Würden Sie der EU Ihr Erspartes anvertrauen?

Von | 30. März 2014

“…..Wegen der Niedrigzinsen ist Sparen derzeit wenig attraktiv und folglich bei vielen Menschen auch nicht angesagt. Die EU-Kommission will jetzt allerdings Anreize zum Sparen bieten – und zieht sich mit ihren Plänen prompt den Zorn deutscher Banken und Sparkassen zu. Die Pläne der Kommission sehen nämlich vor, ein europäisches Sparbuch einzuführen, das steuerlich begünstigt sein soll und eventuell auch eine staatlich garantierte Rendite hätte…..” (hier)

5 Gedanken zu „Würden Sie der EU Ihr Erspartes anvertrauen?

  1. Reinhard

    Wenn die EU etwas “garantiert”, dann kann ja nix mehr schiefgehen. 😉
    Ich bleibe trotzdem unverbesserlich und lege die paar Kröten, die mir der Moloch noch lässt, lieber in Sachwerten und der Zukunft meiner Kinder an als in anonymen süditalienischen oder französischen Mittelstandsbetrieben.
    Wenn dort ein “französisches Erfolgsmodell” realisiert werden soll, dann frage ich mich, warum die französische Wirtschaft so am Boden liegt?! Es geht wohl eher darum, an den letzten Cent der kleinen Sparer (andere bunkern ihr Geld nicht am Sparbuch…) zu kommen; sie zu verleiten, ihre “Notgroschen” auch noch dem Finanz-Politik-Komplex in den Rachen zu werfen. Die letzten Privatbanken ausbluten und alles in den von den Feudalherren in den Parteihäusern kontrollierten Staats-, Länder- und nun EU-Banken ablegen (von anlegen kann da keine Rede mehr sein), damit unsere Obertanen mehr Spielgeld bekommen, mit dem sie ihre Klientelpolitik betreiben und nun auch den Mittelstand als generöser Gönner an ihre Kanülen hängen können, um dann zusätzlich zu dessen immenser Steuerlast auch noch Kreditzinsen abkassieren zu können.
    Da werden dann “höhere Sparzinsen” (wohl 1/2% oder was? jedenfalls weit unter Inflation) mit Steuergeldern ermöglicht, aber die Unternehmen müssen garantiert mehr als das zurückzahlen (5%? 6%?). Die Differenz kassiert ein feudalpolitisches Konstrukt, die Zeche zahlt der kleine Depp.
    Und es werden sich genug finden.
    Ich unterstütze weiterhin direkt einen französischen Mittelstandsbetrieb, nämlich den Weinhändler meines Vertrauens, und genieße auf meiner Terrasse meine Wohltätigkeit mit einem Gläschen Cote du Rhone. Der schmeckt nämlich “garantiert” gut, auch in 30 Jahren noch…

  2. rubens

    Die EU garantiert, womit eigentlich? Der Kaiser ist nämlich nackt.

    Es ist aber schon betörend, wie viele Idio…, pardon Mitbürger, wenn man die Umfrage betrachtet, das nicht durchschauen oder denen egal ist, woher die Rendite kommt, Hauptsache am eigenen Konto gelandet.

  3. Thomas Holzer

    Nach dem “Rechtsanspruch” auf ein Konto für jeden EU-Bürger, jetzt das Sparbuch…….
    Und (fast) niemand bedenkt, daß diese “Segnungen” jeden Bürger einen Riesenschritt näher zur total gläsernen Marionette, an den Fäden der EU- und nationalen Bürokratie zappelnd, bringt.

  4. Mourawetz

    Und wenn er noch so lieb bettelt: niemals würde ich einem Hund eine Wurst anvertrauen. Da soll die EU doch lieber vor die Hunde gehen.

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