Wovor flüchten diese “verzweifelten Flüchtlinge” eigentlich?

(C.O.) Der Uno-Sondergesandte für Migration, Peter Sutherland, warf  Großbritannien jüngst vor, es habe „nichts aus der NS-Zeit gelernt“. Anlass der  groben Attacke mit der Nazi-Keule: London versucht seit Wochen, Migranten daran zu hindern, illegal vom französischen Calais aus durch den Ärmelkanal-Tunnel in das Vereinigte Königreich einzureisen. “Viele in Calais sind Flüchtlinge, genauso wie die Juden 1939“, sagte Sutherland. “Sie können beweisen, dass sie verfolgt wurden und werden.”

Ganz ähnlich argumentierte unlängst in einem Artikel die ehemalige Moskau-Korrespondentin des ORF, Susanne Scholl: „Jahrhunderte lang hat Europa jedes nur mögliche Verbrechen an der Menschheit begangen. Jetzt begehen wir ein Neues! Wir schotten uns ab gegen das Elend. Die Bilder und Berichte von den Vorgängen in Calais – wo Tausende Verzweifelte versuchen, durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen – sind unerträglich.

Mit Verlaub: zumindest so unerträglich wie die Situation am französischen Eingang zum Kanal-Tunnel ist mittlerweile die völlig überschießende Rhetorik jenes juste milieu, das in der gerade statt findenden Völkerwanderung von Afrika und dem mittleren Osten nach Europa offenbar eine Art von geopolitisches Weihnachtsfest multikultureller Bereicherung sieht, das nicht genug gefeiert werden kann.

Denn warum jene Iraker, Syrer, Afghanen oder Afrikaner, die mit nahezu allen Mitteln – manchmal einschließlich Gewalt gegen LKW-Fahrer – vom französischen Calais in britische Dover wollen, „Verzweifelte“ sein sollen, erschließt sich nicht so recht. Wer es wegen Verfolgung, Krieg oder anderem Elend nach Frankreich geschafft hat, der befindet sich ja damit wohl ganz zweifellos auf sicherem Boden, genauso wie in jedem anderen Mitgliedsstaat der EU auch und hat damit das einzige legitime (und legale) Ziel seiner Flucht erreicht, nämlich Schutz vor Verfolgung und Gefahr für Leib und Leben. Dass die Franzosen Frösche essen, mag man eigenwillig finden, taugt als Asylgrund im Vereinigten Königreich aber eher nicht.

Deshalb ist es völlig absurd, die illegale Weiterreise dieser Personen nach Großbritannien als „Flucht“ von „Verzweifelten“ zu beschreiben, die zu verhindern „ein neues Verbrechen an der Menschheit“ sei.

Noch unsäglicher wird es freilich, wenn ausgerechnet der UN-Sondergesandte für Migration allen Ernstes meint, diese Versuch von Migranten, vom für sie sicheren Frankreich nach Großbritannien einzureisen, mit der Flucht der Juden im Jahr 1939 vor der Verfolgung durch die Nazis zu vergleichen. Wer das eine – sich auf der anderen Seite des Ärmelkanals einen besseren Job zu organisieren – mit dem anderen – Flucht vor dem herandräuenden Holocaust – in irgend einen Zusammenhang setzt, der beweist vor allem eines: dass es gelegentlich ganz nützlich sein kann, sein Gehirn in Gang zu setzen, bevor man seinen Mund aufmacht. (“FF”)

50 comments

  1. Herr Superg'scheit

    Man sollte meinen, jedes klar denkende Gehirn muss dieser Argumentation von C.O. folgen können. Warum ist das nicht so? Linkes Denken kann doch nicht wirklich eine Geisteskrankheit sein – im Sinne von krankhafter Realitätsverweigerung?!?

  2. mike

    es ist wirklich merkwürdig, mit welchen unerträglichen Vergleichen diese Leut’ daherkommen. Es handelt sich hier sicher um Wirtschaftsflüchtlinge, die illegal nach England wollen. Diese Leute gehören meiner Meinung nach abgeschoben, sie haben ja auch keine Asylanträge in Frankreich oder sonst in einem sicheren Drittstaat gestellt.
    Recht auf Asyl haben höchstens die “echten” Kriegsflüchtlinge und das sind ja die meisten dieser Leute wohl nicht.

  3. caruso

    “Linkes Denken kann doch nicht wirklich eine Geisteskrankheit sein – im Sinne von krankhafter Realitätsverweigerung?!?” – Linkes Denken ist leider so geworden. Sagt einer, der ehemals links stand. Linkes Denken hat sich dermaßen verändert, daß ich es nicht mehr folgen mag und kann.
    lg
    caruso

  4. Thomas Holzer

    @Caruso
    Mit Verlaub, aber linkem Denken kann man höchsten in Sturm und Drang Zeiten folgen -wenn überhaupt- in welchen eher romantischen Utopien vertraut wird als dem (Nach)Denken

  5. MM

    Linke teilen die ganze Welt in Unterdrücker und Unterdrückte: Wer reich ist, ist Unterdrücker, wer arm ist, ist Unterdrückter. Das erklärt fast alle linke Haltungen: Es erklärt, warum die Angreifer in Calais unterstützt werden und Großbritannien verteufelt. Es erklärt den Israelhass der Linken. Es erklärt die Opferhierachien, die im Inland eingeführt werden (Ausländer ermordert Inländer =Einzelfall, Inländer ermordet Ausländer = Rassismus, Hitler steht vor der Türe,…). Es erklärt auch, warum selbstverständlich der Ami mit seinen Banken schuld ist an der Eurokrise und nicht die linke Politik in Europa. Das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum linken Denken heute und es ist ein großes Verdienst, wenn jemand dieses Denken knacken kann. Irgendwelche Ideen?

