Wovor sich Juden in Chemnitz fürchten

“Chemnitz war eine sehr ruhige Stadt und eine Stadt, in der man gut leben konnte, eine Stadt mit viel Kultur. Wir als Jüdische Gemeinde sind in Chemnitz sehr willkommen. Aber das veränderte Stadtbild, seit die Flüchtlinge da sind, gefällt etlichen Menschen nicht. Und auch ‘unsere Leute’ haben seit 2015 ganz einfach Angst. Denn wir wissen, aus welchen Ländern viele Flüchtlinge stammen und welche Informationen man ihnen in ihrer Heimat über Israel und das Judentum vermittelt hat. Wir haben damals einiges unternommen, um die Leute zu beruhigen. Wir hatten Gespräche mit der Polizei, wir haben die Ausländerbeauftragte eingeladen, damit sie uns sagt, wie die Situation tatsächlich ist, wie viele Flüchtlinge hier sind und aus welchen Ländern sie stammen.” /weiterlesen hier

5 comments

  1. Rado

    Hier muss man leider wieder mal festhalten, dass deutsche jüdische Verbände diese Büchse selbst kräftig mit aufgemacht haben.

  2. Falke

    @Rado
    Es war (und ist) vor allem der Zentralrat der Juden, der ja genau weiß, welche Gefahr von der islamischen Invasion für die Juden ausgeht und auch, dass der allgemein so kritisierte verstärkte Antisemitismus ausschließlich auf die Moslems zurückzuführen ist. Da er (also der ZdJ) fest unter der – finanziellen – Knute von Merkel steht, traut er sich keinewegs, Tacheles zu reden, sondern schwurbelt irgend etwas vom “Rechtsextremismus” herum und kritisiert die AfD, die mit Antisemitismus wohl überhaupt nichts am Hut hat, ganz im Gegenteil.

  3. Falke

    @Rado
    Es ist der eine Verband (der ZdJ), der fest an Merkels Tropf hängt und daher so tut, als sähe er den durch die moslemische Migration importierten Antisemitismus nicht.

  4. astuga

    Es gibt in jüdischen Organisationen durchaus das Interesse bei einzelnen (!) Proponenten möglichst viele Juden zur Auswanderung nach Israel zu bewegen.
    Bis vor wenigen Jahren lief der Trend ja umgekehrt, es galt bei jungen und eher säkularen Israelis als schick nach Europa auszuwandern, zumindest auf Zeit. Sogar nach Deutschland.

    Es ist dann natürlich eine fragwürdige Politik auf dem Rücken der Menschen, aber man kann das gesellschaftspolitisch durchaus nachvollziehen.
    Israel hat ein demographisches Problem, die einzige jüdische Bevölkerungsgruppe die schnell wächst sind die Orthodoxen bzw die Ultraorthodoxen.
    Und die lehnen teilweise den Staat Israel ab, leisten überwiegend keinen Miltärdienst, verursachen aber hohe soziale Kosten.
    Um zu überleben braucht Israel aber im säkularen Sinne leistungsfähige Menschen, die auch die Existenz Israels zu schätzen wissen.
    Harmloser formuliert: für Israel sind qualifizierte jüdische Migranten überlebensnotwendig, im wahrsten Sinne des Wortes.

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