Zypern: Die Praxis der Landnahme

“…..Die Türkei denkt nicht daran, in Zypern die griechische Stadt Famagusta zurückzugeben, wie sie sich verpflichtet hat. Sie kann darauf vertrauen, dass die EU von ihr die Vertragserfüllung nicht einfordert. In Zypern gibt es bis heute eine Besatzungsmacht, die unbeirrt versucht, ihre Landnahme irreversibel zu machen. Das wird durch sichtbare Symbole unterstrichen: Auf einen Berghang im Norden wurde eine riesige türkische Fahne eingefräst, die bis nach Nikosia gut sichtbar ist, auch nachts, denn sie wird farbig beleuchtet. Auf jeder der vielen neugebauten Moscheen und auch auf den in Moscheen umgewandelten christlichen Kirchen weht die türkische Fahne. Die Minarette sind unsere Speerspitzen, hat Erdogan gesagt…” (hier)

2 comments

  1. Fragolin

    Warum der link zur gekürzten Version?
    Auf der Achse des Guten endet der Text mit einer nicht sehr rosigen Befürchtung:

    “Das innerhalb von hundert Jahren zum dritten Mal von der Politik ruinierte Europa hat keine Kraft mehr, sich seinen Eroberern zu widersetzen.”

    Scheint so.
    Als die Eroberer mit Kanonen und Schwertern kamen, wurde ihre Blockade gebrochen.
    Heute kommen sie als trojanische Flüchtlinge und haben ihre Kinder als Schutzschilde mit.

  2. astuga

    Bei Europäern würde man das als Imperialismus, Kolonialismus und Apartheid bezeichnen.

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