14 Gedanken zu „Zitat zum Tag

  1. DailyMirror

    Ein Gedankengang, der eines Stachelschweins durchaus würdig ist.

  2. Gerhard

    Trifft diese Feststellung auch auf die Politiker der Freiheitlichen Partei der USA zu?

  3. Feldheld

    Wie üblich nix als infantiles Gesabbel von unseren Vertretern der Linken.

  4. Gerhard

    @Feldheld
    Die Libertarian Party in den USA ist nicht links angesiedelt. Ich meine, eher rechts, manche sagen sogar: “konservativ und gleichzeitig liberal”. Auf alle Fälle will die LP “weniger Staat, mehr Privat”. Siehe auch: http://www.lp.org

  5. Jacky

    Und wer glaubt, man könnte einen Wirtschaftsabschwung durch Einsparungen beseitigen, stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, keine Ahnung von Wirtschaft zu haben.

  6. gms

    @Jacky

    Völlig korrekt, ist linke Vodoo-Wirtschaft doch nichts für Menschen, die sich ein Mindestmaß an Restverstand bewahren wollen. Einsparen ist für Menschen mit IQ über der Raumtemperatur nämlich ein Synonym dafür, Ausgaben zu unterlassen, für die es keine Notwendigkeit gibt.
    Aber für derart Grundlegendes bekommt man eher von einem Pflasterstein wortreich Zustimmung, als von mit Sprechblasen durchseuchten Drückerkolonnen rhetorischer Flüssigseife und ihren Mantras vom Kaputtsparen, die ihnen permanent aus dem Gesicht patzen, gleich einem Körperteile verlierenden Zomie.

    Ganz langsam zum Mitmeiseln: Einsparungen betreffen im besagten Kontext das Irrtumsmonopol der Regierung — jene Einrichtung bestehend aus einer Handvoll Zauberlehrlingen, für die ihre Schutzbefohlenen (aka Untertanen) bloß eine dumme Masse sind, gegen die es gegenzusteuern gilt.
    Sobald das Irrtumsmonopol sein unsägliches Wirken reduziert, erlaubt dies dem Rest der Menscheit mittel- und langfristig, /mehr/ Geld für das auszugeben, was diesem selbst als wichtig erscheint.
    Geld verschwindet nicht, nur weil Regierungen es nicht aus dem Fenster werfen. Klingt komisch, ist aber so.

    Mit mehr vom Selben neue Effekte zu erwarten, war seit jeher Zeichen des Wahnsinns. Fucking for virginity hat dahingegen schon was Grundsolides.

  7. Thomas Holzer

    @Jacky
    es wird NICHT gespart in Europa!!!!!!!!!!
    vielleicht sollten Sie dieses Faktum tolerieren,
    das Einzige, was derzeit in EU-Europa versucht
    wird ist, NICHT NOCH MEHR SCHULDEN ZU MACHEN!

    Mit Ihrer, anscheinend “eindrucksvollen” Kenntnis von Wirtschaft, sollten Sie mal versuchen, kurz über den Tellerrand zu blicken; Japan ist ein interessantes Beispiel: die BOJ druckt seit mindestens 15 Jahre Banknoten -nicht Geld ;)- und nichts passiert………-doch… es geht Japan schlechter als zuvor- 🙂

  8. Thomas Holzer

    @Jacky
    Nachsatz:
    außer eine Phrase zu veröffentlichen, scheinen Sie nicht viel zu wissen, wollen.

    Oder ist es zuviel verlangt, von “Jacky” mehr als nur Phrasen “coram publico” zu erwarten………….könnte ja auch in intellektueller Überforderung münden )

  9. Smarti

    @gms
    Da wir aber nunmal in einer Voodoo-Ökonomie leben, sind Jackys Ausführungen richtig. Geld entsteht in unserem Wirtschaftssystem nämlich durch Schulden, bspw. (aber nicht ausschließlich) indem die Zentralbank Staatsschulden kauft. Versucht der Staat dagegen seine Schulden abzubauen, wird auch zwangsläufig Zentralbankgeld im selben Ausmaß vernichtet. Zusätzlich fehlt dieses Zentralbankgeld auch dem Bankensystem als Reserven, wodurch ihre Giralgeldschöpfung rückabgewickelt werden muss. Kurzum: So wie in der Inflationsphase im Vorfeld die Schuldenaufnahme erleichtert wurde (durch die Umverteilung von Gläubiger zu Schuldner), so wird die Schuldentilgung in der zwangsläufig folgenden Deflationsphase erschwert (durch die Umverteilung von Schuldner zu Gläubiger). Da Keynesianer den künstlichen Boom in der Inflationsphase als “richtigen Boom” missinterpretieren, ist es nur logisch dass sie die folgende Deflation als exogenes Ereignis ansehen und zu bekämpfen versuchen. Es gibt aber kein Entrinnen aus diesem System, egal ob nun mit Schuldenaufbau oder -abbau, der Crash ist unaufhaltsam.

