20 Gedanken zu „Zeit für Juncker zu gehen ….

  1. Kluftinger

    Den “Schuss” hört er erst, wenn er wieder nüchtern ist – und das kann dauern 🙂

  2. Calderwood

    Typisch für Ideologen ist die Unfähigkeit ihre schlechte Ideologie als schlecht zu erkennen. Vielmehr wollen sie den von ihr angerichteten Schaden duch verschärften Fanatismus beheben.

    Bei Juncker und der EU läuft das ganz ähnlich wie bei manchen Politikern in Ländern, deren Entwicklung vom Islam schwer behindert wurde, und die dagegen auf besonders bigotte Frömmigkeit setzen. Ein Beispiel dafür sind die Taliban in Afghanistan.

    Am besten für Europa wäre es, die EU komplett abzuschaffen und statt dessen nur eine Freihandels-Zone ohne politische Macht einzurichten.

  3. Thomas Holzer

    @Calderwood
    Ihrem letzten Satz darf ich uneingeschränkt zustimmen!
    Nur werden die, die dies veranlassen könnten, leider nicht tun 🙁
    Oder können Sie sich vorstellen, daß Schultz, Juncker, Merkel et al. und alle die Bürokraten, Politikerdarsteller und Lobbyisten auf ihre Macht freiwillig verzichten werden?!
    Wohl eher nicht, da fahren sie das Werkel doch viel lieber endgültig an die Wand

  4. Falke

    Wenn Juncker nichts gehört hat, kann er ja auch nicht darauf reagieren. Ganz abgesehen davon, dass Juncker hier wohl der falsche Adressat ist: er ist ja nichts anderes als Merkels Hofnarr. Zu allererst müsste Merkel gehen, die sich ja seit einiger Zeit als absolute Diktatorin der EU sieht und daher auch in deren Namen verhandelt und entscheidet, ohne dafür zuständig zu sein. Juncker, Schulz, Tusk – Befehlempfänger Merkels (falls nicht diese selbst, wie man es oft hört, selbst Befehlsempfängerin von Kreisen jenseits des Atlantiks ist).

  5. MM

    Asselborn legt nach. Die Welt schreibt “Luxemburgs Außenminister erwartet von Deutschland ein Umdenken bei der Bekämpfung der Wirtschaftskrise. Man müsse den Mehrwert des Wachstums sozial gerecht verteilen.”

    Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.

  6. MM

    Wer die Brexit-Debatte im EU-Parlament verfolgt, z.B. Focus-Liveticker, findet eine Anhäufungen von Drohungen, Eingeschnapptsein und offenen Beleidigungen. Juncker hat seinen Kommissaren “verboten” zu verhandeln. Darf er das überhaupt? Guy Verhofstadt schwadroniert von Lügen und Propaganda der Leave-Kampagne,…

  7. Christian Peter

    Bloß werden Personalrochaden alleine nichts bringen, solange sich am System nichts ändert. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen die EU – Verträge neu zu verhandeln und der europäischen Bevölkerung eine neue EU zu präsentieren.

  8. Thomas Holzer

    Die Kommission fühlt sich bestätigt, den Weg, welchen sie 2015 eingeschlagen hat, fortzusetzen; sagte doch glatt der Herr Juncker heute vormittags im EU-Parlament.

    Ziemlich lernresistent, würde man dazu wohl sagen………

  9. Rennziege

    Der einzige Schuss, den Jean-Claude Juncker je hört, ist das “Plopp!” eines Champagnerkorkens. Heute offenbar schon früh, denn er umarmte und küsste wieder aufs Emsigste, komplett mit Silberblick. Diese Liebkosungen wurden sogar Nigel Farage zuteil, seinem erklärten Erzfeind:
    http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/brexit-live-eu-referendum-latest-news-jeremy-hunt-proposes-second-eu-referendum-as-corbyn-faces-no-a7106846.html
    … bevor dieser dem EU-Parlament und der Kommission mitteilte, dass alle Mitglieder noch nie im Leben richtig gearbeitet, geschweige denn einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen haben. Erfrischend! (Was die EU-Lemuren wie gewohnt als Majestätsbeleidigung geißelten, aber nicht widerlegen konnten.)

