Worum es in Frankreich wirklich geht

(ANDREAS UNTERBERGER) Das, was sich in Frankreich in den letzten Wochen und Stunden abgespielt hat, ist weit mehr als die dort seit dem 18. Jahrhundert scheinbar zur Folklore gehörenden wilden Demonstrationen. Dabei ist die Bewegung der Gelbwesten von den Mainstream-Medien international wenig beachtet worden. Denn sie richtet sich gegen alles, wofür diese Medien stehen. Sie ist ein europäisches Fanal, das auch die von den selben Medien wie ein Hochamt zelebrierte Klimakonferenz von Kattowitz zur lächerlichen Farce macht. Sie hat zugleich der politischen Klasse in ihrer Abgehobenheit eine historische Ohrfeige versetzt hat. weiter hier

5 comments

  1. sokrates9

    Ich glaube auch dass mit dem Klimaschmäh und den daher notwendigen Energiepreiserhöhungen der letzte Tropfen im Fass war, der nun zum überlaufen führt! Diese Arroganz und Präpotenz der EU – Eliten, für die der kleine Bürger bis zum Existenzminimum besteuert wird wird endlich mal französisch / handfest hinterfragt! Panzer in Paris, kniende gefesselte Schüler dien nach Demonstration an die Wand gestellt werden, und das nicht im bösen Ungarn! Schöner Beweis für die “friedensstiftende EU!”, gelenkt von Merkel, Macron, Junker!.
    Möchte mal eine Studie sehen wenn wir den Klimawandel akzeptieren und fördern, was das heisst! Millionen Quadratkilometer Böden im Norden werden fruchtbar, Weizen kann problemlos bei uns angeboten werden, usw..

  2. Selbstdenker

    Einmal mehr ein Kompliment an Andreas Unterberger für diese ausgezeichnete Analyse.

    In weiten Teilen der westlichen Welt bäumt sich ein Konflikt zwischen einer selbsternannten „Elite“ und den immer mehr ihrer Freiheit und Würde der Eigenverantwortlichkeit beraubten Menschen, die die Konsequenzen dieser „Eliten“politik tragen müssen und in ihren bescheidenen Wohlstand bedroht werden, auf.

    Im Kern der Sache geht es darum, dass eine de facto ungewählte Clique politischer Entscheider immer mehr Macht an sich reißt, während sie für die fatalen Konsequenzen ihrer Politik, die im Regelfall ausschließlich die Bürger zu tragen haben, nicht zur Verantwortung gezogen wird.

    Als Rechtfertigung dieses Machttransfers kommt im Grunde genommen jede vermeintlich historische Entwicklung, die man über eine Projektion von Vergangenheitsdaten in die Zukunft darzustellen vermag in Frage. Die zugrundeliegenden systemischen Zusammenhänge werden vernachlässigt um entweder den Eindruck einer alternativlosen Entwicklung oder einer sich anbahnenden Katastrophe, die nur durch das Einschreiten der „Eliten“ verhindert werden kann, zu erwecken.

    Die „Eliten“ halten permanent Ausschau nach solchen Entwicklungen als Rechtfertigung für ihre Machtansprüche sowie deren Ausbau; siehe auch die Politik von Merkel als auch von AKK als Nachfolge-Merkel.

    Im ptolemäischen Weltbild der heutigen „Eliten“ wird die falsche links-rechts Dichotomie primär als Mittel zur Dämonisierung abweichender Meinungen eingesetzt: je nachdem wie weit eine Meinung von jener, auf der die Machtansprüche der heutigen Eliten basieren, abweicht, gilt der Gegner entweder als „Rechter“ ,“Rechtsextremer“, „Faschist“ oder gar „Nazi“.

    Mit diesem von den Eliten betriebene Etikettieren (in Zukunft wohl auch Aussortieren) der Bürger nach ihren machterhaltenden Kriterien wird nicht nur das demokratische System auf den Kopf gestellt, sondern es werden die zunehmend – im ursprünglichen Sinne des Wortes – faschistischen Anwandlungen der Eliten hinter irreführenden politischen Kampfbegriffen getarnt.

    Macron ist kein Liberaler im ursprünglichen Sinne des Wortes, sondern das Ergebnis einer geschickten Taktik der abgestürzten Sozialisten. In Deutschland wird mit dem Wechsel zu AKK nicht die Ära Merkel beendet, sondern auf unbestimmte Zeit verlängert.

    Die mehr oder weniger gleichzeitige Proklamation einer „Sozialunion“ und einer EU-Armee sollte bei jedem Europäer die Alarmglocken schrillen lassen: es ist der Versuch in Anlehnung an Bismarck das Papier-Imperium der EU in ein absehbar scheiterndes „reales“ Imperium überzuführen.

    Die EU-Armee wird nicht dazu abgestellt werden, den Kontinent von der Invasion durch den männlichen Youth-Bulge aus Afrika und dem islamischen Raum zu schützen, sondern auf die „eigene“ Bevölkerung – zum Beispiel die Gelbwesten – zu schießen:

    Auf „Nazis“ und „Faschisten“ kann man ja schießen. Und was ein „Nazi“ und ein „Faschist“ ist, können die sich in ihren Machtansprüchen bedroht fühlenden Eliten situativ festlegen.

    Die Gelbwesten sind nur die Spitze vom Eisberg; das darunter liegende massive Unbehagen gegenüber die Eliten, für das viele Menschen nicht einmal die geeigneten Worte finden, kennen aber inzwischen sehr viele Menschen in der westlichen Welt.

  3. Johannes

    Macron scheint denselben Weg wie Hollande zu gehen, zuerst hochgejubelt und dann tief gefallen.

    Frankreich scheint für mich immer unregierbarer. Vielleicht braucht es doch eine Le Pen um wenigstens ein paar Jahre Stabilität zu erhalten.

  4. sokrates9

    Diese Junkermethode etwas zu beschließen und die Schraube weiter anzuziehen bis das Volk keine Chance mehr hat den Unsinn zu erkennen und dagegen zu lenken sieht man jetzt schön an der Klimadiskussion! Das Pariser unverbindliche Abkommen hat doch die Politiker – ausgenommen die Grünen nicht interessiert! Clevere mit Instinkt – Trump haben den Braten gerochen, alle andere – vorzugsweise Europäer trotteln in die Umsetzungsfalle die alle massiv trifft. Die Eliten glauben diesen Klimavoodoo – Europaer kaufen Verschmutzungsrechte wo im Saldo gleich viel Dreck produziert wird, das böse CO2 wird verdammt! Das alles natürlich zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung die von der Energiewende bis zu den EU – Autos alles bezahlen muß! Macron merkt gar nicht dass diese Kostennutzenrechnung für den Bürger fatal ist! Hoffentlich muss er und die EU jetzt die Rechnung zahlen

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