  6. Pflügen im Meer

    Mal überlegen… In Frankreich gibt es einen Sozialstaat, in England dagegen ist der um einiges schlanker – wieso dann ausgerechnet nach England? Ach ja, in Frankreich gibt es eine Meldepflicht, auf der anderen Seite des Kanals aber NICHT. Hmm… weshalb auf einen großzügigen französischen Sozialstaat verzichten? Das ergibt eigentlich nur Sinn, wenn man sich seiner eigenen Nicht-Anerkennungsfähigkeit als Flüchtling derart bewusst ist, dass man die Anonymität eines Staates ohne Meldepflicht vorzieht.

  7. Selbstdenker

    Linkes Denken kann man durchwegs als Dissoziative Identitätsstörung bezeichnen.

    Das verbindet Failed Ideologies mit Failed Regimes und Failed Religions: die völlige Abkopplung von der Realität.

    Erkennbar daran, dass nicht die These an die Realität sondern die Realität an die These angepasst werden soll.

  8. Thomas Holzer

    @MM
    Dieses “Denken” ist leider nicht zu knacken, weil diese Menschen -so wie von “Selbstdenker” richtig geschrieben, die Realität ihren wirren Thesen anpassen wollen; im Notfall auch mit Gewalt.
    Man könnte ihnen hunderte Fakten, welche ihre Thesen plausibel, nahezu wissenschaftlich widerlegen, auf den Tisch legen, aber sie werden diese Fakten schlicht und einfach nicht akzeptieren, weil sie es schlicht und einfach nicht wollen.
    Dieses Verhalten erinnert mich an renitente Pubertierende und/oder Kleinkinder, die inbrünstig singen “Die Welt ist so wie sie mir gefällt” (so ähnlich lautet der Refrain eines Kinderliedes…..)

  9. Christian Weiss

    “Das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum linken Denken heute und es ist ein großes Verdienst, wenn jemand dieses Denken knacken kann. Irgendwelche Ideen?”

    Basis jedes linken Denkens scheint mir die Ignoranz gegenüber ökonomischen Realitäten zu sein. Dass Wohlstand erarbeitet und nicht per Umverteilung oder Gelddruckmaschine erfunden werden kann, ist ein Fakt, der nicht erkannt wird. Ein weiterer häufiger linker Irrtum ist jener, dass das Wohlstandsvolumen eine fixe Grösse ist. Im linken Denken muss für jeden Reichen jemand da sein, dem der Reiche etwas weggenommen hat. Die Vorstellung, dass ein Reicher womöglich Wertschöpfung in Form von Güterproduktion oder Dientsleistungen erbracht hat, ist diesen Leuten nicht vermittelbar. Er muss seinen Reichtum irgendwem weggenommen haben, deshalb ist er der Böse. Erstaunlicherweise wird aber gerade bei dieser Art der Betrachtung keine Selbstreflexion betrieben: Der durchschnittliche Linke ist um Potenzen wohlhabender als der Weltdurchschnittsbürger. Eigentlich müsste er ständige Selbstgeisselung betreiben. Verzicht und Einschränkung wird aber irgendwie immer nur von den anderen verlangt. Und dabei gehört der Linke im Staatsdienst, wo er als Erfinder neuer Regularien und Gesetze und Empfänger von Steuergeldern nur Wohlstand vernichtet, tatsächlich zu jenen, die anderen etwas wegnehmen.

    Ökonomische Wechselwirkungen werden ebenfalls nicht verstanden und Betrachtungen komplexer Systeme sind im linken Denken nicht vorgesehen. Darum ist einem Linken auch fast nicht verklickerbar, warum zum Beispiel die “Energiewende” und der damit verbundene Atomausstieg und die Subventionszahlungen zu einem Revival der Kohlekraftwerke und einem entsprechenden Anstieg der CO2-Emissionen führen musste.
    Ein weiteres Beispiel: Linke kämpfen in Südostasien gegen den gentechnisch mit Vitamin A angereicherten “Golden Rice” (weil Gentechnik grundsätzlich böse ist) und haben auf das Problem des Vitamin-A-Mangels bei den Ärmsten der Armen die Antwort: “Sie sollten mehr Karotten essen.” Wie die Karotten nach Südostasien kommen sollen und wer sie bezahlen soll, interessiert nicht. Dass die Ärmsten der Armen den Golden Rice selber anbauen können und so ihre Gesundheit und langfristig auch ihre ökonomischen Perspektiven verbessern können, wird nicht erkannt.

    Linkes Denken: Ideologische Fixierung x Unwissenheit x Denkfaulheit x Überforderung durch komplexe Wechselwirkungen.
    Da gibt es nichts zu knacken. Eher bringt man einer Kuh bei, wie man während eines dreifachen Rittbergers auf Schlittschuhen noch Eier legt.

  10. Herbert Manninger

    Sutherland istTeil der Asylindustrie, also argumentiert er im Sinne seines Betriebes. Schon übermorgen plappert er das Gegenteil, wenn es seiner Karriere förderlich ist.

  11. Ehrenmitglied der ÖBB

    Originalton im ZDF (vor ca. 2 Wochen). Ein Syrer, der die chaotischen Zustände in Griechenland erleben musste:
    “wenn das Europa ist, gehe ich wieder zurück nach Syrien”
    Welche Erwartungen haben da mitgeschwungen?

  12. MM

    @Thomas Holzer, Christian Weiss: Wahrscheinlich haben Sie recht. Man muss wie so oft warten, bis die Träger dieses Weltbilds aussterben. Dennoch finde ich es wichtig, dass dieses Unterdrücker-Unterdrückte Schema und die Mär vom Nullsummenspiel, also dass die Reichen den Armen was weggenommen haben, klar benannt werden. Das kann vielleicht weniger eingefleischte Sympathisanten überzeugen, dass die Linken falsch liegen.

