Zitat zum Tag

……Was zur Armutsbekämpfung ausgegeben wird, muss zuerst erwirtschaftet werden, es fällt ja nicht vom Himmel. Also kommt vor dem Geben das Wegnehmen, also ist Armut Diebstahl…..” (Der deutsche Bestsellerautor Rene Zeyer in “Bild“)

8 comments

  1. Thomas Holzer

    Sorry, aber “also ist Armut Diebstahl”; das ist wahrlich ein Blödsinn!
    Egal ob von einem “Bestsellerautor” oder von irgendjemand anderem formuliert

  2. max untier

    Natürlich muss das, was gegeben wird, zuerst “erwirtschaftet” werden. Das ist eine “Binsenweisheit”, aber die Schlussfolgerung, dass die “gerechte Aufteilung” des Erwirtschafteten Diebstahl wäre, ist höchstwahrscheinlich als ein Unsinn selber Stufe zu bezeichnen, wie der Satz des linken Gegenspielers (Proudhon) der den Satz postulierte, “Eigentum ist Diebstahl” . Da sieht man wieder, dass die Kategorie “Bestseller-Autor” leider nichts mit Qualität zu tun hat. Man sieht leider aber – demokratiepolitisch zwar bedauernswert, aber nicht wegzuleugnen – auch noch etwas anderes, dass die “Mehrheit in einer Demokratie” noch lange keine “Wahrheiten” zu schaffen imstande ist.

  3. Reinhard

    Naja, einen vernünftigen Satz kann man aus dem Text herausfiltern:

    “Wer nimmt, hat Pflichten, wer gibt, hat Rechte, nicht umgekehrt.”

    Das möge bitte in fetten Lettern auf jede Steuererklärung, auf jede Behördentür und jeden AMS-Stempelzettel gedruckt werden!

  4. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Abschaffung des AMS; eine sinnlosere, mit unfähigeren Angestellten, (Beamten) ausgestattete Behörde gibt es meiner Meinung nach nicht in Österreich

  5. Mourawetz

    Armut ist Diebstahl, leider kein Blödsinn. Solange im Namen der Armutsbekämpfung Vermögen umverteilt wird, ist Armut Diebstahl. Vermögensumverteilung wird durch Steuern betrieben. Steuern sind nichts Anderes als abgepresstes Geld ohne Gegenleistung, das ist Diebstahl. Verkürzt auf eine Formel ist daher Armut Diebstahl.

  6. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Armut “an sich” ist kein Diebstahl; die welche die Armut staatlich verwalten, und nicht beseitigen/reduzieren wollen, mißbrauchen diese für deren eigenen Vorteil.
    Der Armut, den Armen kann und darf man nichts vorwerfen, den Verwaltern derselben jedoch sehr wohl!
    “Verkürzt auf eine Formel ist daher Armut Diebstahl.” Auch wenn man etwas verkürzt, wird es nicht richtiger, eher das Gegenteil!
    Die Wenigsten sind freiwillig arm; den Armen zu unterstellen, wissentlich und wollentlich in dieser Armut zu verweilen, um durch Umverteilung und möglichst ohne eigenes Zutun der Armut zu entkommen, grenzt meiner Meinung nach an Überheblichkeit und ein vollkommenes Verkennen der Realitäten!
    Sorry

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