Worum es geht…

Das Gegenteil von (politisch) ‚links‘ ist nicht ‚rechts‘ – und das Gegenteil von rechts ist nicht links. Der braune Sozialismus war und ist nur eine Variante des roten Sozialismus. Das Gegenteil von ‚links‘ (und von ‚rechts‘) ist: ‚freiheitlich‘ und ‚offen‘, sowie ‚rechtsstaatlich‘ im ursprünglichen Sinne des Wortes. Und freiheitlich, offen und rechtsstaatlich bedeutet zugleich: So viel persönliche und private Entscheidungsautonomie des Bürgers als möglich. Und das wiederum heißt zugleich: So wenig Staat und Politik als überhaupt möglich, und so wenig Parteien- und Funktionärskompetenzen als gerade noch denkbar.(Roland Baader)

4 comments

  1. Guenther Berger

    Links und Rechts

    Die Begriffe stammen aus der Zeit kurz vor der Französischen Revolution. Der König, hat in seiner Not die Nationalversammlung einberufen: Die Anhänger der Monarchie saßen rechts, die Anhänger der Republik links.

    Die Industriealisierung schuf als vierten Stand die Arbeiterklasse, und als Ideologie den Marxismus/Kommuniskmus. Der Begriff Linke wurde für die organisierte Arbeiterschaft verwendet. Die revolutionäre Linke, die eine Revoltion wollte, die evolutionäre Linke (ZB Austromarxisxmus), die Veränderungen evolutionär erreichen wollte.

    Heute positioniert sich die Linke nicht mehr durch die Vertretung der Interessen der unselbstständig Erwerbstätigen, sondern durch eine Gesinnungsethik der verordneten Fremdenliebe, sowie eine Theorie des Multikulturalsimus. Der Migrant ist der neue Heilsbringer, der Überwinder der bürgerlich kaptialistischen Gesellschaft.

    So naiv diese Ideologie ist, so gefährlich ist sie auch. Sie führt zur Islamisierung Europas spätestens zum Ende dieses Jahrhunderts.
    Islamisierung? Ja, ich mag sie nicht, dieses Faible einen -ismus nach dem anderen zu kreieren. Dieser Unfug hat dazu geführt, dass vor lauter -Ismen niemand mehr weiß, worum es überhaupt geht.

    Islamisierung bedeutet, daß unser Rechtssystem durch das Rechtssystem der Scharia ersetzt wird (de facto oder de jure), was das Ende der Rechtsgleichheit der Frau bedeutet, sowie das Ende der Rechtsgleichheit der Kuffar (Ungläubigen), denen maximal der Helotenstatus eines Dhimmi bleibt.

    Kein renommierter Orientalist (Tilman Nagel, Hans Peter Raddatz, etc) sieht einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus. Im Übrigen will ich auch keine “friedliche” Scharia in Europa, und schon gar keine durch Djihad erzeugte.
    Es mag sein, dass es Muslime gibt, die keine Gewalt anwenden wollen, und auf die höhere Fertilität (3,5 Kinder bei muslimischen Frauen , 1,4 Kinder bei europäischen Frauen) vertrauen. Deshalb sind sie jedoch nicht säkular oder friedlich.
    Wenn eine Moslem deklamiert Gewalt abzulehnen, dann muss er auch den eigenen Religionsstifter ablehnen. Der hat über 10 Jahre exzessiv Gewalt ausgeübt. Er hat Kriege gegen Ungläubige geführt. den letzten jüdischen Stamm Medinas ausgelöscht (900 Männer wurden geköpft, die Frauen und Kinder versklavt oder als Sklaven genommen), er ließ etliche Kritiker, Spötter, “Beleidiger” des Islam töten, Ehebrecher steinigen, etc.

    Mag. Günther Berger, Historiker Wien

  2. aneagle

    Durch einen Staat wird der Bürger im besten Fall beherrscht, im schlechtesten unterdrückt. Die Termini “Frei” , “Selbstbestimmt” und “Eigenverantwortlich” kommen in modernen Staatsgefügen nur noch ausnahmsweise in altmodischen Parteiprogrammen oder bei Wählertäuschungsaktionen vor. Keinesfalls aber sind sie Ziel der herrschenden Politdarstellerkaste. Links rechts ? Islam Christentum ? Braun-Rot, Schwarz-Grün? Total Egal, Längst heiligt der Zweck die Mittel.

  3. Wanderer

    @ Berger
    Gute Analyse. Man kann sie nicht oft genug wiederholen. Das Baader-Zitat stimmt nur, wenn auf die beiden totalitären Systeme (rot und braun) und heutige Extremisten Bezug genommen wird. Sonst sind rechts und links sehr wohl zu unterscheiden, wobei die Linke mit dem Begriff freiheitlich eher Schwierigkeiten haben wird.

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