Wohlstand für alle?

(Von Martin Rhonheimer) Ludwig Erhards Vision von Wohlstand für alle durch Marktwirtschaft und Wettbewerb war keine Illusion, sondern ist Wirklichkeit geworden. Erhards Politik war der beste Beweis für die wohlstandschaffende Kraft eines freien, ungehinderten Marktes und der Intelligenz eines politisch nicht verzerrten, marktwirtschaftlichen Preissystems. Deshalb ist auch die gängige Fixierung auf das Problem der sozialen Ungleichheit problematisch. Entscheidend ist nicht Ungleichheit, sondern die Frage, ob die kapitalistische Marktwirtschaft den Lebensstandard der breiten Massen, auch der Ärmsten, zu heben vermag und ob er für diese Aufgabe alternativlos ist. Beide Fragen sind klar zu bejahen. Der Kapitalismus ist in Wirklichkeit die „Wirtschaftsform des Gebens“. Er schafft Arbeit, hebt die Produktivität und damit Reallöhne und Lebensstandard. Es waren nicht die Gewerkschaften oder die Sozialpolitik, die das Leben der Massen verbesserte, sondern die wohlstandsschaffende Kraft der kapitalistischen Marktwirtschaft.   weitern hier

9 comments

  1. mariuslupus

    Der Kapitalismus ist die einzige Gesellschaftsform die Wohlstand und Eigentum gebracht hat. Der Sozialismus hat mmer nur Werte vernichtet, führte zu Verelendung der arbeitenden Massen. Die Linken und die Sozialisten, kleben noch immer, an den längst überholten und widerlegten Ansichten eines sogenannten Ökonomen im 19. Jahrhundert. Bis jetzt at es keinen einzigen Beweis gegeben dass die marxistische Theorie in der Praxis die Menschen, die Menschheit,, weitergebracht hat. Die bisherige Realität des Marxismus, war von einer abgrundtiefen Menschenverachtung des Menschen als Individuum geprägt. Niemand wird Karl Marx einen Prozess machen, für die Millionen Toten die er verursacht hat.
    Aber es gibt wieder Epigonen und Gläubige die diese schädlichen Ideen, wieder realisieren wollen.
    Das ist auch die Stärke der Linken. Die Realität ist nicht existent.

  2. Christian Peter

    Allerdings verfolgte Ludwig Erhard keinen Neoliberalismus bzw. laissez-faire Liberalismus, sondern einen Ordoliberalismus, was einen großen Unterschied macht.

  3. Fragolin

    @Selbstdenker
    Grandios! Nur dass es sich um “Studenten” handelt erkennt man kaum, die sehen eher aus wie Sonderschüler.

  4. mariuslupus

    @Christian Peter
    Erhard hat die Hybris von einer sozialen Marktwirtschaft kreiert. Die Folgen reichen bis in die Gegenwart. Die negativen Folgen.

  5. Rennziege

    13. Oktober 2017 – 18:39 — mariuslupus
    @CP
    Ihr seid’s alle sooo liab, aber stur. Erhards soziale Marktwirtschaft war sozial im besten, heute verschwundenen Sinn: Eine Ruinenlandschaft zu reparieren, deren junge und kräftige Männer großteils im Krieg geblieben waren, weshalb auch die “Trümmerfrauen” gebraucht und einigermaßen fair entlohnt wurden. Ohne den Marshall-Plan wäre diese frühe Phase des Wiederaufbaus nicht möglich gewesen. Ordoliberalismus war die begleitende Therapie, aus der Not geboren, um bittere Armut ein wenig abzufedern
    Aber Ludwig Erhard, der staatliche Eingriffe in die Wirtschaft nur vorübergehend duldete, um den Hunger zu mildern, war ein in der Wolle gefärbter Kapitalist — wie alle Politiker, die Vollbeschäftigung, Wohlstand und faire Löhne auf den Weg brachten. Seine Schriften beweisen das.
    Das von Selbstdenker verlinkte YouTube-Video bringt das Thema auf den Punkt.

  6. Dr. Nikon

    @markuslupus
    “@Christian Peter
    Erhard hat die Hybris von einer sozialen Marktwirtschaft kreiert. Die Folgen reichen bis in die Gegenwart. Die negativen Folgen.”
    Das ist eine falsche Schlussfolgerung.
    Sie müssen nicht das ganze Buch lesen, das es als Gratis-PDF im Internet gibt, “ Wohlstand für alle “, sondern es reicht das 12. Kapitel. Erhard hatte sehr früh vor dem gewarnt, was heute in D, vor allem von den infantilisierten CDU Eliten, unkorrekt als Soziale Marktwirtschaft bezeichnet wird.

  7. Johannes

    Wann immer der Staat den superreichen Supermilliardär fassen will um ihn ordentlich an die Brust zu nehmen und so ein paar Goldtaler herauszudrücken entwischt er ihm aus der zupackenden Faust an der meist auch gleich der knorrige Mittelstand hängen bleibt. Jetzt steht er da der Staat und weiß nicht recht soll er dem ins Ausland entfleuchten Superreichen erfolglos nachjagen oder doch lieber den in der Faust befindlichen knorrigen Mittelstand ein paar letzte Tropfen herauspressen.
    Der Staat ist klug lieber der Spatz in der Hand als die Taube am Dach und so ist es um den kleinen Pipmatz auch schon geschehen.

  8. mariuslupus

    @Dr.Nikon
    Manchmal warnen Menschen, wenn sie Angst vor der eigenen Courage bekommen.

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