  13. aneagle

    Dazu zwei kleine Fragen:

    A.)
    Wenn Peter Sutherland, Uno-Sondergesandter für Migration, seine 5 Sinne beisammen hat:
    dann sollte er keine absonderlichen Aussagen tätigen, die in niemandes Interesse liegen können. Nicht in dem der UNO, dem der echten Kriegsflüchtlinge, dem der EU und dem Großbritanniens, resp. Irlands, dessen Bürger er immerhin ist. Anderenfalls muss man sich fragen WER und WO die Hand ist, die ihn füttert ?

    B)
    Wenn Peter Sutherland, seine 5 Sinne nicht beisammen hat:
    Warum ist er dann noch immer für respektablem Lohn Uno-Sondergesandte für Migration und nicht Insasse einer First Class Nervenanstalt ?

  14. sokrates9

    Ich glaube es gibt kaum noch “klassische linke Denker” Oder glaubt wer dass unsere oberste Taxifahrer bei der Suche nach seiner Matura ohnehin viel Zeit verwendend, die intellektuellen Fähigkeiten hat mehr als einfachste Zusammenhänge zu durchschauen? Vielmehr wird von diversen Leaders der Presse vorgegeben welche Strömung gerade “in “ist. Und diese auch nicht gerade von überragender Intelligenz gesegnet, schreibt dann all die tränendrüsenden Stories über die lebensgefährliche Flucht der syrischen Wehrdienstverweigerer, wie sie das Geld für die Schlepper zusammenkratzen mussten und wie gemein die rassistischen Europäer eigentlich sind!. Und wenn irgendeiner nur hinterfragt was uns die geschätzen hunderttausend neue Arbeitslosen so alles kosten werden, warum für die Österreicher die Polizei vor 5 Monaten dramatisch reduziert wurde und nun alle applaudieren wenn 500 neue Polizisten zum Service der Flüchtlinge engagiert werden, na dann ist man sofort der böse NAZI!

  15. Thomas Holzer

    @Sokrates
    Es werden NICHT 500 neue Polizisten für die Flüchtlinge engagiert, sondern es werden 500 Soldaten dafür eingesetzt (und die stehen schon in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis)

  16. O.d.S.

    Viele hier beschäftigen sich mit den Linken und wie man es erklären kann. Warum? Sind Sie alle selbst schon in die Medienfalle getappt? Wenn Sie sich die Umfragen zur FPÖ ansehen, kennen Sie den Unterschied zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung. Das Volk wird sprechen, nicht nur hier. Ich befürchte nur, dass der Deckel von dummen Floskelpolitikern wie Juncker, Merkel und Mittermann solange draufgehalten wird, bis der Mund das Minderheitsinstrument zum Sprechen ist.

  17. sokrates9

    Thomas Holzer@ Der Guten Ordnung halber: Mickl Leitner hat gestern- unabhängig vom Bundesheer- 500 zusätzliche Polizisten gefordert”. Natürlich nicht um den Österreichern zu helfen, sondern um die Flüchtlingsbürokratie besser in den Griff zu bekommen!

  18. Fragolin

    Schön langsam habe ich einen ganz anderen Verdacht, was die Gründe für die Forcierung der Überflutung Mitteleuropas durch illegale Eindringlinge sind: Nachdem der kommende Kollaps nicht mehr aufzuhalten ist und sich Putin standhaft weigert, der EU einen triftigen “Verteidigungs”-(Kriegs-)grund zu geben (so könnte man dem bösen Russen die Schuld am Systemversagen umhängen) muss ein anderer Sündenbock her: Der braune Bodensatz, die Nazi-Horden, zu denen man einfach jeden erklärt, der sich wie auch immer gegen die Masseneinwanderung deklariert. Man muss im Inneren aufrüsten, sogar das Heer im Inneren einsetzen, gegen Angehörige des eigenen Volkes – bis der Kessel explodiert. Was jetzt wieder an Anlassgesetzgebung, vom Heereseinsatz für Fremde bis zur verfassungsmäßig abgesicherten Entmündigung von Ländern und Gemeinden durch den Bund, möglich ist und durchgesetzt wird, macht nachdenklich und lässt Übles befürchten.
    Irgendwie muss alles zerschlagen werden, um die Krise zu beenden und Reset zu drücken, aber es muss zwingend ein Schuldiger gefunden, ein Feindbild aufgebaut werden, um die wirklichen Drahtzieher nicht zu gefährden…

  19. Thomas Holzer

    @ÖBB
    Den habe ich auch gesehen, diesen (angeblichen) Syrer; aber ist sicherlich nicht zurückgegangen, sondern wahrscheinlich schon in Deutschland 😉

  20. astuga

    Die damaligen Juden wären froh gewesen, hätten sie derart viele Fluchtziele zur Auswahl gehabt wie die heutigen Asylwerber.
    Die meist durch mehrere sichere Staaten wandern, bevor sie irgendein Land in Westeuropa erreichen.
    Und auch hier ist dann natürlich nicht jedes beliebige westeuropäische Land sozialstaatlich… äh, sicher genug.

    Wenn die internationalen Medien und das Internet verbreiten, wie Asylwerber vor Ort sogar von Präsidenten und Regierungschefs freundlich begrüßt werden (ohne den Kontext zu beachten), eventuell noch mit dem geistlosen Hinweis “Wir brauchen Zuwanderer!”
    Deutschlands Präsident Gauck mit Asylwerbern: http://www.dw.com/image/0,,18421861_303,00.jpg

    Dann braucht man sich nicht zu wundern, dass gar nicht wenige dem Irrglauben anhängen, man würde sie etwa in Deutschland bereits mit Wohnung und Arbeitsplatz erwarten.
    Ich sage es ganz deutlich – was hier geschieht ist ein Verbrechen an der europäischen Bevölkerung.
    Und die Kriminellen sind in den Regierungen Europas zu finden.

