

    Für den ORF kann es nur ein Konzept geben : Verschenken. Vielleicht findet sich ein Investor, der diesen Sauhaufen ohne Subventionierung durch Rundfunkgebühren übernimmt.

  3. Reinhard

    @Christian Peter
    Da man die wohlerworbenen Rechte der wohlversorgten Freunderln auf allen Ebenen des Versorgungsstadels mitgeschenkt bekäme, vermute ich, es wird schwer einen solch masochistisch veranlagten Feind seines eigenen Geldes unter den Millionären dieser Welt zu finden…

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