Wohnen, Mieten und der böse Markt

Von | 4. August 2018

(ANDREAS UNTERBERGER) Es könnte zum mutigsten Vorhaben der österreichischen Regierung werden – oder aber peinlich scheitern. Die Koalition will im Herbst eine Reform des Mietrechts angehen. Sicher ist vorerst freilich nur eine Mietrechts-Enquete. Was die Analogie zur großen Medien-Enquete vor dem Sommer nahelegt. Auch damals hatten Optimisten geglaubt, dass das Spielfeld für Medien künftig ein ebenes würde. Die Enquete wurde jedoch zur Wiederholung des Hornberger Schießens: Es bleibt alles, wie es ist. Die Profiteure haben ihre Interessen wieder einmal retten können.

Wirtschaftlich ist der Immobiliensektor noch wichtiger – rechtlich ist er aber noch viel chaotischer. Es herrscht ein arger Wildwuchs von ganz unterschiedlichen Regelungssystemen, wo etliche Interessengruppen in ihren Nischen enorm profitieren.

Zugleich verlockt das Thema Wohnen zu populistischen Aktionen, geht es doch um den Hauptausgabeposten eines Durchschnittsverdieners. Und sind doch die Grundprobleme politisch nur schwer vermittelbar: weiter hier

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