Zitat zum Tag

Der Sozialismus ist nicht Wegbereiter einer besseren und schöneren Zukunft, sondern der Zertrümmerer dessen, was Jahrtausende der Kultur mühsam geschaffen haben. Er baut nicht auf, er reißt nieder. Die Massen wissen nicht, dass Sozialismus nicht Wohlstand für alle, sondern Elend für alle bedeutet. Sie ahnen nicht, dass sie zwischen Sozialismus auf der einen Seite und Freiheit und Demokratie auf der anderen Seite zu wählen haben, weil beide unverträglich sind. Bemerkenswerterweise ist die gebildete Schicht einfältiger als die ungebildete. Die begeistertsten Anhänger des Marxismus, des Nationalsozialismus und des Faschismus waren die Intellektuellen, nicht die Grobiane. (Ludwig von Mises)

23 comments

  1. Thomas Holzer

    “……….sondern der Zertrümmerer dessen, was Jahrtausende der Kultur mühsam geschaffen haben.”

    Und in unseren Zeiten ist dieses Zertrümmern -leider- demokratisch legitimiert; von PC, über Tschänderastentum bis zu falsch verstandener, aber dafür umso mehr staatlich geförderter und erzwungener “Toleranz”

  2. Thomas Holzer

    @moden
    Da haben Sie absolut(sic!) recht; nur leider wollen dies die Wenigsten verstehen; sollte uns aber auch nicht Wunder nehmen, nach über 40 Jahren “erfolgreicher” Indoktrinierung

  3. FDominicus

    @moden. Demokratie ist leider die einzige Möglichkeit, Herrschende ohne Kopf-ab-Lösungen weg zu bekommen. Aber grundsätzlich haben Sie schon recht. Freiheit und Herrschaft gehen nicht zusammen. Denn allen Systemen ist eins gemein Herrschaft, aber wie Sie sehen, stehen zumindest die meisten Deutschen voll darauf. Es kann gar nicht genug “durchgreifen” geben. Es muß halt “nur” die Richtigen erwischen…

  4. Selbstdenker

    @FDominicus, Holzer:
    “Demokratie ist leider die einzige Möglichkeit, Herrschende ohne Kopf-ab-Lösungen weg zu bekommen.”

    Da haben Sie auf ganzer Linie recht.

    Das Problem ist, dass viele Menschen – dank Indoktrinierung – den Begriff “Demokratie” synonym für das westliche Gesamtpaket, bestehend aus Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Säkularismus, Marktwirtschaft, etc. begreifen.

    Vor allem Linke Gruppierungen hijacken die Demokratie für sich. Allerdings mit einem sehr engen Demokratiebegriff, der rein auf die Herrschaftsform abstellt.

    Ein sehr anschauliches Beispiel liefert dazu die Landtagswahl in Thürigen (Wahlbeteiligung 52,7%)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_2014

    Das ganze Ausmaß dieser “demokratischen” Farce läßt folgender Artikel erahnen:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/auf_duennem_demokratischen_eis_thueringer_wende_2

    Bezogen auf das Zitat von Ludwig von Mises zertrümmert Rot-rot-grün nun das was andere vor ihnen aufgebaut haben. Und zwar – in einem technischen Sinne – “demokratisch legitimiert”.

  5. Thomas Holzer

    ““Demokratie ist leider die einzige Möglichkeit, Herrschende ohne Kopf-ab-Lösungen weg zu bekommen.”

    Dies widerspricht aber nicht dem Fakt, daß Demokratie und Freiheit des Individuums/Einzelnen nicht vereinbar sind; Demokratie und Freiheit schließen einander vielmehr kategorisch aus.

  6. Thomas Braun

    Stimme natürlich auch zu.
    Aber wir müssen auch zugeben, dass in dem Zitat der langfristige Zeitbezug fehlt. Denn nüchtern betrachtet, kann niemand abstreiten, dass es den “Massen” in Österreich heute wirtschaftlich besser geht als um 1900. Zwar viel Wohlstand auf Pump, aber einige Jahrzehnte funktioniert das sozialistische Schulden machen und Umverteilen ja wirklich. Womit wir wieder beim fehlenden Zeitbezug in dem Zitat sind.

