Woran erinnert uns das jetzt bloß?

“Der Niedergang des römischen Imperiums war gekennzeichnet von Münzverschlechterung und Begünstigung des versagenden Zentralstaats auf Kosten der Provinzen. Daraus lassen sich Lehren ziehen….” (hier)

14 comments

  1. Christian Peter

    Das römische Reich ist übrigens an den Einwanderern zugrunde gegangen, an Völkerwanderungen von Stämmen wie Hunnen, Germanen und Vandalen, die wegen des erhofften Wohlstands in das Reich strömten und das Imperium letztendlich zusammenbrechen ließen.

  2. Thomas F.

    Der Parasit hat am Ende seinen Wirt getötet.
    Anderswo kommt es mitunter vorher zu einer Revolution.
    Und – ganz selten – werden Reformen eingeleitet, etwa dort, wo es ein Maß an direkter Demokratie gibt.

  3. gms

    Nattl,

    > Na sowas…. ein Statement Pro-Föderalismus…

    Ja, und dieses Statement ist sogar echt. Weswegen darauf hinzuweisen ist? — Nun, die versammelten linken Denominationen der EU inklusive jener Figuren, die unter dem Etikettenschwindel “liberal” segeln (siehe ALDE), werfen sich heftigst für alle Arten von Zentralisierungen ins Zeug, verkaufen das aber als “Föderalisierung”.
    Einen Cohn-Bandit trennt diesbezüglich kein Blatt von Verhofstadt, und deren gemeinsames Geblöke wiederum befeuchtet im Wochentakt die Höschen der Sozialisten.

    Bei solch aufgeschäumten Irrsinn darf man dann etwa exemplarisch in der Zeitung lesen (Kurier 07.01.2014):

    Cohn-Bandid: [..] Schmidt fordert einen großen Schritt vorwärts Richtung europäischer Integration.
    Kurier: Sie stimmen damit überein?
    CB: Ja klar, ich gehe noch weiter. Ich will eine Europäische Republik, die eine föderale Republik sein sollte.
    Kurier: Ein zentraler Staat Europa?
    CB: Eine Europäische Republik mit der EU-Kommission als Exekutive und zwei Kammern, das Europäische Parlament und einen europäischen Senat, in dem die Regierungen vertreten sind.

    Die Logik dahinter ist bestechend: Ab morgen wird Ehebruch in Österreich strafbar und mit 10 Jahren Haft pönalisiert. Das wiederum ist definitiv im Sinne der kommunikationstechnischen Vermarktung eine Liberalisierung. Wie? – Etwas nicht?
    Zugegeben — es ist eine Liberalisierung nach saudischen Maßstäben, und daher definitiv irrelevant für die aktuelle analoge und hiesige Ausgangslage, die schon längst föderal zu heißen ist [1]. Aber wer wollte schon Korinthen kacken, wenn doch das Paradies in Europa lockt und selbiges nur durch Lug und Trug evoziert werden kann.

    [1] en.wiktionary.org/wiki/foedus

  4. sokrates9

    Christian Peter@…Das römische Reich ist übrigens an den Einwanderern zugrunde gegangen…
    stimme überein! Dich was war die Ursache? absolute Dekadenz der Römer, Verwässerung der bestehenden Gesetze, Korruption, Fehlen von Visionen, schwaches Schulsystem, aussterben der intellektuellen Eliten! Zum Schluss war das römische Reich nicht mehr fähig einige Legionen aufzustellen und die Vandalen mit nassem Fetzen zu verjagen!

  5. Mona Rieboldt

    Die Vandalen waren auch ein Germanenstamm. Im übrigen hatten sie mit Rom ein Abkommen, sie zünden Rom nicht an, dafür dürfen sie drei Tage plündern. Das taten sie ausgiebig, nahmen sogar ein ganzes goldenes Dach mit. Dann ließen sie sich bei Tunesien nieder, wurden dann durch das gute Leben da “verweichlicht”, dekadent, dann vollständig besiegt und vernichtet.
    Rom war insgesamt zu groß geworden, um noch regierbar zu sein, das ähnelt sehr der EU, die sich ja auch ständig vergrößern will.

    Und wenn die Asylanten in Deutschland, speziell die vielen allein stehenden jungen Männer erkennen, dass D nicht das erwartete Schlaraffenland ist, dann wird es erhebliche Unruhe hier geben, um es vorsichtig auszudrücken.

