14 Gedanken zu „Zitat zum Tag

  1. Thomas Holzer

    Sehr viele übernehmen aber schon Verantwortung, in dem sie bei Wahlen ihre eigene Verantwortung an Großteils verantwortungslose Politikerdarsteller delegieren; davor fürchten sich leider nur sehr Wenige.

  2. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    Was kann man denn mit seiner Einzelstimme schon ändern? Da von Verantwortung zu reden ist schon pathetisch.
    Verantwortung gilt in persönlichen Bereichen, und auch da muß man sich seiner Bedingtheiten und Unfreiheiten erst bewußt werden. Leute, die die Freiheit so groß im Munde führen, wollen zumeist gar keine Verantwortung tragen und der Großteil juristischer Dienstleistungen besteht, wie wir doch alle wissen, darin, vor Verantwortung zu schützen.

  3. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    Lese ich hier eine zumindest leise Kritik an demokratischen Gepflogenheiten heraus?!

    “Verantwortung gilt in persönlichen Bereichen, und auch da muß man sich seiner Bedingtheiten und Unfreiheiten erst bewußt werden”
    D’accord.
    Nur leider reduzieren “unsere” Politikerdarsteller mit jedem neuen Gesetz die Möglichkeiten, Verantwortung im persönlichen Bereich zu übernehmen

  4. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    Ich bin da ganz einfach nur ratlos.

    off topic, aber gut recherchiert und nicht uninteressant, denn diese Häusergeschichte habe ich auch in der
    “Brutalist Press”, aus der der gestrige Artikel “Frankreichs häßliche Seite” stammte und die ich ein bißl ansah, gelesen. M M n ist die Unterbringung der Migranten ja immer noch ein Geschäft, für Baufirmen und Eigentümer anderweitig nicht vermietbarer, nicht marktfähiger, Immobilien
    http://blogs.faz.net/deus/2017/05/15/wie-eine-hamburger-lokalnachricht-trumps-gefolge-festigt-4307/

  5. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    aus Ihrem link:
    “…………und Wohnungszwangswirtschaft war im 20. Jahrhundert lange Zeit üblich…”

    Welch hanebüchene “Argumentation”, so könnte man auch Folter “argumentieren”, aber dann ist man natürlich ein Nazi.

    aber alleine an diesem Beispiel zeigt, sich, wie weit der Sozialismus schon realisiert ist (ein Herr Maas möchte ja auch die “Mietpreisbremse” verschärfen, da sie nicht funktioniert), frei nach dem Motto: “more of the same”

  6. Reini

    Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb die meisten im Leben daran scheitern! 😉 …

  7. mariuslupus

    Verantwortung ist ein subversives Wort, Selbstverantwortung ist bereits Hochverrat. Der Staat will verantwortungslose, willenlose, Almosenempfänger, die sich dem Staat ausgeliefert haben. Das sind die braven Wähler die, noch, gebraucht werden.

  8. Lisa

    @stiller Mitleser: Genau daws ist der Punkt: die Freiheit “im Munde” führen! Freiheit gibt es nur, wenn keine Abhängigkeiten vorhanden sind – und das ist im Leben übleicherweise nciht der Fall: so lange wie leben, sind wir abhängig. Wer privilegiert ist, kann sich die Abhängigkeit eher aussuchen, hat also ein gewisse Wahlfreiheit. Letztlich die einzige Freiheit, die wir haben können. Mir schüttelt sich automatische der Kopf, wenn ich auf Demos das Wort “Freiheit” sehe… unreflektierte Begeisterung meist!

  9. Thomas Holzer

    @Lisa
    So radikal, wie Sie das sehen, ist in der Realität, sprich im menschlichen Dasein unmöglich, da der Mensch -im Normalfall- ein interagierendes Wesen ist.
    Dagobert Duck war und ist von der Sicherheit seines Tresors abhängig, Donald von seinen Neffen und Pluto.
    Wer von den Zweien privilegiert(er) ist, liegt wohl im Auge des Betrachters.

  10. stiller Mitleser

    @ Lisa
    Fühl mich von Ihnen sehr gut verstanden, danke!

    @ Thomas Holzer
    Ich lese Don Alphonsos blog in der FAZ seit Jahren, er schreibt gut, recherchiert auch und hat sich in der Migrationsfrage von einer früher eher grünen Position dann in Richtung CSU bewegt, was ihm viel Gegnerschaft im progressistischen Berliner Milieu eintrug.
    Nach allen Kriegen mit Gebietsverlusten, Bombenschäden und Flüchtlingen gab es Wohnungszwangswirtschaft und Einweisungen/Zuweisungen. Sogar ich entsinne mich noch mit Funderplatten, Vorhängen, Schränken und verbliebenen Perserteppichen abgeteilter Wohnungen, die Menschen sich mit unendlicher Rücksichtnahme (nur eine Küche, nur ein Herd, nur ein Bad…) teilen mußten.

  11. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    Dessen bin ich mir durchaus bewußt!
    Aber ich kann -beim und mit bestem Willen- mit derleit Argumentation nichts anfangen; “weil früher etwas durchaus üblich war, sollte man nicht (a priori) dagegen sein (sehr eigenartig).
    Fakt ist -zumindest für mich- daß der Staat, die Politik, mit Vorschieben aller unmöglichen “Argumente”, die persönliche Entscheidungsfreiheit für ein vermeintlich größeres, höheres Ganzes immer mehr einschränkt.
    Und diesen Einschränkungen ist -wenn auch spät- Einhalt zu gebieten!

  12. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    ich denke in Dons Text geht es um Übertreibungen, er selbst besitzt eine größere historische Immobilie und
    ist Vermieter, was ihm eine gewisse Freiheit als Autor ermöglicht – also kein Befürworter von Zwangsbewirtschaftung
    Schwerwiegender ist m M n daß in der BRD Gemeinden ihren Mietern gekündigt haben um Migranten aufzunehmen. Aber der mittelschichtige Wohnungsmarkt ist davon noch nicht betroffen und den Leuten ist das völlig egal, was auch den Sieg der CDU miterklärt; Konkurrenz um Jobs und billigen Wohnraum gibt es in den unteren Sozialsegmenten und daher das Abdriften der SPD-Wählerschaft.

  13. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    “Weit” sind wir gekommen, daß wir anscheinend schon “abwägen müssen/dürfen”, was schwerwiegender und was weniger schwerwiegend erscheint/ist.
    Vor ein paar Jahren wurde jeder, der darüber eine “Diskussion” anstoßen wollte, der de facto die Privatautonomie aushebeln wollte, wenn auch nur verbal, in den Orkus verdammt.
    Zu recht!

  14. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    Gilt “Privatautonomie” auch für Gemeinden ?
    Ich möchte Sie nicht ärgern, aber Autonomie ist ein prekäres Gut. Vermutlich sind Sie in der glücklichen Lage dies noch nicht erfahren zu haben. Auch Privatheit wird von Primitiven&Autoritären gleichermaßen gern mißachtet.
    Haben Sie einen angenehmen Abend, morgen wird ein Sommertag, den ich mit der Vita Sancti Severini (ein Heiliger der Völkerwanderungszeit) und dem Gaulschreck im Rosennetz
    (in meiner schönen Ausgabe hatten vor Jahrzehnten Mäuse ihr Nest gebaut, was ich ihnen aber verziehen hab) und offline zu verbringen gedenke.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.