Zitat zum Tage

Wir müssen wieder ein Gefühl für die Ablehnung entwickeln, die in dem staatlichen Zurichtungswillen steckt, uns gegen das ‘Pass dich an!’ empören, das sich verbirgt hinter wohlanständig klingenden ‘Förderprogrammen’ und ‘Schutzmaßnahmen’. Provozierbar müssen wir sein! Was geht es den Staat an, ob ich rauche, dick bin, wofür ich mein Geld ausgebe oder auch nicht ausgebe? (Reinhard K. Sprenger)

11 comments

  1. Antonia Feretti

    Wenn man sich die Lungenkrebstherapie und die Behandlung des Diabetes selbst bezahlt, dann geht es den Staat gar nichts an ob man raucht oder zu fett ist.

  2. gms

    Antonia Feretti,

    “Wenn man sich die Lungenkrebstherapie und die Behandlung des Diabetes selbst bezahlt, dann geht es den Staat gar nichts an ob man raucht oder zu fett ist.”

    Sprengers Zitat enhält den abschließenden und entscheidenden Satzteil: ‘.. wofür ich mein Geld ausgebe oder auch nicht ausgebe’.

    Den Zentralbanken, dem Aufbrechen der Familie und der Verstaatlichung der Bildung fügte Lenin als weitere essentielle Maßnahme zur Zerstörung der bürgerlichen Gesellschaft die Vergemeinschaftlichung des Gesundheitswesens hinzu. Der massive Erfolg gibt Lenin nachträglich eindrucksvoll recht.

  3. FDominicus

    @Antonial: Und warum sollte man für eine Zahnbehandlung nicht selber bezahlen müssen?
    Erläutern Sie mir doch bitte einfach nur kurz warum bestimmte Sachen angeblich von staatlicher Seite bezahlte werden sollen/müssen andere nicht.

    @gms Verstaatlichung der Bildung … Und die AfD ist dafür die Bildung zu entstaatlichen? Ihnen fällt da nicht kein Widerspruch auf?

  4. Falke

    @Antonia Feretti
    Der Staat bezahlt gar nichts: zumindest bei uns ist jeder zwangs-krankenversichert. Natürlich kann (könnte!) die Versicherung genau prüfen, wie gesund oder ungesund der Versicherte lebt und dementsprechend ihre Tarife festsetzen bzw. den betreffenden Kunden gar nicht annehmen. Das tun die privaten Versicherungen auch. Daher: es geht den Staat tatsächlich nichts an, was ich tue; ich hätte aber nichts dagegen, wenn auch die Krankenkassen ihre Tarife individuell je nach Gesundheitszustand und Lebensgewohnheiten der Zwangsversicherten festlegen würden.

  5. sokrates9

    Begonnen vom Zwangskindergarten ist es doch jetzt üblich von klein auf jede Art vom Ablehnung zu verhindern! Gekommen wird um punkt 8, Jause Punkt 10, schlafen Punkt 1 Uhr, da wird trivial schon jeder Widerstand gebrochen!

  6. mariuslupus

    Sollte mit dem vorherigen Beitrag, “alle Kontodaten sind abrufbar”, zuammen gelesen werden. Die Verstaatlichung des Bürgers macht ungeahnte Fortschritte. Die ganze Zwangsbeglückung durch den Staat, wird durch das Geld finaziert, das der Staat dem Steuerzahler vorher abgepresst hat.
    Der Staat kann soviel an Steuern eintrieben wie er für richtig hält, braucht keine Rechenschaft ablegen wofür er das Geld ausgegeben hat. Den Steuerzahler hat der Staat zuerst auf den Kopf gestellt, dann ausgezogen und jetzt unterzieht er ihn einer Leibesvisitation, alle Körperöffnungen inklusive

  7. gms

    FDominicus,

    “Verstaatlichung der Bildung … Und die AfD ist dafür die Bildung zu entstaatlichen? Ihnen fällt da nicht kein Widerspruch auf?”