  21. Mourawetz

    Für den UN migration chief Peter Sutherland hängt unser zukünftiger Wohlstand davon ab, ob wir multikulti werden.
    Das Beste wäre, wir würden unsere “nationale Homogenität untermininieren”. Der Herr soll mal in die Stadtteile Europas fahren, wo diese Unterminierung bereits gelungen ist. Zur Zeit hochaktuell Marxlohe, Stadtteil in Duisburg mit Einwohnern so viel wie in Favoriten geht bereits unter in Bergen von Müllen, weil viele Migranten der Meinung sind, dass dies der beste Weg der Müllentsorgung ist. Integration beginnt nicht bei den Werten, sondern bei ganz einfachen Dingen. Und bereits dort versagt sie.
    Da verwundert es nicht sehr, dass der offensichtlich völlig porös verkalkte UN Migrationschefe auch die Flucht durch den Ärmelkanal nicht ganz richtig sieht. Solche Randerscheinungen gibt es in jeder Gesellschaft. Aber nur in unserer erklimmen sie die höchsten Posten.

    http://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4806530/Duisburg_Die-Leute-werfen-einfach-den-Mull-aus-den-Fenstern

  22. Mourawetz

    Für den UN migration chief Peter Sutherland hängt unser zukünftiger Wohlstand davon ab, ob wir multikulti werden. Das Beste wäre, wir würden unsere “nationale Homogenität untermininieren”. Der Herr soll mal in die Stadtteile Europas fahren, wo diese Unterminierung bereits gelungen ist. Zur Zeit hochaktuell Marxlohe, Stadtteil in Duisburg mit Einwohnern so viel wie in Favoriten geht bereits unter in Bergen von Müll, weil viele Migranten der Meinung sind, dass die Entleerung via Fenstersturz der beste Weg der Müllentsorgung ist.

    Integration beginnt nicht bei den Werten sondern bei ganz einfachen Dingen. Und bereits dort versagt sie. Da verwundert es nicht sehr, dass der offensichtlich völlig porös verkalkte UN Migrationschef auch die Flucht durch den Ärmelkanal nicht ganz richtig sieht. Solche Randerscheinungen gibt es in jeder Gesellschaft. Aber nur in unserer erklimmen sie die höchsten Posten.

    http://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395

  23. Mourawetz

    Für den UN migration chief Peter Sutherland hängt unser zukünftiger Wohlstand davon ab, ob wir multikulti werden. Das Beste wäre, wir würden unsere “nationale Homogenität untermininieren”. Der Herr soll mal in die Stadtteile Europas fahren, wo diese Unterminierung bereits gelungen ist. Zur Zeit hochaktuell Marxlohe, Stadtteil in Duisburg geht bereits unter in Bergen von Müll, weil viele Migranten der Meinung sind, dass die Entleerung via Fenstersturz der beste Weg der Müllentsorgung ist.

    Integration beginnt nicht bei den Werten sondern bei ganz einfachen Dingen. Und bereits dort versagt sie. Da verwundert es nicht sehr, dass der offensichtlich völlig porös verkalkte UN Migrationschef auch die Flucht durch den Ärmelkanal nicht ganz richtig sieht. Solche Randerscheinungen gibt es in jeder Gesellschaft. Aber nur in unserer erklimmen sie die höchsten Posten.

    http://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395

  24. Mourawetz

    “Intelligenzflüchtlinge”, “erbärmliche Trottel”, “verwechseln Rassismus mit Meinungsfreiheit”, u.s.w. . Hoffentlich schlägt jetzt nicht die Kommentarfunktion gegen schlimme Wörter zu. Denn diese sind nicht von mir, werden aber in einem nicht mal 4 Minten Youtube-Video von den HalliGalli-Machern am laufenden Band verwendet. Darauf dass diese beiden Herren ihre Popularität nutzen, um mal ordentlich Öl in die Flüchtlingsdebatte zu gießen, dass sie hetzen, was sie bei anderen kritisieren, darauf sind die beiden mächtig stolz. Denn wenn man sich in Einklang mit der alleinig selig machenden Wahrheit befindet, kann man schon mal den “Mundaufmachen”, nicht wahr? In einem haben sie schon recht: Keine Fakten der “Flüchtlingsgegner” würden sie umstimmen, denn, siehe oben…sind ja nur “erbärmliche Trottel”.

  25. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    In einem! Punkt haben diese beiden Männer jedoch recht:
    Der Protest richtrt sich an die Falschen; von der Art des Protestes ganz zu schweigen.
    Man kann sehr wohl gegen diese Art der Zuwanderung sein, aber der Protest sollte halbwegs niveauvoll formuliert und an die entsprechenden Adressaten gerichtet sein.
    Asylwerber zu bedrohen, zukünftige Herbergen in Brand zu setzen ist schlicht und einfach letztklassig.
    Insofern hat sich in der Geschichte und wird sich in der Geschichte niemals etwas ändern; bei Veränderungen kommt immer das Unterste zuoberst, und dieses Unterste übernimmt leider in den meisten Fällen die “Macht”.
    All das Gefasel “unserer” Politikerdarsteller et al. würde reines Gefasel bleiben, würde nicht der Mob, welcher sich als zu kurz gekommen betrachtet, diesem folgen.
    Ich habe weder Angst vor Putin noch vor Obama oder irgendeinem anderen Politikerdarsteller. Ich habe Angst vor den Idioten, die den Worten dieser Menschen Taten folgen lassen; und dies ist der Mob, die ungebildete, (staatlich forcierte) verblödete Mehrheit

