Woran man erkennt, dass eine Währungsreform droht

“….Eine Währungsreform muss überraschend kommen. Sie muss unter größter Geheimhaltung erfolgen. Sie wird am Ende nur akzeptiert, wenn Vermögen scheinbar nivelliert werden. Nach dem Märchen-Motto: Alle fangen wieder bei Null an…” (hier)

3 comments

  1. Reinhard

    Ganz einfach, der point of no return ist überschritten. Der Tank ist leer.
    Wie mein Konto.
    Man muss Werte halten, keine Werteversprechen.
    Guten Wein kann man (auf den gestorbenen Euro) trinken, aber (altes oder neues) Geld nicht essen.

  2. Herr Karl jun.

    Der Artikel trifft die richtige Kerbe, leider er in einem etwas assoziativen Plauderton verfasst.
    Einige andere Indizien finden keine Erwähnung, obwohl sie so dicht sind, dass sie bereits als Evidenzen gelten können:
    – Die Funktionsträger des ESM sind entgegen allen demokratisch-rechtsstaatlichen Prinzipien mit weitestreichender Immunität augestattet worden. Dagegen nehmen sich die historischen Immunitätsprivilegien der einstigen absoluten Herrscher bescheiden aus, denn diese unterstanden zumindest einem “göttliche Recht” oder bestimmten naturrechtlichen Pflichten. Die ESM Fiskalisten, die neuen europäischen Feudalherrn, sind dagegen niemandem eine Rechenschaft schuldig, unterliegen keinen Weisungen und keinen Auskunfts- und Informationspflichten und sind während und nach der Amtsausübung straffrei, und zwar bis an ihr Lebensende. Sie dürfen und könne alles – wirklich alles.
    – Alle europäischen Länder haben inzwischen (Österreich seit 2011) jederzeit aktivierbare Pläne für ihre Sicherheitsapparate in den Schubladen liegen, um Banken und Bankenfilialen bzw. das Gelddistributionsnetz zu “schützen”, und zwar nicht vor Bankräubern, sondern vor allem vor Aufständischen, Demonstranten – und aufgebrachten Kunden.
    – Die volkswirtschaftlichen Abteilungen der einzelnen europäischen Zentralbanken publizieren laufend wissenschaftliche und (semi-)wissenschaftliche Beiträge (manchmal auch pseudo-wissenschaftliche – siehe die Vermögenstudie der ÖNB, die etwa pensionsrechtliche Vermögenswerte nicht berücksichtigte) zu allen möglichen historischen, technischen und bank- und volkswirtschaftlichen Fragen der Geld- und Währungspolitik. Seit 2007 sprint eine sachliche “Auslassung” besonders ins Auge: Keine einzige Publikation mehr zum weiten und aktuellen Thema der Währungsreformen oder der Währungsschnitte; absolutes Schweigen, obwohl gerade dies für jeden Wissenschafter besonders interessant sein sollte.

  3. Wettbewerber

    @Herr Karl jun.
    Sehr schöne Analyse. Interessant ist vor allem der zweite von Ihnen angesprochene Punkt: die rechtliche, personalmäßige und (waffen-)ressourcenmäßige Verstärkung des Gewaltmonopols. Wenn nämlich (wofür es durchaus Anzeichen gibt) eine ausreichende Anzahl von Menschen “erwacht” und einfach “nicht mehr mitspielen”, dann werden alle Waffen der Welt nicht ausreichen, dies aufzuhalten. Aber so ist einfach die “Denke” dieser Leute: Sie wissen genau, was sie tun. Schlimme, schlimme Leute. Und wir haben es zugelassen, Ihnen diese Macht zu übertragen…

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