Zitat zum Tag

Von | 7. März 2017

Von allen Tyranneien dürfte jene Tyrannei, die zum Wohle ihrer Opfer ausgeübt wird, zu den schlimmsten zu zählen sein. Es dürfte besser sein, unter der Herrschaft einer Räuberbande als unter allmächtigen, moralischen, sich bei uns einmischenden Wichtigtuern zu leben. Die Grausamkeiten des Räuberhauptmanns dürften zeitweise erschlaffen, seine Habgier dürfte an einem bestimmten Punkt gesättigt sein; aber jene, die uns zu unserem eigenen Besten quälen, werden uns ohne Ende weiter quälen, weil sie das unter dem Beifall ihres eigenen Gewissens tun. (C.S. Lewis)

31 Gedanken zu „Zitat zum Tag

  1. elfenzauberin

    Wenn man sich dann noch ansieht, wer dieser C.S. Lewis war (ich kannte ihn bis dato nicht) nämlich ein irischer Schrifsteller, der von 1898 bis 1963 lebte und wirkte, dann kommt man nicht umhin, von einer fast prophetischen Gabe zu sprechen.

  2. sokrates9

    Meide alle Missionare! Das sind die Gefährlichsten!

  3. stiller Mitleser

    In jeder bürgerlichen Kinderstube bekommt man beigebracht falsche Annäherungen, die sich als Hilfe ausgeben, abzuwehren.
    Hilfe ist wirklich sehr selten selbstlos und freilassend. Meist geht es um Eingriffe in die Autonomie, darum jemanden zu verpflichten, abhängig zu machen und zu entmündigen und in der überlegenen Rolle des Helfers eigene narzißtische Wunden zu kompensieren und eigene Hilflosigkeit projektiv am anderen zu bearbeiten.

  4. Falke

    Der Unterschied ist, dass der Räuberhauptmann genau weiß, dass er Unrecht tut und seine Gefangenen quält, während die (hier gemeinten) Gutmenschen davon überzeugt sind, im Besitz der reinen und einzigen Wahrheit zu sein, und dass man die dummen Bürger, die das in ihrer Blindheit nicht sehen, zu ihrem Glück zwingen muss; und zwar so lange, bis alle tatsächlich einer Meinung sind – nämlich der Meinung dieser von missionarischem Eifer getriebenen Gutmenschen, und das notfalls durch Gesetze. Die Links-Grünen (bei uns und anderswo) sind dafür ganz typische Beispiele.

  5. mariuslupus

    Tomàs der Torquemada trat A.D. 1498 vor seinen Schöpfer, mit der Gewissheit der grösste Wohltäter der Menschheit zu sein. Die Meinung des Schöpfers ist nicht überliefert.

  6. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Nicht die Missionare sind das Problem, sondern
    a.) die Fundamentalisten unter ihnen
    und
    b.) die naiven Gläubigen, welche leider allzu schnell zu Fundamentalisten werden

  7. raindancer

    Wahnsinn hört euch mal den Kommentator auf N24 zu der türkischen Diktator Veranstaltung in Hamburg an
    der sagt andauernd nur die Deutschen sind schuld, dass alles so ist..
    Was für ein D…..und sowas auf einen offiziellen Sender.

  8. vesparaser

    Die Linken aller Schattierungen brauchen, zum Beispiel, den Holocaust und Hitler wie einen Bissen Brot. Dieses monströse Verbrechen (Shoa) wird als verlässliches Totschlagargument verwendet um jeden kritischen Diskurs im Keim zu ersticken. Man fühlt sich moralisch überlegen, isst vegetarisch, wählt Grün, Rot, etc. etc, schickt seine Kinder in die Privatschule, fährt mal eben schnell übers Wochenende in die Toskana,den SUV hat man nur wegen der Sicherheit …………. Die “Humanitäts”-Pornographie lässt einen eben sehr schnell verdummen.

  9. raindancer

    ich sag ja jetzt was abstruses aber ich glaube dass die Wirtschaft auf lange Sicht eher weniger Plus haben wird, weil die Frauen nicht mehr shoppen gehen werden..
    mir persönlich ist es vergangen..in letzter Zeit sieht man in den shopping centern überall diese suspekten halbstarken “Südländer” in Gruppen rumhängen ..
    das muss nicht sein
    gottseidank kann man auch online shoppen…..aber natürlich kann man sagen der Islam gewinnt….
    Frauen bleiben zuhause oder brauchen unbedingt Begleitung ..
    blöd für singles….

  10. Thomas Holzer

    @raindancer
    Sie scheinen die falschen Statistiken zu lesen; “unsere” Neubürger bringen uns zumindest ein Wachstum von 0,5%.
    Außerdem: Wenn nicht mehr die Frauen einkaufen, dann halt die Männer für die Frauen (Neubürger); die gleichen das sicherlich zumindest! aus 😉

  11. vesparaser

    40 Jahre linksverseuchte Schulerziehung hat aus den meisten Männern Waschlappen gemacht, die ihren Doppelnamen durch Ausdruckstanz darstellen können. Auf viele meiner Artgenosssen würde ich mich nicht verlassen. Traurig.