  26. Erich

    @Mourawetz
    Diese 2 Herren, die mir bisher “leider” völlig unbekannt waren, findet man heute auf der Startseite von gmx.at mit dem Aufmacher “Ihr bleibt erbärmliche Trottel”. Da geht der Aufmacher “Merkel kriegt den Hass zu spüren – Rechte bepöbeln Kanzlerin, die starke Worte vermissen lässt” direkt unter (wobei ich die neue Wortschöpfung “bepöbeln” interessiert zur Kenntnis nehme). Das passt alles zu den Aufrufen, alle Kritiker der Flüchtlingspolitik vor Gericht zu stellen und alle Demonstrierer als Terroristen einzustufen. Langsam wird erkennbar, wohin das führen soll: Völlige Einschränkung der Gedankenfreiheit und Verfolgung der Abweichler unter dem Vorwand der Migration.
    Im übrigen finde ich auch, dass Merkel stärkste Worte zu den erbärmlichen Ereignissen in Suhl finden hätte müssen. Aber das ist wohl bei gmx nicht gemeint.

  27. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Bin voll und ganz bei Ihnen.
    Wenn Ratten einen Kornspeicher leerfressen, kann man dafür nicht die Ratten verantwortlich machen, denn sie folgen nur ihrer Natur und tun das, was ihnen nützt.
    Aber man sollte denjenigen zur Verantwortung ziehen, der den Ratten die Tür geöffnet hat.
    Und noch mehr denjenigen, der ihn dazu angestiftet hat…

  28. Thomas Holzer

    “”Es gibt keine Toleranz für die, die die Würde anderer Menschen infrage stellen und die nicht bereit sind, zu helfen, wo rechtlich und menschlich Hilfe geboten ist”,……..

    Staatlich verordnete Hilfe; so habe ich mir die EU-Freiheit schon immer vorgestellt.
    Und wer nicht helfen will, wird gezwungen oder verurteilt!

  29. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Mit Verlaub; aber diese Analogie und Diktion ist genau dies, was ich kritisiere.
    Egal wie man dieser “Situation” gegenüber steht, es sind Menschen, welche für das Versagen “unserer” Politikerdarsteller nicht zur Rechenschaft gezogen werden dürfen

  30. Fragolin

    @astuga
    Damals wie auch immer war das Ziel der Kriegs- und Holocaustflüchtlinge nicht, an einen bestimmten Ort zu kommen, sondern nur, einen bestimmten Ort zu verlassen. Es war ihnen erstmal egal, wo sie hinkommen, Hauptsache keine Nazis in der Nähe.

    Aber “Flüchtlinge” die nicht nur ihr Land verlassen sondern für viel Schmiergeld sich von Schleppern illegal durch zwei halbe Kontinente karren lassen, um einen bestimmten Ort zu erreichen, an dem sie auch noch ihre Kultur und Religion installieren wollen, haben mit diesen nichts zu tun.
    Solche Menschen strömen zu uns aus Nigeria, Somalia, Sudan, Eritrea, Afghanistan, Pakistan, Iran, Irak und Syrien.
    Und so einige auch noch aus Serbien, Mazedonien, Albanien.
    Wir haben diesen Menschen gegenüber genau gar keine Verpflichtung. Aus Kriegsgebieten flüchtende Familien sollen die Möglichkeit haben, sich an jeder Grenzstelle der Schengen-EU zu melden und um Asyl zu bitten. Die dortigen Behörden können dann, vorausgesetzt die aktive Mithilfe dieser Flüchtlinge, positiv entscheiden. Dann ist die EU am Zug.

    Aber alle vor Allem junge Männer ohne oder mit angeblich zurückgelassener Familie, die illegal eine Grenze überschreiten, um die Kontrolle bei der Einreise zu vermeiden, oder sich sogar innerhalb der EU auf gesetzweswidrige Weise von Schleppern in ein bestimmtes Zielgebiet schmuggeln lassen, sind Kriminelle und als solche zu behandeln: sofortige Ausweisung oder Inhaftierung.
    Jene Einwohner Europas, die sich dagegen aussprechen, Massen von mutmaßlichen Kriminellen mit Unterkunft und Fütterung zu versorgen, sofort als Nazis abzustempeln, zeigt die argumentative Hilflosigkeit der Führungsriege – oder hat System.
    Wenn wie letzens in der Nähe (!) eines zukünftigen “Flüchtlingsheimes” ein kleines (!) Feuer aus bisher nicht eindeutig geklärter Ursache (!) ausbricht und geringen Sachschaden anrichtet, dann bekundet die ganze politische Elite ihre Betroffenheit und setzt sofort Maßnahmen zum polizeilichen Schutz leerstehender Gebäude vor dem zwar nicht nachgewiesenen aber offensichtlich hochaktiven rechtsnationalen Terror; wenn aber in einer U-Bahn-Station oder – wie erst letztens geschehen – auf einer schwedischen Fähre eine junge Frau von einem Rudel Afrikaner vergewaltigt wird, dann schweigt die politische Elite fein still, das macht sie weder betroffen noch wird sie zum Schutz junger Frauen aktiv.

    Unsere politische Elite, der gesamte Hochadel der Parteihäuser, wird von tagtäglich mehr Untertanen als Feind erkannt.
    Vielleicht ist ein Bürgerkrieg der Plan B zur Auflösung der Krise.
    Vielleicht ist auch nur ein “point of no return” überschritten, an dem keine Annäherung zwischen Adel und Volk mehr möglich und die Demokratie gescheitert ist.
    Auf jeden Fall ein trauriges Fazit.