  10. Rennziege

    28. Juni 2016 – 13:16 — Thomas Holzer
    Danke für das gelinkte Interview mit dem ausgeschlafenen US-Botschafter in London. Ich staune! Der wurde doch von Obama dorthin entsandt und traut sich, diametral andere (also automatisch kluge) Positionen zu vertreten als der Golfspieler und John Kerry zusammengenommen.

  11. Gerald Steinbach

    Wenn andauernd einer immer diese, für andere sichtbar für ihm nicht, übertriebene, künstliche Zuneigung zeigt dann sind wahrscheinlich andere Dinge im Spiel, dies muss nicht unbedingt Alkohol sein

    Der Nigel Farage Sager erinnert mich an Dr. Nenning der unter großer Missfall der anwesenden im Parlament ja ähnliches zum besten gegeben hatte: “Wer kann von sich hier schon behaupten, jemals in seinen Leben etwas gearbeitet zu haben”

  12. Falke

    @Thomas Holzer
    Danke für den Link; da sieht ein Amerikaner die EU ganz genau von außen, vor allem fällt ihm richtigerweise auf, dass die EU-Bürokraten so sehr von der Güte der EU überzeugt sind, dass es für sie – zumindest bisher – undenkbar schien, dass jemand (also ein Land, ein Vok) freiwillig auf diese Wohltaten verzichten will. Daher auch dieser Schock über die demokratische Entscheidung der Briten. Und auch jetzt noch glauben sie es nicht, sie schieben das auf populistische Propaganda. Damit wollen sie offenbar sagen, dass die Mehrheit der Briten wohl blöd ist. Die Abgehobenheit von Jucker, Schulz, Merkel & Co. ist wohl kaum mehr zu übertreffen.

  13. Gerald Steinbach

    Junker Schulz
    ===== Das magische Dreieck
    Merkel

  14. sokrates9

    Nachdem es kein Korrektiv gibt, Junker und Co nicht abgewählt werden können unterliegen sie dem altbekannten Cäsarenwahn und glauben unfehlbar zu sein! Nur verstehen halt nicht alle Sklaven die Weisheit ihrer Entschlüsse! daher auch totale Panik wenn der Halbsklave GB davonläuft…

  15. Selbstdenker

    Wenn Juncker geht, nimmt er hoffentlich Merkel, Schulz und Draghi mit.

  16. Gerald Steinbach

    Es wird immer skurriler , ich hätte es nicht geglaubt wenn ich es nicht selbst gelesen hätte

    “”EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich dafür ausgesprochen, den Briten im Zweifelsfall einen Rückzieher von ihrer „Brexit“-Entscheidung zu ermöglichen. Wenn das Vereinigte Königreich zu anderen Erkenntnissen komme oder die Menschen noch einmal nachdenken wollten, sollte „das ganz sicher unterstützt werden“, sagte der SPD-Politiker heute in Brüssel”””

    http://orf.at/stories/2347108/

  17. Gerald Steinbach

    Man stelle sich das einmal vor, es gibt wirklich ein zweites Referendum und dabei kommt dann heraus, dass hauchdünn die Verbleiber gewinnen
    Der guten Ordnung halber sollten ja dann die Brexitler ebenfalls eine zweite Chance bekommen, oder wie kann man sich das dann vorstellen Herr Schulz, wenn sie das gesagte unter Alkoholeinnahme gesagt haben, bitte ich um Entschuldigung

  18. mariuslupus

    Juncker wird sicher gehen, aber wohin ? Ganz sicher zu Merkel, um sich einige ezes zu holen.
    Er wird sicher nicht Brüssel und seine warme Amtsstube verlassen. Wo soll er hingehen ? Soll er auf seine alten Tage, doch noch arbeiten ?
    Aber gekränkt ist er. Und schlechte Manieren hat er auch. Und Nigel Farage hat bei seinen Auftritt in der EU Volksversammlung die Defizite der EU Granden aufgezeigt – Eitelkeit, Selbsgenügsamkeit, Abgehobenheit. Die Reaktion fiel aus, wie zu erwarten war. Aggressive Ausgrenzung des Überbringers von unliebsamen Wahrheiten.

  19. Anne

    Kommentar von “Falke” Schließe mich dieser Meinung voll und ganz an!

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