Zitat zum Tag

Captalism without bankruptcy is like religion without hell. (Daniel J. Mitchell)

3 comments

  1. Thomas Holzer

    So betrachtet, könnte man die unsäglichen “Bankenrettungen”, “Verschrottungsprämien” etc. als weitere, eingeschlagene Sargnägel in die nahezu verblichenen Reste einer Marktwirtschaft bezeichnen, und läge gar nicht so weit neben der Realität und den Bestrebungen “unserer” Politikerdarsteller

  2. gms

    Thomas Holzer,

    Nach groben Rechnungen kostete die Bankenrettung in den USA nach dem Crash von 2007 jeden Einwohner dort 10.000 Dollar. Verschwunden oder von den großen aufgekauft wurden unzählige kleine Banken, die Bilanzsummen der größten vier, die zugleich die größten Stützungsgelder bekamen, waren im Jahr 2011 rund 40% größer als vor der Krise.
    Ausgeschnappst wurden die Hilfszahlungen der FED in Genf bei privaten Zusammenkünften, der Kongress hat bis heute keine Information, wer was bekam. Genannte Zahlen basieren auf Bloomberg und sind unwidersprochen (analog etwa zu den Targetsalden, die Sinn errechnete, ohne jemals von der EZB entsprechendes Material zu erhalten).

    Die Macht hat derjenige, der über den Ausnahmezustand entscheidet. Dementsprechend fürchten jene die Krise nicht, die das Geldsystem beherrschen, weil wir zuließen, daß sie es tun.

  3. gms

    Wie oben angeführt, ist bis heute unklar, wer von dem Billionen (engl. trillions) profitierte, welche die FED im Zuge der Bankenrettung ausschüttete und damit ihre Bilanzsumme vervierfachte. Ein aktueller Gesetzesantrag zur Offenlegung scheiterte an der nötigen 60-Stimmen-Hürde, nachdem die Demokraten dagegen stimmten und die Republikaner dafür. Alle Meinungsumfragen bei US-Bürgern hatten Gegenteiliges, nämlich Transparenz gefordert, wie gleichermaßen die Wahlkampfparolen der Demokraten. So sieht gelebte Plutokratie aus.

    thenewamerican.com/economy/economics/item/22318-senate-blocks-audit-the-fed-preserving-central-bank-secrecy

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