3 comments

  1. H.Trickler

    Das mag von Adam und Eva bis zu Adam Smith’s Zeiten meistens so gewesen sein. Heutzutage ist es ein wenig komplizierter…

  2. Marcel Elsener

    @H. Trickler
    Es ist heutzutage nur deshalb ein wenig komplizierter, weil die staatliche Obrigkeit mit diversen marktverzerrenden Regulierungen eingreift.

    Der Markt ist selbstregulierend. Nur wenn man von Staates wegen in den Markt eingreift, benötigt man immer mehr und noch mehr Regulierungsinstanzen und -kompetenzen. Jede Regulierung produziert weitere Nebenwirkungen, welche die Regulierungsinstanzen nicht bedacht haben, was man dann wiederum mit noch mehr Nachregulierungen ausgleichen zu müssen glaubt usw. Der Fluch der bösen Regulierungstat sozusagen.

    Unnötig zu sagen, dass die Regulierer in diesem System selbst Partei mit eigenen Interessen sind. Ausserdem sind sie Ziel von allen möglichen Lobbyisten. Gäbe es keine Regulierer oder hätten diese nur sehr geringe Regulierungskompetenzen, dann wären sie auch kein lohnendes Ziel für die Lobbyisten. Folge davon: der Staat wird zur Beute der jeweils mächtigsten Lobbyparteien.

    Als Faustregel gilt: je stärker reguliert wird, desto korrupter sind die Regulierer. Schönes Beispiel hierzu ist die EU, wo die Finanzlobby die höchsten EU-Funktionärsspitzen dahingehend korrumpiert hat, dass sogenannt systemrelevante Banken und Staaten, gegenüber denen Banken grosse Forderungen halten, nicht bankrott gehen dürfen. Hierzu werden auch die Klauseln von grundlegenden EU-Verträgen zurechtgebogen und gebrochen. Eine Korruption zugunsten von mächtigen Systemgünstlingen, die aber in den Medien nicht als Korruption bezeichnet wird (nicht bezeichnet werden darf?).

  3. Fragolin

    Wirklich versagt hat bisher nur ein Bereich, nämlich jener der Geldschöpfung.
    Und, siehe da, der ist überall in der Hand staatlicher Notenbanken, unterstützt von Länderbanken, Gewerkschaftsbanken, Parteienbanken und sogenannten Privatbanken, in deren Vorstandsetagen aber seltsamerweise auch wieder haufenweise Alt- und Jungpolitiker, Exminister, Parteisekretäre und versorgungsbedürftige Freunderln sitzen.
    In Österreich versagt noch ein anderer Bereich, nämlich der öffentliche Nah- und Fernverkehr; ein Milliardengrab ohne Boden. Staatliche Eisenbahn, Länderbahn, Landes- und Gemeindebusse, Postbus, Tram.
    Von staatlichen Medien will ich gar nicht mehr reden.
    Seltsam, überall dort wo so richtig Kohle verbrannt wird und eine milliardenschwere Rettung nach der anderen notwendig wird, ist weit und breit kein Fitzelchen Privatwirtschaft erkennbar. Nur Pseudoprivatbetriebe, deren Aktien zu 100% in Staats-, Gewerkschafts- oder Parteibesitz sind und deren Vorstandsetagen das Altenteil vieler in der Politik gescheiterter Altgenossen darstellt.
    Der Freie Markt versagt nie. Der Staat versagt immer.

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