  31. astuga

    @Thomas Holzer
    Gegen Gewalt zu sein gehört ja schon zum westlichen Grundkonsens (jedenfalls in der Öffentlichkeit).
    Und natürlich greifen zuerst immer die Unbedarften und die Deppen zur Gewalt, aber …
    Gegen Gewalt zu sein (gegen Sachbeschädigung wohlgemerkt) muss man sich leisten können.

    Die radikale Linke kennt hierbei bekanntlich ebenfalls wenig Zurückhaltung, und das gerade auch in Deutschland.
    Mit deutlich weniger medialer und politischer Entrüstung.
    Meine persönliche Meinung: Eine Politik die bereits friedliche Bürger mundtot machen möchte und sie diffamiert, lädt geradezu zur Gewalt ein.
    Es sind durchaus die Medien, sog. Gutmenschen und die Politiker die eskalieren und an der Gewaltschraube drehen.
    Wenn kein glaubwürdiger politischer Diskurs mehr stattfindet, wenn über die Meinungen eines großen Teils der Bevölkerung drübergefahren wird, dann erhält man entsprechende Ergebnisse.
    Wer Gewalt in jeder Form immer und auf jeden Fall ausschließt, der steht am Ende vielleicht persönlich mit sauberen Händen da, aber auch mit leeren Händen.

    Das ist ein historisches Faktum, und übrigens auch eine der Lehren aus Faschismus und Kommunismus.
    Womit ich nicht sagen will, dass wir bereits in einem totalitären System leben, aber wir gehen immer weiter in Richtung dysfunktionale Demokratie.

  32. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Die Analogie mag Ihnen nicht gefallen, aber sie trifft den Kern.
    Immer haben die Menschen nur nach dem “Rattenfänger” geschrien aber nicht untersucht, wer für die Plage eigentlich verantwortlich ist.
    Ich lehne Gewalt generell ab, bin aber der Meinung, dass es keine Rechtfertigung für die momentane Mischung aus Einladungs- und Versorgungspolitik für Menschen gibt, die bewusst illegal und kriminell in unser Staatsgebiet eindringen. Wehren müssen wir uns nicht gegen die “Asylanten” sondern gegen jene Politiker- und Gutmenschenkaste, die mit ihrer “Willkommenskultur” Tür und Tor für die Ratten öffnen.
    Jeder Flüchtling aus seinem Land kann sich an der EU-Außengrenze ganz offiziell melden, registrieren lassen und um Asyl ansuchen. Keiner, absolut keiner, erlebt die Notwendigkeit einer illegalen Ein- und Weiterreise, keiner muss kriminelle Schlepper anheuern – außer, er hat unlautere Absichten und bricht das Gesetz mutwillig.
    Und es ist absoluter Verrat am eigenen Volk, illegal eingereiste und auf kriminellen Wegen an den Zielort gelangte, dort immer häufiger auch noch gewalttätige Gruppen junger Männer NICHT sofort aus dem Staatsgebiet zu schaffen sondern auch noch mit Rechten auszustatten, die dem Staatsbürger Hohn sprechen.
    Jeder, der auf legalem Wege herkommt und hier bereit ist, zu arbeiten und Steuern zu zahlen und nicht gegen die hiesigen Gesetze und Regeln zu verstoßen, soll kommen. Jeder, der vor Allem für seine Kinder Schutz für Leib und Leben sucht, soll zumindest befristet Asyl gewährt bekommen, aber alle anderen sollen bleiben wo sie sind – und wer sie herholt ist ein Verräter am eigenen Volk!

  33. Fragolin

    @Erich
    Wohin die Entwicklung geht?
    Eine namhafte österreichische Handelskette lässt ihre Mitarbeiterinnen gerade “freiwillige” Zwangserklärungen unterschreiben, dass sie keine “hetzerischen” postings gegen Flüchtlinge im Internet verfassen, andernfalls sie sofort die Fristlose bekommen.
    Wie wir bei dem Porsche-Lehrling gelernt haben, der sogar vom Staatsanwalt nichts mehr zu befürchten hat weil kein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vorliegt: Die Wirtschaft fällt den vom Staat bereits Geknebelten zusätzlich in den Rücken. Weil Porsche zu 10% Qatar gehört? Weil bei rewe genug Moslems einkaufen? Wer weiß, aber die Entwicklung ist bedenklich und geht schön langsam weiter als in der DDR.
    Meinungsfreiheit war gestern. Willkommen in der Mulkorbgesellschaft.

  34. Thomas Holzer

    @astuga
    “Der Hexenjagd ist Tür und Tor geöffnet, von selbsternannten Sittenwächtern.”

    Da haben Sie vollkommen recht; und natürlich wird, sowohl von “unseren” Politikerdarstellern als auch von den Staatsanwälten mit zweierlei Maß gemessen

  35. Selbstdenker

    @Mourawetz
    Der “Circus Halligalli” bringt es – wenn auch in dieser Form unbeabsichtigt – auf den Punkt:

    Sehen Sie sich die beiden an: es geht ihnen nicht so sehr darum echten oder vermeintlichen Flüchtlingen zu helfen, sondern ihren aufgestauten Frust abzulassen. Wären die beiden echte Menschenfreunde, würden sie sich nicht auf den Hass gegen abstrakte Personengruppen, sondern auf die Unterstützung realer Menschen konzentrieren.

    Als Blitzableiter dient ein vages und anonymes Feindbild (=”der Abschaum”) das man als jene (künstliche) Personengruppe bezeichnen kann, die aus Menschen besteht, die nicht bedingungslos ihre Ansichten teilen. Damit haben die beiden mit Anhängern totalitärer Bewegungen (Nationalsozialismus, Kommunismus und Islamismus) mehr Gemeinsamkeiten als sie sich selbst eingestehen wollen.