  7. Menschmaschine

    @ thomas braun
    “aber einige Jahrzehnte funktioniert das sozialistische Schulden machen und Umverteilen ja wirklich”
    das funktioniert ähnlich wie der alte witz vom mann, der von einem 50-stöckigen wolkenkratzer springt. als er am 30. stock vorbeifliegt, sagt er: “also bis jetzt ging alles gut.”

  8. Harbi

    Sozialismus ist Unsozial!

    Die Führer der sozialistischen Neidhammellehren (Mao, Stalin, Hitler, Kim der Erste, Castro, usw.) waren allesamt arbeitsscheue Zivilversager, die als Unterschichtler verreckt wären, wenn sie nicht den Leichtgläubigen das Paradies auf Erden versprochen hätten (fanatische Mitläufer/Erfüllungsgehilfen denen es vollkommen egal ist, dass das vermeintliche Paradies die Hölle auf Erden ist – solange nur die Theorie sozialer klingt als der ach so pöhse Kapitalismus).

  9. Thomas Holzer

    @Harbi
    Sagen Sie das bitte den vereinigten Sozialisten, z.B. in unserem Parlament.
    Ich denke nicht, daß die das hören wollen……..entweder sind sie lernresistent oder, was genauso schlimm wäre, oder gar schlimmer, das lasse ich mal dahin gestellt, sie glauben(sic!) wirklich an den Sozialismus…….

  10. menschmaschine

    @ Thomas Holzer

    Abgesehen davon, dass unser Parlament schon lange nicht mehr das Hauptproblem ist, seit 75% der Gesetze aus Brüssel kommen und die EUdSSR ihrer Verwirklichung flott entgegengeht, halte ich unsere Salonsozis für beinharte Zyniker. Sozialismus nur als Voerwand, so lange es ihnen selbst dient. Detto die Grünen: Bereicherung nur für die anderen, die eigenen Kinder gehen in Privatschulen.
    Ein übles Heuchlerpack alle miteinander.

  11. Thomas Holzer

    “Sozialismus nur als Voerwand, so lange es ihnen selbst dient”

    Dies ist doch der Kern des Sozialismus’ ; die “Erzsozialisten” sind die, welche die Masse, die Gläubigen dieser diesseitigen Religion, in Armut dumm sterben lassen

  12. Ähm

    Bitte könnten Sie alle damit aufhören, Demokratie mit Freiheit als unvereinbar darzustellen? Wir leben in einer Parteiendiktatur, die mit Demokratie höchstens Grundelemente gemein hat! Eine ehrlich demokratische Verfassung impliziert den Minderheitenschutz und einen ausgeprägten Gleichheitsgrundsatz. Mit beiden könnten niemals Steuern oder Maßnahmen gegen einzelne Gruppen durchgesetzt werden. Hören Sie also auf, ein Konzept zu kritisieren, das nirgends auf der Welt etabliert ist!

  13. Thomas Holzer

    “Eine ehrlich demokratische Verfassung impliziert den Minderheitenschutz und einen ausgeprägten Gleichheitsgrundsatz.”

    Eine mehr als gewagte These, wage ich zu behaupten; außerdem: Minderheitenschutz und/oder Gleichheit vor dem Gesetz sind sehr schnell und einfach ganz demokratisch änderbar!

    Da ich absolut kein Interesse habe, daß mein Privatleben, demokratisch legitimiert, voll und ganz demokratisch durchdrungen und öffentlich gemacht wird, kann ich auf diese Einrichtung gerne verzichten.

  14. Gutartiges Geschwulst

    @FDominicus: “Demokratie ist leider die einzige Möglichkeit, Herrschende ohne Kopf-ab-Lösungen weg zu bekommen.”