  10. gms

    @Smarti

    Ich teile Ihre Darstellung der Zusammenhänge uneingeschränkt, beurteile aber die Effekte anders. Begründung: Die überwiegende Mehrzahl der Staatsanleihen liegt (noch) nicht bei der EZB, sondern bei Geschäftsbanken, Versicherungen und sonstigen Fonds. Hatte etwa die EZB mit Stichtag 1.1.2013 rund 100 Mrd. italienische Anleihen, so finden sich allein 30 Mrd. in ital. Titeln, die etwa von der deutschen Allianz-Gruppe gehalten werden. Der Rest von den 2 Billionen Euro, mit denen Italien in der Kreide steht, verteilt sich analog.

    Daumen mal Pi brachten die jüngsten QE-Maßnamen einen Geldregen von 1.000 Milliarden. Im Vergleich mit den 207 Mrd, welche von der EZB an Staatsanleihen gehalten werden, werden die Relationen noch klarer.

    Die Angst vor einem deflationären Schock, wenn Staaten ihre Schulden abbauen, wird wohl nicht grundlos von den üblichen Verdächtigen als Schreckgespenst aufgebaut. Ergänzt um die Gelder, die heute schon aus den künstlich befeuerten Geldmärkten in die Realwirtschaft diffundieren und damit selbst ohne nennenswerte Nachfrage einen Preisauftrieb jenseits der 3% bewirken, werden wir noch verdammt lange keine Deflation erleben.

    Wenn auch der Crash unaufhaltsam ist, so kann man immer noch zuvor das Anwachsen der Fallhöhe entschleunigen.

  11. Karl Markt

    @Smarti
    “Es gibt aber kein Entrinnen aus diesem System, egal ob nun mit Schuldenaufbau oder -abbau, der Crash ist unaufhaltsam.”

    @gms
    Wenn auch der Crash unaufhaltsam ist

    Schön langsam verstehen es auch die Liberalen. Jetzt müssen sie nurmehr die Realität als homogene Entität begreifen und nicht künstlich auftrennen in “Staat oder Wirtschaft”.

  12. Smarti

    @gms
    Meine Ausführungen sollten auch eher als von prinzipieller Natur angesehen werden. Im aktuellen Fiatmoney-System besteht Geld nur als Schuld. Werden Schulden abgebaut, verringert sich die Geldmenge. Es ist dabei unerheblich wer Schulden bei welchen Gläubigern abbaut. Es kommt nur darauf an, dass insgesamt per Saldo Schulden abgebaut werden. Dass das EZB-System 1000 Milliarden Euro an Geld emittiert hat, aber nur 200 Milliarden an Staatsschulden aufkaufte, ist an sich nicht großartig viel aussagend. Die Differenz von 800 Milliarden kommt halt von irgendwelchen (Schrott)Wertpapieren vom Privatsektor. Es ändert sich nichts an meiner Logik. Werden die Staatsschulden, die vom Privatsektor gehalten werden, abgebaut, hat dies halt einen kontraktierenden Einfluss auf die Giralgeldmenge des Bankensystems anstatt auf die Zentralbankgeldmenge. Das unsrige Geldsystem lässt einfach keine allgemeine Entschuldung zu. Das soll aber natürlich nicht heißen, dass man nicht wenigstens die Staatsdefizite auf Null fahren sollte (rein theoretisch könnte das System dann sogar dauerhaft stabil bleiben), alleine mir fehlt der Glauben daran, schon aufgrund der keynesianischen Mainstreamdenke bzw. der “politischen Verhältnisse”.

  13. menschmaschine

    @DailyMirror
    das heißt, wir brauchen in österreich mehr stachelschweine in führenden politischen positionen. ich denke gerade nach, was so ein stachelschwein schlechter als faymann, spindelegger etc. machen könnte. mir fällt nichts ein.

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