    Die Methoden sind die der Gleichsetzung und die der Unterstellung: wer gegen den ungezügelten Zuzug von Migranten – egal aus welchen Motiven – ist, ist gleichzusetzen mit jenen Leuten, die beim Sinken eines Flüchtlingsbootes klatschen. Jedem, der eine sachlichere und differenziertere Betrachtungsweise einfordert, wird gleichzeitig unterstellt ein verkappter Nazi zu sein.

    Denken Sie an die Fimszene des Massakers auf der Potemkinschen Treppe im sowjetischen Propagandafilm “Panzerkreuzer Potemkin”. Genau so ein Bild versuchen die Anhänger vom radikalen Migrantismus von ihren Gegnern zu zeichnen: der seelenlose Feind, der im Stechschritt die endlos lange Treppe herunterschreitet und flüchtende Kinder und Frauen erschießt.

    Der seelenlose, abstrakte Feind ist die Propagandaikone schlechthin für sämtliche radikalen Politideologen. Gelingt es dieses Feindbild in den Köpfen der Menschen zu erschaffen, kann die Raserei von Menschenmassen organisiert werden und es sind alle Andersdenkenden vogelfrei.

    Für die Leute, die ihre scheußlichste und animalischste Seite ausleben wollen, kommt der “gerechte” Krieg im Dienste der “guten Sache” stets gelegen.

  36. Dr. Nathan Warszawski

    Das Geschwätz eines Politikers ersetzt nicht die Realität. Der Syrer, der Frankreich erreicht hat, ist ein Flüchtling, selbst wenn er im Djungelcamp haust. Er ist kein Flüchtender mehr, bleibt jedoch Flüchtling.
    (Ähnlich einem Dreckspatz, der Dreckspatz bleibt, auch wenn er der Badewanne entsteigt.)
    Wenn der Syrer sein Heil in Großbritannien erblickt, wird er – dort angekommen – mit der Zeit seinen Flüchtlingsstatus von sich aus aufgeben. Dies trifft auch zu, wenn er einsieht, dass seine Flucht in Calais beendet ist.

  37. Mario Wolf

    Diese “Flüchtlinge” flüchten nicht sondern folgen einer Einladung. Niemand ist so dumm um nicht eine Einladung zu einer all inclusive Veranstaltung anzunehmen. Die Reisekosten werden auch bezahlt – die EU; NATO usw. Schiffe holen die “Flüchtlinge” in Sichtweite der afrikanischen Küste und garantieren die Überfahrt in das versprochene “Schlaraffenland”. Die Häuptlinge dieses Landes lehnen sich aus dem Fenster und versprechen Wunder, wie z.B. free lunch für jeden. Protestieren aber die Untertanen der Häuptlinge dagegen dass ihr Erarbeites durch die Häuptlinge grosszügig verschenkt wird, werden die Untertanen als Pack, Abschaum, braune Horde beschimpft. Was wir der nächste Schritt sein ? Die Geschichte wiederholt sich penetrant ! Wer als Abschaum definiert wird landet, wo ? Quizfrage.

  38. Selbstdenker

    @Mario Wolf
    Treffende Analyse.

    Die Bürger in Europa emanzipieren sich zunehmend von der Politik. Aus politischer Sicht sind Leute, die sich politisch instrumentalisieren lassen, oder mit deren Hilfe man Politik machen kann, “wertvollere” Menschen.

    Um einen mit der Überwindung der Politik einhergehenden Machtverlust (=Verlust von politischem Kapital) zu begegnen, werden neue Themenfelder angerissen und neue Menschen nach Europa geholt.

    Ich habe lange Zeit den Zynismus der Politik (“die werden doch nicht etwa…”) unterschätzt. Aus heutiger Sicht wage ich zu behaupten, dass die Politik sowohl über Leichen geht als auch die eigenen Bürger verkauft, wenn es einem persönlichen Machtgewinn dienlich ist.

    Die Politik sozialisiert die Kosten für den persönlichen Machtgewinn.

    Dagegen ist die westliche Spielart des Kapitalismus – ich nenne ihn den kultivierten Kapitalismus – ein im hohen Maße der Allgemeinheit dienliches System.

  39. Mourawetz

    @Selbstdenker:
    Vollkommen richtig analysiert. Die beiden dokumentieren mit ihrem Auftritt nur ihren eigenen totalitären Wahn, jegliche Kritik am Flüchtlingsproblem als unmenschlich darzustellen. Jene Pöbelnden benützen sie, um allen anderen ebenso das Wort zu verbieten. Das sollte man einmal mit den Linken und dem sogenannten Schwarzen Block machen.

    Bei den Halligallis scheint es so zu sein, dass sie nun endlich einen Grund gefunden haben, zurück zu pöbeln. Im großen Stil. Ab jetzt wird zurück gepöbelt! Jetzt können sie endlich ihrem aufgestauten Hass nachgeben. Na dann. Viel Spaß ihr beiden.

  40. Thomas Holzer

    Und damit jetzt keine Flüchtlinge mehr in LKW umkommen, werden “unsere” Politikerdarsteller in Bälde die EU-Außengrenzen für alle öffnen.
    Was der Herr Faymann von Asylrecht während! des WK II faselt, würde Herrn Kreisky nur sagen lassen: “Lernen’s Geschichte, Herr Parteivorsitzende”

  41. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Dass Sie ausgerechnet Kreisky – diesen selbstgerechten Säulenheiligen der österreichischen Wählerbestechung – zitieren, überrascht mich einigermaßen.

    Auf einem grösseren Stadl neben der Tiroler Bundesstraße steht seit den frühen 1980iger Jahren folgender Satz: “Kreisky und Wien machen Austria hin”.

    Damit ist über die Ära Kreisky so gut wie alles gesagt. Den Rest kann man im jährlichen Staatsschuldenbericht nachlesen.

