Zu schnell abgeschoben – Staat muss Afghanen zurückholen

Von | 19. November 2017

“…Wegen eines Behördenfehlers muss Deutschland einen abgeschobenen 23-Jährigen aus Afghanistan zurückholen. Der Mann hatte Klage eingereicht. Jetzt muss seine Rückreise organisiert werden…” (hier)

11 Gedanken zu „Zu schnell abgeschoben – Staat muss Afghanen zurückholen

  1. G.

    Den NGOs das Geld aus öffentlichen Mitteln streichen, dann ist der Spuk schnell vorbei. Die können meist nicht lesen und schreiben und gewinnen angeblich Prozesse gegen die Republik. Lächerlich!
    Jeder Einheimische muss sich seine Verfahren selbst bezahlen, ob er Geld hat oder nicht, da springt keine NGO ein.

  2. Thomas Holzer

    @G.
    Ob die lesen und/oder schreiben können, ist wohl irrelevant; dafür haben sie ja einen Anwalt, welcher ihre Rechte vertritt.
    Wie die finanziert werden steht wieder auf einem anderen Blatt.
    Und zu den Einheimischen: Es gibt Verfahrenshilfe

  3. Christian Peter

    Alles politisch gewollt : Man sollte Kriegsflüchtlingen und Binnenvertriebenen keinen Aufenthaltstitel und kein Asylverfahren, sondern bloß den Status der Duldung bieten, wie es die FDP vorschlug, das spart Milliardenkosten und Flüchtlinge können jederzeit ausgewiesen werden. Wäre auch in Österreich ein brauchbares Rezept, aber so wie es aussieht, wird es unter den Bauernfängerparteien ÖVP und FPÖ nicht einmal im Bereich Asylwesen nennenswerte Reformen geben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Duldung_(Aufenthaltsrecht)

  4. dna1

    Heuer kann Fasching ausfallen,skuriller und lustiger wird es nicht mehr.

  5. Falke

    Stellt sich nur noch die Frage, ob der Afghane in der Touristenklasse nach Deutschland zurückfliegen muss oder die Business Class benützen darf. Ersteres könnte angesichts der engen Sitzreihen durchaus als menschenrechtswidrig angesehen werden. Wegen der Traumatisierung im bösen Bulgarien wäre wohl am ehesten ein Privatflugzeug angemessen. 😉

  6. bill47

    Uns die Polen sind natürlich böse, weil sie selbstherrliche sich von Gottes Gnaden berufen glaubende Richter an die Kandare nehmen wollen.

  7. Kluftinger

    Wenn die deutschen Zeitungen wohl informiert sind, dann besteht das Problem dass sich der Afghane bereits wieder in der Heimat befindet und nicht gefunden werden kann.

  8. Rado

    Möglicherweise hat der Richter einen real existierender Zustand erstmals beim Namen genannt und bestenfalls ein schmutziges deutsches Staatsgeheimnis gekippt. Stelle mir schon länger die Frage, ob bei den sogenannten Abschiebeflügen beim Rückflug nicht regelmäßig mehr Menschen an Bord sind, als beim Hinflug.

  9. Reini

    Schlepper arbeiten nun mal effektiver und schneller als deutsche Behörden. Mich würds nicht wundern wenn der Afghane die Klage in Deutschland persönlich für seine “Rückführung” eingereicht hat,…

  10. Johannes

    Grotesk, entweder sind alle Afghanen an Leib und Leben gefährdet, dann müssen wir sie alle holen, oder eben nicht dann gibt es in dem großen Land oder einem Nachbarland die Möglichkeit zu leben.
    Das ist so als würden Schiffbrüchige im Meer treiben und nur die welche es aus eigener Kraft auf das Schiff Europa schaffen werden gerettet, die anderen läßt man im Wasser, sprich Afghanistan.
    Die Gerechten in Europa müssten nach ihrer eigenen Logik alle Menschen dieser Welt die ein recht auf Asyl in Europa haben selbst nach Europa holen, wollen sie sich nicht der Verletzung der Menschenrechte schuldig machen.
    Ich bin Überzeugt es gibt NGO die diese Meinung vertreten, die realen Möglichkeiten spielen keine Rolle, die Meinung der Autochthonen ist irrelevant.
    Gefährlich ist`s den Leu zu wecken,
    Verderblich ist des Tigers Zahn;
    Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
    Das ist der Mensch in seinem Wahn.

    Wenn Helfen zum Wahn wird ist es zum Zerstören nicht mehr weit.

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