Zehn kluge Thesen zur “Flüchtlings”-Debatte

Von | 17. Januar 2016

“…..And since the immigration debate has long been dominated at the elite level by voices that blend an economistic view of immigration as always and everywhere a net plus with a cosmopolitan-utilitarian view of open borders (or something close) as a humanitarian obligation, it seems worth laying out some premises that I think ought to underly the conservative alternative to that consensus….” (NYT, hier)

5 Gedanken zu „Zehn kluge Thesen zur “Flüchtlings”-Debatte

  1. Rennziege

    Auch die traditionell linksdrehende “New York Times” (“All the news that’s fit to print” oder so) gestattet sich nun einen nüchtern abgekühlten Blick auf die bittere Realität. Ross Douthat legt einen kundigen Finger in die europäischen Wunden, empfiehlt auch die einzig vernünftige Medizin, weiß aber so gut wie wir, dass die Therapie nicht angewandt werden wird.
    Europa, in diesem Fall besonders die EU, liegt im Koma. Merkwürdigkeiten wie Merkel, Faymann, Juncker und Schulz hocken um das Bett in der Intensivstation herum; sie geben x-mal gehörten Stumpfsinn von sich, um ihre Jobs zu bewahren — und merken nicht, dass sie selber längst am Schlauch hängen. Wie die Bürger, für deren Wohl sie vorgeben zu arbeiten.

  2. Christian Peter

    ”Einwanderungspolitik ist eine Mischung aus viel Emotion und wenig Wissen,” formulierte es der linksliberale Oxford – Ökonom und Migrationsforscher Paul Collier treffend.

  3. gms

    Rennziege,

    “Auch die traditionell linksdrehende „New York Times“ („All the news that’s fit to print“ oder so) gestattet sich nun einen nüchtern abgekühlten Blick auf die bittere Realität.”

    Ross Douthat ist der “New York Times” ebenso ein Feigenblatt, wie unser Blogherr für die “Wiener-Zeitung”.

    David Rockefeller, 1991: “We are grateful to The Washington Post, The New York Times, Time Magazine and other publications, whose directors have attended our meetings and have respected their promises of discretion for almost forty years. It would have been impossible for us to develop our plan for the world if we had been subject to the bright lights of publicity. But the world is now more sophisticated and prepared to march toward a world government.”

  4. Rennziege

    17. Januar 2016 – 20:02 gms
    Interessanter Hinweis, lange vor meiner aktiven Denkzeit. Gibt’s dazu eine belastbare Quelle?

  5. gms

    Rennziege,

    “Gibt’s dazu eine belastbare Quelle?”

    Das steht und fällt mit der Interpretation von ‘belastbar’ [1]. Meine Hand würde ich nicht ins Feuer legen für die Echtheit des Zitats. Eingedenk sonstiger Aussagen aus David Rockefellers eigener Feder [2] aber wäre ein solch verbal artikulierter Dank an seine Helfer wenig überraschend. Egal ob man nun CFR, Trilateral Commission oder Bilderberger hernimmt, war er entweder bei deren Gründung aktiv oder hernach dort prominent vertreten.

    Daß ausgerechnet die NYT ihn 2002 zum Jesus hochstilisiert (‘Born to be mild’ [3]), hat schon seine eigene zuckersüße Bewandtnis, so man sich vergegenwärtigt, mit welchen Lügen diese Zeitung kommunistischen Regimen medial in den USA den Rücken freihielt [1].

    [1] ‘Council on Foreign Relations – The Power Behind Big News’, ab Minute 21. ‘audio simulation’
    youtube.com/watch?v=VcA76lcXtwU

    [2] amazon.de/Memoirs-David-Rockefeller/dp/0812969731
    ‘Some even believe we are part of a secret cabal working against the best interests of the United States, characterizing my family and me as internationalists and of conspiring with others around the world to build a more integrated global political and economic structure — one world, if you will. If that’s the charge, I stand guilty, and I am proud of it.’
    ‘The supranational sovereignty of an intellectual elite and world bankers is surely preferable to the national auto-determination practiced in past centuries.’
    [3] nytimes.com/2002/10/20/books/born-to-be-mild.html

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