Zitat zum Tag

Von | 18. September 2013

“Es gibt keinen idealen Zeitpunkt für Privatisierungen: Boomt die Wirtschaft, klammert sich der Staat an seine Beteiligungen, da deren Gewinne die Staatskasse füllen. Lahmt die Wirtschaft, dringt die Politik darauf, mit der Entstaatlichung so lange zuzuwarten, bis sich die Konjunktur erholt und am Markt wieder ein «guter» Preis zu erzielen ist.” (NZZ)

3 Gedanken zu „Zitat zum Tag

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  2. Thomas Holzer

    So ist es; ach ist das Leben für “unsere” Politiker kompliziert und ungerecht 😉

  3. gms

    Wer als Jetzt-leider-nicht-Verkäufer einen ~schlechten~ erzielbaren Preis behauptet, muß sich in der Umkehrung die Frage gefallen lassen, ob er zu diesem Preis selbst kaufen würde, wenn er aktuell anstatt der Beteiligung das vorgeblich ~wenige~ Geld hätte.

    Die Politik scheint diese Frage konsequent zu bejahen, sprich sie behauptet, es fände sich für die entsprechenden liquiden Mittel nichts Besseres am Markt als jenes, was sie ohnehin bereits hat. Sie gibt vor, sie sei permanent sprichwörtlich ~optimal investiert~, ohne jemals nachjustieren zu müssen, indem man Beteiligungen veräußert und die erzielten Einnahmen anderwärtig für höhere Erträge einsetzt. Auf unsere Sozialisten in allen Parteien übertragen: Sie würden, so sie das Geld hätten, keineswegs so wie tagein-tagaus getrommelt in Bildung, Ausbildung, Pflege, Forschung oder sonstwede selbst auserkorene Zukunftsbelange investieren, sondern sich exakt jenes zulegen, was zurzeit schon unter dem Dach der OIAG und Konsorten versammelt ist.

    Vor soviel Genialität kann man entweder ehrfüchtig den Hut ziehen, oder selbiges tun angesichts der völligen Schmerzbefreitheit ob der eigenen Inferiorität der hierfür Verantwortlichen.

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