Zitat zum Tage

Von | 3. März 2017

Aber wo private Praktiken niemand anderen berühren können, als die freiwillig handelnden Erwachsenen, bietet die bloße Abneigung gegen das, was andere tun, oder selbst das Wissen, dass sich andere durch ihr Handeln schaden, keinen berechtigten Grund für Zwang. (Friedrich August von Hayek)

4 Gedanken zu „Zitat zum Tage

  1. Thomas Holzer

    Genau so ist es; mehr wäre dazu zu sagen nicht notwendig, würden sich die -leider- gewählten Politikerdarsteller diesem schlichten, dafür aber richtigem Grundsatz durch ihr “Handeln” nicht tagtäglich entgegenstellen.

  2. Falke

    @Fragolin
    Wir sind ja schon längst auf diesem Weg der staatlichen Gebote, Verbote und Zwänge, großteils weil das meiste uns schon so vertraut ist, dass wir es als “normal” empfinden. Vater Staat nimmt uns, dem Einzelnen – unter den verschiedensten Vorwänden – immer mehr Verantwortung ab. Dazu gehört etwa – horribile dictu! – das Verbot, “Ungesundes” oder “Schädliches” zu konsumieren (Cannabis, Rauschgift – interessanterweise aber nicht Alkohol und Nikotin, obwohl es ja Massen an Süchtigen gibt, die sich selbst – und die Gesellschaft – mehr schädigen, als alle anderen Rauschmittel gemeinsam), ebenso gehört dazu die Kampagne gegen genveränderte Lebensmittel (dem Konsumenten wird nicht zugemutet, diese nicht zu kaufen, wenn er Angst davor hat), das Verbot von Glücksspiel samt Automaten (weil man ja süchtig werden könnte), die hunderten von Sicherheitsvorschriften für Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer, Sportler, usw. Der Mensch wird als willenloses Kind betrachtet, dem die verantwortungsvollen Eltern – also der Staat – genau vorschreiben müssen, was es darf und was nicht. Die Grünen sind ja in dieser Hinsicht besonders aktiv – am liebsten würden sie alles verbieten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.

  3. mariuslupus

    Die sozialistische Ideologie hat das Ziel, einen neuen Menschen zu schaffen. Sollte der ursprüngliche Mensch sich weigern, ein neuer, fortschrittlicher, Mensch zu werden, ist Zwang notwendig. Wie sonst soll eine neue, sozial gerechte und sozial warme, Gesellschaft entstehen ?

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