Wozu EU-Millionen für Georgien, bitte?

“Wie die EU-Kommission heute mitteilt, sind die ersten 10 Millionen Euro eines 46 Millionen Euro-Programms namens “Macro-Financial Assistance” (MFA) an Georgien überwiesen worden. Die EU stellt Georgien diese 46 Millionen Euro als Kredit zur Verfügung, wie es heißt. Dieses Geld ist laut EU-Kommission dafür gedacht die Zahlungsbilanz, das Haushaltsbudget, Reformen im öffentlichen Finanzsektor und der Bankenaufsicht zu unterstützen. Um es klar verständlich auszudrücken: Das Geld wird wie überall anders auch bei solchen “Krediten” dafür verwendet laufende Haushaltslöcher zu stopfen. Unsere Meinung hierzu: Warum muss der EU-Steuerzahler Georgien, das nicht mal Mitglied in der EU ist, noch nicht mal ansatzweise EU-Kandidat, noch nicht mal geographisch in der Nähe der EU, dabei unterstützen seine Bankenaufsicht zu reformieren?..” (hier)

10 comments

  1. Thomas Holzer

    Warum auch nicht 😉
    Ich denke, die Länder, welche kein Geld von der EU bekommen, kann man mittlerweile an zwei Händen aufzählen……..

  2. H.Trickler

    Was Väterchen Putins Krim ist, das ist für Väterchen Juncker eben Georgien (oder je nach Stimmungslage auch die Ukraine) ….

    Und solange BigMario auf Teufel komm raus Euros druckt hat es genug davon: Es hat solange es hat!

  3. sokrates

    Wenn man schon die Ukraine finanziert, damit man dort mehr Waffen kauft, ist es doch logisch auch in Georgien den russischen Bären einen Nadelstich zu verpassen! Es besteht doch die Hoffnung dass Russland mal zurückschlägt und dann haben unsere Eliten bequeme Ausrede wer alles an die Wand gefahren hat..

  4. Fragolin

    Was? Millionen? Und das auch nur knapp zweistellig?
    Das sind doch peanuts, sowas verbraten wir in der EU an einem Tag…

  5. Herbert Manninger

    Unsere ,,Eliten” überbieten sich förmlich im Wettbewerb ,,Wer ist der ,Guteste’ im Land” in der nach oben offenen Blödheitsskala.

  6. Rennziege

    Blut ist dicker als Wasser. Die innige Zuneigung der EUdSSR-Politruks zu Georgien ist leicht erklärt: Иосиф Виссарионович Джугашвили (vulgo Stalin = der Stählerne) war Georgier. Леоні́д Іллі́ч Бре́жнєв (Leonid Iljitsch Breschnew) war Ukrainer, was die Millionen dorthin ebenso motiviert wie der naive Wunsch, man könne die Ukraine dem inhärenten russischen Einfluss enwinden und den eh schon auf dem letzten Loch pfeifenden EU-Steuerzahlern als weiteres Fass ohne Boden umhängen.

  7. Fragolin

    @Herbert Manninger
    Da unsere Eliten diese teure Therapie ihres Helferkomplexes nicht aus eigener Tasche zahlen müssen, tun sie sich auch verdammt leicht damit. Die Blöden bleiben am Ende ja wir und unsere Kinder, also die Oberblödmänner und gendergerecht erwähnt Oberblödfrauen, die am Ende des Tages den ganzen Mist bezahlen dürfen müssen.
    Schön und edel finde ich, dass unsere politische Elite, also dieser ganze Haufen weströmischen Kaiserhof spielnden Schranzen in Brüssel, die sich ein Wettrennen mit der Queen um den teuersten Hut und das abgehobenste Handtäschchen liefern, ihr ganzes Sinnen und Trachten auf die Freiheit fremder Völker richten, während sie uns vorschreiben, wie wir unsere Schlafzimmer zu beleuchten haben, wieviel Wasser wir unserem Häufchen nachspülen dürfen oder wieviel Strom ein Staubsauger verbrauchen darf. (Da sie selbst lieber in Hotels residieren, nie einen Sauger angreifen müssen und sich auch sonst um ihren Scheiß nicht kümmern, sind ihnen die Folgen ihrer Beschlüsse auch vollkommen egal.)

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