Zum Tod von Roger Scruton: Wie man einen Denker erledigt

“….Vor einer Woche starb der Philosophieprofessor, Kunst- und Architekturliebhaber, Musiker, Kolumnist, Essayist, Romanautor und Gründer der Salisbury Review Sir Roger Scruton, der das linke akademische und kulturelle Establishment mit seinen konservativen Ansichten auf die Palme brachte. Und diese Ablehnung färbt auf magische Weise bis in die deutschen Medien durch, die selbst seinen Tod… totschweigen. / mehr

3 comments

  1. Mourawetz

    Auch in der NZZ war nichts über Sir Eoger Scruton. Oder habe ich etwas übersehen…

  2. Kluftinger

    @ Mourawetz
    NZZ, das kann noch kommen. Die lassen sich Zeit wenn es fundiert sein soll.
    (Informiere sie, wenn ich in der NZZ einen Nachruf finde!)

  3. Johannes

    Seien wir nicht unbescheiden, in der heutigen Zeit muss man doch als kritischer Geist der gegen den Mainistream schwimmt schon froh sein wenn beim eigenen Ableben nicht öffentlich-rechtliche Freudentänze aufgeführt werden.

    Wobei, wenn schon die Umweltsau durchs mediale Dorf getrieben wird so wird auch das nur eine Frage der Zeit sein.

    Wir gehen, nach meiner Meinung, totalitären Zeiten entgegen, immer öfter kann man beobachten wie unbequeme politische oder auch weltanschauliche Gegner kriminalisiert und bekämpft werden.

    Auf der Uni Wien ist es schon möglich Studenten zu verprügeln, mit Eiern zu bewerfen und ihre Vorlesung von einer Hundertschaft von schwarz gekleideten Vermummten zu verhindern. Und niemand sagt ein Wort, niemand findet das widerlich, kein Bundespräsident findet dafür Worte, die linken Medien vermeiden bis auf eine Kurzmeldung jede Recherche. Es herrscht gespenstische Stille wenn auf der Uni Wien die Menschenrechte mit Füssen getreten werden, nach meiner persönlichen, subjektiven Meinung.

    Wenn Menschen, Studenten mit Gewalt daran gehindert werden ihre Vorlesung zu besuchen dann ist das ein Skandal von unglaublicher Größe, es ist Anarchie in ihrer Reinform und ich forder Herrn Kurz und Herrn Van der Bellen auf endlich dazu Stellung zu nehmen nach diesem Exzess bedarf es klarer Worte.

    Es ist wirklich erschütternd wie solche Gewalt auf unserer Universität möglich ist und noch erschütternder ist das Schweigen dazu.
    Für mich ist dieser Vorgang eine Zäsur, ich habe das Vertrauen in unsere politischen Vertreter verloren, entlarvender kann Schweigen nicht sein.

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