Zitat zum Tag

Von | 17. März 2016

Die Prohibition überschreitet die Grenze jeder Vernunft, indem sie die Bedürfnisse des Menschen durch Gesetze zu kontrollieren versucht und Verbrechen aus Dingen macht, die keine Verbrechen sind. Ein Prohibitionsgesetz ist ein Schlag gegen die Prinzipien, die die Grundlage unseres Staates sind. (Abraham Lincoln)

8 Gedanken zu „Zitat zum Tag

  1. Thomas Holzer

    Das lässt sich aber auf viele “Gesetze” anwenden;

  2. Carl Schurz

    Interessant. Unter seiner Ägide bekam Washington seit Gründung der USA den größten Machtzuwachs. Was Jefferson durch die auch von ihm entwickelte Verfassung zu unterbinden versuchte und daher als letzten Notnagel das Waffenrecht einem Verfassungsrang gab. Noch interessanter, dass vor allem die Demokraten und ihre Antiwaffenspitzr Obama sich vehement gegen dieses Waffenrecht einsetzen.

  3. Lisa

    Man könnte überhaupt alles erlauben, wenn die Menschen nicht so wären wie sie sind: unvernünftig, impulsiv, hasserfüllt, rebellisch, faul, depressiv, egozentrisch, gewaltbereit…. Statt Verbote kann man jedoch auch “Lenkungsabgaben” einführen: Alkoholsteuer, Tabaksteuer, Waffensteuer u.v.m. Die Ungerechtigkeit dabei wäre, dass die Armen sich das alles nciht mehr lesiten können , obwohl sies doch am ehesten brauchen würden…

  4. sokrates

    Lisa@Wie wenig Gesetze wuerde man benoetigen wenn es nicht tausende Besserwisser u d Missionare gaebe
    die die Menschheit retten wollen…? Die 10 Gebote wuerdenvoellig reichen…

  5. Thomas Holzer

    @Sokrates
    d’accord!
    Außerdem: Gesetze sollten schlicht, kurz und einfach gehalten sein, nicht aber so wie all das, was von “unseren” Politikerdarstellern nahezu im Stundentakt durch das Parlament gejagt wird.

  6. Thomas F.

    So einen wie den haben sie damals schon erschossen.
    Heute wird er einfach von der Mainstream-Presse tot geschwiegen.

  7. aneagle

    das Lincoln Zitat wird zu neuer Berühmtheit gelangenen, wenn tatsächlich ein Bargeldverbot durchgesetzt wird.

  8. gms

    Lisa,

    “Man könnte überhaupt alles erlauben, wenn die Menschen nicht so wären wie sie sind: unvernünftig, impulsiv, hasserfüllt, rebellisch, faul, depressiv, egozentrisch, gewaltbereit…. ”

    Entzückende Aufstellung, speziell aus der Feder jener, die sich hier zugleich als glühende Fürsprecherin des bedingungslosen Grundeinkommens umhertummet. Frei nach Descartes: ‘Ich gedankenflüchte, also Langstrumpf bin.’

    Wollte man das Faß etwas weiter öffenen, stellt sich die Frage, weshalb denn nun ausgerechnet besagte inferiore Menschen in der Lage sein sollten, mittels positivistischer Rechtsetzung nach Prinzipien der Mehrheitsentscheide einen One-size-fits-all-Kodex zu basteln.
    Wer dann noch nicht Hohlraumsausen hat, darf die Frage analog übertragen auf diejenigen, welche hernach den Kodex exekutieren dürfen.

    Hat man diese Übungen aber tatsächlich unfallfrei überstanden, erkennt man im territorialen Gewaltmonopol den Quell des Übels. Entweder sind Menschen vernunftbegabt, dann bedürfen sie keines allmächtigen Kerkermeisters, oder sie sind es nicht, dann versagen sie zugleich in der Wahl ihres territorialen Obertans.

    Wer allerdings kein Postulat über die Natur des Menschen aufstellen kann, muß logisch zum Schluß kommen, es müsse den Leuten selbst überlassen bleiben, ohne zentrale Steuerung in einer reinen Privatrechtsgesellschaft ihr eigenes Leben zu organisieren.

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