  12. raindancer

    @vesparaser
    ich hab darüber auch nachgedacht ..ich denke die Basismännlichkeit muss bei unseren Männern mehr verdeckt sein, da ja gesellschaftlich nicht erwünscht …nun ist die Frage ..wird sie wieder gebraucht?
    Nennen wir es Durchgriffskraft.
    Ich bräuchte keinen Mann der rumschlägert und mir Demut auferlegt.
    Toleranz, Sanftheit und freundschaftlicher Umgang ist gefragt.
    Vielleicht ist den Männern aber die Härte abhanden gekommen, da es ihnen ja auch viel erspart verständlicherweise.
    Die Frage ist viel mehr für Männer und Frauen wann ist Toleranz angebracht und wann nicht.

  13. raindancer

    @Thomas Holzer
    ich habe das nicht gesagt weil ich eine Statistik gelesen habe, sondern nur das Verhalten von meinen Freundinnen und mir selber, wir meiden eindeutig gewisse öffentliche Orte und ich betone bewusst, wir leben nicht in Wien

  14. vesparaser

    @raindancer
    Entscheidend bei beiden Geschlechtern ist, dass man ein Liebender ist. Man sollte sich in einem Dreiklang ergehen: Liebe zur Philosphie und Kosmos, Liebe zur Arbeit, Liebe zur Randständigkeit.

  15. raindancer

    @Thomas Holzer
    Kopftücher, Buschmesser und Koranbücher, 100ter Pamperspackungen machen sicher einen Bombenumsatz (tolle Wortwahl *mirselberaufdieschulterklopf*)

  16. raindancer

    @vesparaser

    toll gesagt …LOVE PEACE AND ROCKN ROLL bro 🙂

  17. raindancer

    ich sag jetzt noch was Seltsames, aber es ist einfach eine Beobachtung
    in der Firma wo ich arbeite ..sind die meisten Männer links ..obwohl es ein sehr technischer Bereich ist und viele sehr gescheit ..Doktoren usw
    sie wollen einfach tolerant und gut sein und glauben, dass genug Platz und Geld für alle da ist ….eben auch für Asylanten

  18. vesparaser

    @raindancer
    Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen. Viele Menschen haben einfach nur eine Ausbildung. (auch wenn sie Akademiker sind). Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn man die Schulbildung subtrahiert. In unserem repressiven Meinungsklima haben die Leute Angst das zu sagen was sie wirklich denken.

  19. raindancer

    ich weiss nicht ob man es so negativ sehen darf, ich glaube dass viele auch sehr harmoniebedürftig sind und immer noch glauben .es gibt einen Weg der nicht ganz so nach “Hilfe ablehnen” aussieht…
    es hat auch sehr viel mit der Intransparenz der politischen Systeme und unserer Finanzen zu tun..
    nichts ist wirklich klar aufgeschlüsselt so denken viele….es kostet uns fast nichts ….
    und es ist eh alles halbwegs gerecht …
    und selbst wenn es auffgeschlüsselt wäre wie zb die Asylzahlen kann man sicher sein, dass die Zahlen falsch sind, weil verdreht und beinah schon kriminell und korrupt .wenn es zb um Finanzen der , Steuer,Sozial, Kranken und Pensionspolitik geht

  20. vesparaser

    Das Licht am Ende des Tunnels ist oft nur der entgegenkommende Zug. Marc Aurel hat gesagt: Das Schauspiel bleibt das Gleiche, die Schauspieler wechseln. Die Menschheit verharrt, kulturanthropologisch gesehen, vor allem wenn es zu einer Zuspitzung der Lage kommt, immer noch im Primatenstatus.

  21. raindancer

    das stimmt, aber der Primatenstatus war zb im Falle der franz. Revolution oder zb beim Bürgerkrieg gegen Sklaverei in den Staaten vielleicht nicht der Schlechteste

  22. vesparaser

    @ raindancer
    Die fr. Revolution hat nach ihrem Erfolg hunderttausende Menschen bestialisch ermordet. Regelrechter Gesinnungsterror und brutalste Verfolgungen waren die Regel. Zur Sklaverei: In den USA wurde in den meisten Bundesstaaten die Rassentrennung erst in den 1960er Jahren aufgehoben!!!!! Die Forderung nach Freilassung der Schwarzen waren im amerikanischen Bürgerkrieg weniger dem Humanismus geschuldet, man wollte einfach die Südstaaten schwächen, indem man die Zwangsarbeiter zur Rebellion aufstachelte.

  23. raindancer

    @vesparaser
    dann ist wohl Gandhis Methode das beste Mittel um sich gegen Unterdrückung zu wehren? hat aber auch ziemlich lang gedauert und einige tausend Opfer gefordert

  24. vesparaser

    Adäquat kann man nur als stoischer Waldgänger überleben. Oscar Wilde: Wir alle liegen im Dreck, nur manche von uns sehen die Sterne.

  25. raindancer

    ich sehe das esoterisch ..das rechte Mass in allem finden ist die Aufgabe

  26. Wanderer

    @vesparaser
    Ich weiß nicht, ob es zum Waldgängersein tatsächlich reicht, wenn dessen Ideale einst auf die Probe gestellt werden.

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