Zitat zum Tag

Wer den Geldhahn so lange und so weit aufdreht, riskiert gigantische Flutschäden und bereitet den nächsten Finanzcrash vor“. (Sahra Wagenknecht, Fraktion DIE LINKE, dt. Bundestag.)

5 comments

  1. Thomas Holzer

    Dumm ist ja Frau Wagenknecht nicht, nur leider halt ideologisch absolut verblendet

  2. Fragolin

    Wenn sie die gleiche Intelligenz bei der Bewertung der Folgen der von ihr favorisierten kommunistischen Planwirtschaft erreichen würde, wäre das ihr letzter Tag als Marxistin. 🙂

  3. gms

    Thomas Holzer,

    “Dumm ist ja Frau Wagenknecht nicht, nur leider halt ideologisch absolut verblendet”

    Daß unser Blogherr ausgerechnet Wagenknecht in den Zeugenstand ruft, hat schon seine eigene delikate Ironie, wirft sich doch die alles anders als dumme Frau eingedenk des Fehlwirkens des Geldsystems für die Alleinstellung und Perfektion des Falschen ins Zeug, demzufolge ausschließlich eine irgendwie demokratistisch tickende Monetative Geld drucken dürfe und selbiges nicht minder demokratistisch an jene verteilt, die es haben wollen.
    Fiatmoney ist doppelplusgut, privatrechtliche Verbriefungen aka Giraldgeld des Teufels — gegen ideologische Verblendung sind Vernunft und Empirie erkennbar machtlos.

    Gibt es einen Irrsinn, der noch intensivierbar ist, so kann man Gift darauf nehmen, wonach eben diese Steigerung von Linken forciert wird. Die Tatsache, daß mitterdings das aktuelle Geldsystem auch von Kommunisten attackiert wird, sollte von Klarsichtigen daher nicht zwangsweise positiv betrachtet werden, sondern im Gegenteil als Alarmsignal.

  4. Thomas Holzer

    Natürlich sind die Motive der Kritik an der “Politik” der EZB nicht mit den Gedanken, Ideen eines libertären diametral entgegengesetzt, nichtsdestotrotz ist die Aussage per se korrekt

  5. gms

    Thomas Holzer,

    “nichtsdestotrotz ist die Aussage per se korrekt”

    Ja, das ist sie für sich allein genommen ohne jedwede Abstriche!

    Bloß ist diese Korrektheit einer Verkürzung geschuldet, zumal die Gesamtausage Wagenknechts [1] etwas völlig anderes intendiert, als ein Zudrehen des Geldhahns. Der soll nämlich sehr wohl offen bleiben, nur die Flußrichtung möge eine andere werden. (=> “Zu [Friede, Freude, Eierkuchen] könnte die EZB erheblich beitragen, wenn sie mit ihren 60 Milliarden Euro pro Monat sinnvolle Investitionen finanzieren würde statt die Finanzmärkte zu fluten und die Banken in Geld zu baden.”)

    Mit vergleichbaren Mitteln ließe sich ein x-beliebiger Linker mit den Worten zitieren: “Der Markt ist super”, so man den Nachsatz unterschlägt: “solange der Staat das Sagen hat!”

    Diese Art der Vereinnahmung ist tückisch, da sie den unbeleckten Leser glauben lassen könnte, ausgerechnet der politische Antipode sei vom Blitz der Weisheit getroffen und könne nun zweckdienliche Lösungen bieten.
    So sehr in meinen Augen Wagenknecht und Gysi die mit Abstand smartesten und redlichsten Leute sind, die das rote Lager in Deutschland jemals an deren Spitze brachte, so sehr warne ich vor einer konstruierten Einigkeit, wo diese in der Natur der Sache definitiv nicht vorliegt.

    [1] sahra-wagenknecht.de/de/article/2247.aufdrehen-des-geldhahns-bereitet-nächsten-finanzcrash-vor.html

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