Zwischen Boom und Bust

“…. Die Geldpolitik wurde nach dem Zusammenbruch des Bretton Woods-Systems (Teil-Goldbindung) – also ab 1971 – fast vollständig in den Dienst der Konjunkturpolitik gestellt. Jede konjunkturelle Delle beantwortete man mit einer Ausweitung der Geldmenge (Geld- und Kreditmenge). Heilende Kräfte in Form von Krisen wurden nicht mehr zugelassen, obwohl sie gerade im falschen Geldsystem notwendige Bereinigungen von Übertreibungen sind. Hierdurch wurden auch die spekulativen Übertreibungen, die in jedem Boom stattfinden, immer größer, sowohl was ihre Einzelausschläge betrifft als auch ihr akkumuliertes Gesamtvolumen. Die verhinderten Bereinigungen haben sich nun, in der aktuellen Weltdepression, zu einem Gebirge aufgetürmt, dessen Einsturz das gesamte planwirtschaftliche Pumpsystem unter sich begräbt…..” (Roland Baader)

2 comments

  1. FDominicus

    Wenn es nur das planwirtschaftliche System wäre. Leider ging das in der Vergangenheit so gut wie nie gewaltlos ab. Somit werden wir vor dem System noch viele Menschen begraben müssen. Ich höre jetzt schon die Phrasen der diversen Gruppierungen…

  2. oberösi

    ..sag ich ja: zeit, edelmetalle zu kaufen, etwas grund und boden, um ein paar schafe durchfüttern zu können, und nicht zu vergessen wald dazu zwecks brennholzreserve. und ganz wichtig: einige schrotflinten und ein paar schachteln nuller-schrot, um sich die demokratisch legitimierten entreicherer notfalls vom leib zu halten.

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