  42. Hanna

    A propos “Gewalt” … Diskriminierung … Machtverhältnisse: Vor ein paar Tagen ersuchte eine Freundin von mir, die mit ihrem Hund ihr Wohnhaus verlassen wollte, um in den nahegelegenen Park zu gehen, einen Schwarzen (das darf ich als Weiße hoffentlich so sagen, oder muss es “mit Extrempigmentierung Geborener” heißen?), sie vorbei gehen zu lassen, weil er – vor der Haustür auf einen Straßenbahn wartend – den Weg blockierte. Er dreht sich zu ihr um, rührte sich nicht. Sie fragte noch einmal, ob er einen Schritt zur Seite machen könnte. Worauf er fragte, ob sie etwa eine Rassistin sei, weil sie erwarte, dass er ihr Platz mache. Sie war baff. Sie fragte, was sein Problem sei, worauf er erklärte, das Problem habe wohl sie, weil sie anscheinend keinen Mann hätte, sondern es mit Hunden treiben müsse. Als meine Freundin dann fragte, ob es ihm noch gut gehe, OHRFEIGTE er sie. Ja,wohl ein schwarzer Mann ohrfeigte eine Wienerin mittleren Alters, die nichts anderes getan hatte, als ihn höflich um Raum zu bitten, und die ER vorher aufs Ärgste beleidigt hatte. All die ZuschauerInnen, die bislang keinen Finger gerührt hatten, rückten noch weiter ab, nur ein ebenfalls schwarzer Freund des Schlägers packte diesen am Arm und zog ihn fort (in die gerade abfahrende Straßenbahn, davon) … “rechtzeitig”, denn der Freund der Geohrfeigten, die da stand, wortlos, schockiert, den Tränen nahe, tauchte auf. So. Und die Moral von der Geschicht’? Man wird in Österreich ALS FRAU von Migranten EINFACH SO geschlagen und muss noch Angst haben, das anzuzeigen. In diesem Fall – warum? Na, weil der Typ weiß, wo die Frau wohnt. So ist das heute. Und es kann mir niemand weismachen, dass dieses “Bist du Rassist-Theater?” nicht ausgemachter, brutaler umgekehrter Rassismus ist. Wenn der Freund meiner Freundin früher gekommen wäre … nicht auszudenken. Also ja … es muss dringend etwas geschehen. DRINGEND. (Denn jeden Tag wird uns Frauen von Moslems auf den Gehsteigen gedeutet, dass wir gefälligst ausweichen sollten, mit Daumenzeichen. Und DAS IST diskriminierendes Verhalten, das illegal ist in unserem Land.)

  43. Hanna

    Ja, der Herr Ortner. Der hat noch Eier. (Und ich sage das ganz geschlechtsneutral.) Sich so direkt und wahr auszudrücken – alle Achtung! Ich hoffe, das findet irgendwie einen Weg in die Geschichtsschreibung. Denn genau solche Artikel geben unsereins Hoffnung. Worauf? Dass sie, die Aggressoren, uns doch nicht ohne unsere Gegenwehr einfach – Achtung: Zitat aus meiner türkisch-stämmigen Nachbarschaft in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus – “ficken werden”. Heute fand ich auf dem Gehsteig die in Kreide verfassten Worte “Wien ist unser!” vor, samt Zeichnung eines zungezeigenden Gesichts. Da dieser Satz grammatikalisch erstaunlich richtig ist, wüsste ich einfach zu gerne, wer ihn geschrieben hat. Und dazu muss ich sagen, dass ich tschetschenische Kinder aus unserer Gegend kenne, die so höflich und nett sind, wie ich es noch nie erlebt habe, obwohl erst Volkschüler und die ein so perfektes Deutsch sprechen wie keine/r meiner erwachsenen Bekannten!

  44. Selbstdenker

    “…worauf er erklärte, das Problem habe wohl sie, weil sie anscheinend keinen Mann hätte, sondern es mit H***** treiben müsse.”

    Einen ähnlichen Satz hörte ich bereits vor circa zehn Jahren: “Die Frauen in Europa treiben es mit H*****, da die Männer inzwischen alle schwul sind.”

    Und damals gab es noch keinen Conchita Wurst.

  45. Fragolin

    @Hanna
    Ja, manchmal, wenn sie aufgeregt sind und keine Kamera auf sie gerichtet, rutscht ihnen versehentlich einmal heraus, wie sie wirklich über uns denken.
    Aber dafür, dass sie uns für Abschaum halten, müssen wir Verständnis aufbringen. Nur wer sich dagegen wehrt, für den gilt “Null Toleranz!”.
    Ihre türkische Nachbarschaft hat recht. Sie “ficken” uns schon. Und wer nicht freiwillig die Beine breit macht, ist – na, eh schon wissen…

  46. Selbstdenker

    @Fragolin
    Bereits vorhandene Ressentiments werden durch die Eindrücke, die Gender Mainstreaming den Migranten aus Afrika und dem Mittleren Osten vermittelt, geradezu potenziert.
    Den Rest erledigt die – dank Political Correctness – offensichtliche Hilflosigkeit mit der die “offizielle” Gesellschaft auf die schlimmsten Verbrechen reagiert (siehe die Vorgänge in Rotherham).

  47. Thomas Holzer

    Ich “freue” mich schon auf die ersten Gerichtsprozesse, wenn anerkannte Asylwerber vor Gericht ziehen werden, natürlich unterstützt von Zara et al., um ihre “Rechte” auf alles und jedes in diesem Land einzuklagen.
    Die ganzen Antidiskriminierungs-, und Verhetzungsparagraphen werden gehörig ausgenutzt werden; da werden die früher Zugezogenen und die Autochthonen sich noch wundern!

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