    Bevor wir den Weg vor dem Ziel diskutieren, wär´s nicht erstmal wichtig, dass wir die Herrschenden überhaupt wegbekommen?

  15. Aron Sperber

    Die Vorstellungen der Rechtspopulisten, durch Isolierung und ohne Austausch mit der Welt zu Wohlstand zu gelangen, sind zwar weltfremd, wie man an Ländern wie Nordkorea sieht.

    Immerhin sind ihre Forderungen nicht so widersprüchlich wie bei den Linken.

    Linke wollen offene Grenzen und natürlich auch Sozialleistungen für alle Gäste (schließlich ist der Sozialstaat unser ganzer Stolz), bei der Wirtschaft wollen sie jedoch auf einmal Abschottung.

    Während es rassistisch wäre, Massenzuwanderung in die Sozialsysteme abzulehnen, müssen unsere Supermärkte frei von artfremden Produkten wie Genmais oder Chlorhühnern bleiben, auch wenn kein Mensch gezwungen wäre, solche Produkte zu kaufen.

    Würden rechte europäische Politiker aus ideologischen Gründen den Konsum von Kebabs ablehnen, würde ein Sturm der Entrüstung losbrechen.

    Der Boykott von McDonalds ist hingegen eine edle Tat, die von vielen selbsterklärten Antirassisten praktiziert wird.

  16. Harbi

    @Thomas Holzer
    (Volks)Genossen wollen prinzipiell nicht die Wahrheit hören, daher umgeben sie sich mit Speichelleckern und ver(sch)wenden gewaltige Ressourcen für ihre Propagandaabteilungen (der größte deutsche Medienkonzern heißt SPD). Der Genosse Angela Merkelova setzt bspw. auf die Schindmähre Uschi vom Dienst Leyen, obwohl sie keinerlei brauchbaren Fähigkeiten besitzt, dafür aber im Oberstübchen das rote Parteibuch liegen hat – Loyalität (in Wahrheit eher Gehorsam) ist den Genossen wichtiger als Kompetenz.

  17. Ähm

    Herzallerliebdt Herr Holzer! Sie wollen Autokratie und denken in einer solchen würde die rule of law weniger leicht beseitigt als in einer Demokratie? Sie decouvrieren sich als nichts zu Ende Denkender.

  18. Christian Weiss

    Alle anderen Regierungsformen ausser der Demokratie leiden an einem Legitimationsproblem, weshalb sie nicht praktikabel sind ohne Grundrechtsbeschränkungen.
    Es ist illusorisch zu glauben, es könne einen entrückten Regierungs- und Verwaltungsapparat geben, der die Einhaltung und Beibehaltung bürgerlicher Freiheitsrechte schafft und in quasi heiliger Unfehlbarkeit bei der Gesetzgebung darauf schaut, dass Wirtschaftsfreiheit, Vertragsfreiheit, Wahlfreiheit, Meinungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit, Eigentumsfreiheit, Subsidiarität, Gesinnungsfreiheit usw. usf. gewährleistet sind. Selbst der perfekteste wohlwollende Rat der Weisen würde wegen der mangelnden Legitimation Probleme mit Personengruppen kommen, die sich durch seine Politik benachteiligt fühlen und entsprechend gegen ihn Stimmung machen. Wie lange würde es gehen, bis dieser wohlwollende Rat Meinungs- und Pressefreiheit einschränken würde?

    Wenn es darum geht, elementare Grundrechte gegen einander abzuwägen: Wie kann da das Gremium der entrückten Liberalen oder wie man diesen Kreis der Weisen nennen will, der über die Einhaltung der Grundrechte wacht, ohne die Legitimation durch die demokratische Wahl und die entsprechende Repräsentierung “richtig” entscheiden. Das Beispiel des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zeigt inzwischen recht eindrücklich, wie willkürlich die Entscheidungen solcher Gremien sind und auf welch tönernen Füssen der Legitimation sie stehen.