    Es fällt auf, wonach Sie hier denkbar schlecht motiviert ad hominem umherkurven. Auch und insbesondere fällt das auf, nachdem Sie neben festhielten: “Ich werde also zur Afd hier nichts mehr schreiben”. Soviel zu Widersprüchen.

    Apropos: Für die FDP ist Bildungspolitik sogar erklärtermaßen eine nationale Aufgabe, doch selbst bei aller sonstigen wohlbegründeten Unwählbarkeit dieser zur ferngesteuerten Gurkentruppe verkommen Partei würde niemand mit allen Sinnen beisammen sie als ‘Sozialdemokraten’ bezeichnen, und wenn, dann noch eher als die AfD.

  8. Susi Einstsorglos

    @Falke: „ich hätte aber nichts dagegen, wenn auch die Krankenkassen ihre Tarife individuell je nach Gesundheitszustand und Lebensgewohnheiten der Zwangsversicherten festlegen würde.“ Was passiert dann mit chronisch Kranken, Unfallopfern (wenn der Verursacher kein Geld hat) oder Krebspatienten? Nicht jeder, der krank ist hat das auch selbst verschuldet. Private Versicherungen schließen bei Vertragsabschluss bekannte Erkrankungen gleich mal aus oder der Tarif wird exorbitant hoch. Ein Bonus-/Malus-System in Bezug auf die Lebensgewohnheiten könnte ich mir vorstellen, wird aber nicht leicht sein, das tatsächlich zu überprüfen. Wer gibt dann schon freiwillig an, dass er raucht, trinkt, Drogen nimmt, regelmäßig Fastfood isst, keinen Sport betreibt usw.

  9. Elassie

    Also irgendwie kommt mir vor, haben die Diskutierenden nicht wirklich verstanden um was es Sprenger geht. Hier wird diskutiert, wer was bezahlt, wenn er wie krankenversichert ist. Leute: empört euch!
    Scheißegal wer wie krankenversichert ist, rechnet mal nach, was euch von einem verdienten Euro bleibt: Ich würde mal sagen 30 Cent bekommt ihr gar nicht erst ausgezahlt, 19 Cent sind MwSt, und je nach dem, was ihr mit den restlichen 50 Cent zahlt, kommt da noch einiges an Steuern. Also ist es mir egal wer was bezahlt, der Staat kassiert monatlich horrende Summen an Steuern und Beiträgen, also sollten unsere gut bezahlten Regierenden mit diesem Geld so wirtschaftlich umgehen, dass alles davon bezahlt werden kann.
    Im Juli waren über 43 Mio Menschen in Deutschland erwerbstätig. Wenn wir mal davon ausgehen, dass der Durchschnittsnettoverdienst bei 1000,00 im Monat liegt und wir nur 50 % aller Steuern abziehen (und das ist sehr sehr vage gerechnet) dann kassiert der Staat nur von den Arbeitnehmern 43 Mio x 1000 = 43 Mrd, davon 50 % = 21,5 Mrd Steuern! …und das ganze jetzt mal x 12
    Nur von den Arbeitnehmern! Kann mir mal jemand erklären, wo das viele Geld versickert? Es kommen ja auch noch die Steuern der Firmen hinzu, also alles sehr vage Zahlen…. Ich kapier das nicht.

  10. Gerald

    Die Zwangsbeglückung durch den Staat treibt es noch weit bunter: Durch die andauernde Neuverschuldung schafft es der Staat, seinen Bürgern ein Schuldgefühl aufzuzwingen. Nach dem Motto dass die Schulden ja zum Wohle der Allgemeinheit und somit auch des Einzelnen aufgenommen wurden, muss auch jeder sich dieser Verantwortung verpflichtet fühlen und schön brav für diese Schulden im Sinnen einer solidarischen Haftung bezahlen. Dies scheint den meisten Österreichenr nicht bewußt zu sein.

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