Zitat zum Tag

Von | 21. September 2016

Was viele Leute heute für ein Übel halten ist nicht die Bürokratie als solche, sondern die Ausweitung des Bereiches, in dem bürokratisch gewirtschaftet wird. Diese Ausweitung ist eine unvermeidbare Konsequenz der fortschreitenden Freiheitsbeschränkung des einzelnen Bürgers, des anhaltenden Trends heutiger Wirtschafts- und Sozialpolitik hin zum Austausch der Eigeninitiative gegen staatliche Kontrolle. Die Menschen machen die Demokratie verantwortlich, aber was sie wirklich meinen, sind die Bemühungen, den Staat sozialistisch und totalitär zu machen. (Ludwig von Mises)

8 Gedanken zu „Zitat zum Tag

  1. Techniker

    fast unheimlich, wie aktuell von Mises’ Befund ist. Zeigt, wie zeitlos der Kampf gegen sozialistische Enteignung durch Umlagefinanzierte ist. Nicht verzagen!

  2. Thomas Holzer

    Je größer die Einheiten, desto mehr Bürokratie, desto weniger Freiheit

  3. mariuslupus

    Aber, “die Menschen”, sprich die Wähler, unterstützen die Tendenz zu mehr Kontrolle durch den Vollversorger Staat. Eigeninitiative und Selbstverantwortung verursachen Denkprozesse. Denken verursacht, bei untrainierten, Hirnkater, auch Schädelweh, genannt

  4. gms

    Techniker,

    “Zeigt, wie zeitlos der Kampf gegen sozialistische Enteignung durch Umlagefinanzierte ist.”

    Nicht minder hellsichtig war Nietzsche, siehe ‘Der Sozialismus in Hinsicht auf seine Mittel.’ [1]

    “Nicht verzagen!”

    Tu ne cede malis — Der Wahlspruch von Mises.

    [1] zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Menschliches,+Allzumenschliches/Erster+Band/Achtes+Hauptstück.+Ein+Blick+auf+den+Staat/473.+Der+Sozialismus+in+Hinsicht+auf+seine+Mittel

  5. Rennziege

    Kommt Ludwig von Mises im Unterricht europäischer Gymnasien, britischer, amerikanischer oder kanadischer High Schools noch vor? Naa! Marxisten à la Keynes, Krugman und Piketty beherrschen die Szene; freie Wirtschaft, Unternehmer werden als Ausbeuter und Blutsauger verleumdet. Von einer Jugend, die derart weltfremd indoktriniert wird, ist generell wenig zu erwarten, und man kann sie dafür auch gar nicht verurteilen.
    Allerdings: Die wenigen Newcomer, die sich geistig unabhängig an den Strand eines selbstbestimmten Schicksals zu retten vermochten, werden häufig zu Millionären. Die überwiegende Mehrheit strebt, wie in Österreich und Deutschland, risikolose Beamten-, Staats-, staatsnahe und NGO-Jobs an. (Arbeiten? Anwesenheit genügt, wie in der DDR.)
    Was dies für die Zukunft eines Landes bedeutet, liegt auf der aufgehaltenen Hand. Und an der Maxime, die Kuckucksmamas ihren fremdgebrüteten Eiern mitgeben: “Sperr den Schnabel nur weit genug auf, und piepse laut, Baby! Irgendwer (in diesem Fall der letzte überlebende Steuerzahler) wird dich durchfütten.”

  6. Falke

    @Rennziege
    Mises und Hayek kommen in unseren Gymnasien nicht vor, dafür aber der links-grüne Marxist Christian Felber mit seinem absurd-lächerlichen “Gemeinwohl”.

  7. Techniker

    @gms
    Nietzsche ist großartig, gewiss. Danke für von Mises’ Leitsatz. kannte ich trotz (leidenschaftlicher) Lateinmatura nicht.

  8. FDominicus

    @Falke. von MIses und Hayek kommen auch an unseren Unis nicht vor. Trotzdem gibt es Lehrstühle der VWL. Das ist ungefähr so wie Lehrstühle für Mathematik ohne Funktionen. Ich bin mir sehr sicher von Mises und Hayek wurden währende meines Studiums nicht einmal erwähnt, aber Keynes war “ganz” dick dabei. Nachfragelücken, Liquiditätsfallen, von heute aus betrachtet fürchterlich. Mit ebensolchen Ergebnissen IMHO

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