  6. astuga

    Wobei der viel zitierte Niedergang des Römischen Reiches zu relativieren ist (das ist doch sehr 19. Jh.).
    Schließlich hat Byzanz noch Jahrhunderte überdauert (die haben sich dort immer legitim selbst als Römer bezeichnet), und lange Zeit gehörten auch noch Gebiete in Westeuropa zu Byzanz.
    Als Vergleich, oft wird von der Jahrtausende langen Kontinuität Chinas gesprochen.
    In Wahrheit hat China Umbrüche, Eroberungen und Machtwechsel erlebt, die auch nicht viel anders waren als die Eroberung Westroms durch die Germanen.

    Eigentlich war es der Islam, der dem Rest des eigentlichen Imperium Romanum (bzw Byzanz) letztlich das Genick gebrochen hat.
    So wie ja auch der Islam zuvor den gemeinsamen Kulturraum des Mittelmeers gespalten hat.

  7. Christian Peter

    @Mona Riebold

    Bitte die korrekte Terminologie verwenden. ‘Asylanten’ ist genauso falsch wie ‘Flüchtlinge’, es sollte ‘illegale Einwanderer’ heißen.

  8. Christian Peter

    @Mona Rieboldt

    Der Status eines ‘Asylwerbers’ bzw. ‘Asylant’ ist ein rechtlich privilegierter Status, denn illegale Einwanderer niemals erhalten sollten, sondern bloß Menschen, die sich auf legalem Wege um Aufenthalt bemühen. Auch der Begriff ‘Flüchtling’ ist im Zusammenhang mit illegalen Einwanderern völlig fehl am Platz, da dieser indiziert, dass es berechtigte Gründe für die ‘Flucht’ des Betreffenden aus dem Herkunftsland gäbe, was aber praktisch nie der Fall ist (von Gründen wirtschaftlicher Natur natürlich abgesehen).

  9. astuga

    Cum grano salis:
    Invasoren sind Personen die als Gruppe zielgerichtet und absichtsvoll gegen den Willen einer Mehrheit der ansässigen Population, und unter Verletzung der Grenzen, in den Raum eines fremden Staatsgebietes, Kultur- und Rechtsbereichs eindringen um sich entweder dauerhaft niederzulassen, oder lange genug zu verbleiben um von Eigentum und Besitz der autochthonen Population ungefragt zu profitieren (wenn es sein muss auch zu deren Schaden und mittels fortgesetzter Rechtsverletzung).
    Historisch betrachtet fand so gut wie jede Invasion unter Mitwirkung von Einzelpersonen oder Teilen der davon betroffenen Bevölkerung statt, was allgemein als Verrat und Fraternisierung bezeichnet wird.

  10. Mario Wolf

    Also doch das Geld. Die Angriffe der Barbaren, Vandalen und sonstiger Eindringlinge abzuwehren braucht es zuerst die Fähigkeit diese Tatsache als Problem zu verstehen. Danach kommt die Bereitschaft sich zu verteidigen anschliessend das Geld um diese Verteidigung zu finanzieren. Keine von diesen Voraussetzungen ist z.Z. in Europa vorhanden. Die Obrigkeit faselt etwas von Willkommenskultur, die Gesellschaft der Untertanen versingt in diversen Süchten, die liebste Sucht ist die drei Affen, nichts hören, nichts sehen, nichts sagen Die Friedfertigkeit wird gepredigt, den illegallen Eindringling hat man zu verstehen, nur nicht reagieren, oder etwas politisch unkorrektes aussprechen.
    Aber vielleicht war das Mittelalter gar nicht so schlimm – es hat keinen Leistungsdruck gegeben, kein Klimawandel, kein Ozonloch die Wälder gedeihten prächtig, von einer Energiewende keine Spur. Genderbewustsein auf der Höhe der Zeit. Schade dass es Zeitmaschinen nur in schlechten US Filmen gibt. Die Mitgliederinen der Grünen würden sich im Mittelalter wie im Schlaraffenland fühlen. Aber es hätte sie auch der Charlemagne mit den Franken verwechseln können, na ja…

  11. astuga

    Dass sich die Grünen im Mittelalter wohlgefühlt hätten glaube ich eher nicht.
    Kulturellen Selbsthass hätte niemand verstanden oder geduldet.

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