    Ich ziehe der Realisierbarkeit wegen den direktdemokratischen Staat, wo die Bürger theoretisch selbst elementare Grundrechte per Mehrheitsentscheid aushebeln können, allen anderen praktizierten oder angedachten und unausgegorenen Alternativen vor.
    Die Schweiz beweist, dass die von Sozialdemokraten und anderen Weltverbesserern nicht als solche wahrgenommenen Freiheitsrechte wie persönliche Freiheit, Wirtschaftsfreiheit und Eigentumsfreiheit im direktdemokratischen System letztendlich besser geschützt sind, obwohl sie der Willkür der Bürger ausgesetzt sind. Alternative Systeme verwässern solche Rechte weit mehr, obwohl sie teilweise mit Verfassungsgerichtsbarkeiten ausgerüstet sind, die genau solche Rechtsbrüche verhindern sollen.

  19. Thomas Holzer

    Vom Glauben an die Unfehlbarkeit des menschlichen Wesens, egal in welcher Tätigkeit, Position, bin ich meilenweit entfernt.
    So sich die Vertreter des Staates, des Staatsvolkes, auf die wesentlichen Aufgaben beschränken würden, welche de facto einem staatlichen Gebilde erst seine Daseinsberechtigung geben, sprich innere und äußere Sicherheit, unabhängige Justiz, braucht es keine demokratischen Entscheide über Verbote, Zwangseinheitsschulen, Zwangsbeglückung durch staatliche Stellen, Zwangsvertretungen, Gesundheitsvorschriften ad infinitum. All dies sind die Bürger durchaus in der Lage, ohne staatliche Bevormundung untereinander zu regeln; im Streitfalle schlußendlich halt vor Gericht; aber eben außer diesem Gericht ist dafür keine staatliche Institution notwendig.

  20. FDominicus

    @Thomas Holzer. Ja und was habe ich geschrieben?
    “Aber grundsätzlich haben Sie schon recht. Freiheit und Herrschaft gehen nicht zusammen. Denn allen Systemen ist eins gemein Herrschaft, “

  21. Selbstdenker

    @Ähm
    Autokratie durch Demokratie (oder umgekehrt) zu ersetzen, ändert – zumindest formell – die Breite der Machtlegitimation. Dass dies auch automatisch zu besseren Ergebnissen führen würde, ist spätestens seit dem “Arabischen Frühling” widerlegt.

    Letztenendes ist jedes Land in einer Mischung aus Herrschaft (öffentliches Recht) und Vertrag (Privatrecht) organisiert. Die privatrechtliche Organisation der Wirtschaft und der Gesellschaft ist mir persönlich symphatischer und sie führt auf kurz oder lang auch zu besseren Ergebnissen.

    Meiner Meinung nach sollte der Anteil der Herrschaftsausübung grundsätzlich minimiert und die Menschen in die Lage versetzt werden ihr Leben, ihre Familie und ihre Umgebung im Wege von Freiheit und freiwilliger Solidarität selbst zu organisieren.

    Eine Form der Herrschaftsausübung wird man zumindest im Bereich der inneren und äußeren Sicherheit sowie in der Justiz benötigen. In diesem Bereich – und nur hier – ist mir die Demokratie lieber, da sie – trotz aller Fehler – auf einer breiteren Basis steht und Machtwechsel weitgehend unblutig vollzogen werden können.

    Eine demokratische Abstimmung macht wiederum nur dort Sinn, wo es wählbare Alternativen, zuordenbare Verantwortung, klare Regeln über Umfang und Modus sowie eine breite Basis persönlich betroffener Wähler gibt.

    Und genau hier beginnt die europäische Tragödie: es ist zu viel öffentlich-rechtlich organisiert und selbst in jenen Bereichen in denen diese Form der Herrschaftsausübung gerechtfertigt wäre, sind die Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie ( nur mehr) unzureichend erfüllt.

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